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Was halten die Moslems von Mutacilla?


das war eine gruppe die die griechische philosophie mit der islamischen lehre iregendwie vermischte. Sie glaubten zum beispielt nicht an die vorherbestimmung oder daran dass gott allwissend und allmächtig ist sondern passten die islamische lehre vielmehr der griechischen philosophie an.
 
das war eine gruppe die die griechische philosophie mit der islamischen lehre iregendwie vermischte. Sie glaubten zum beispielt nicht an die vorherbestimmung oder daran dass gott allwissend und allmächtig ist sondern passten die islamische lehre vielmehr der griechischen philosophie an.

Falsch.
 

ich habe es so gelesen, du kannst hier natürlich gerne deine eigene sicht posten, aber dann schon richtig anstatt hier klugscheissern und mit solchen beiträgen wie da oben den hero markieren zu wollen ::lol:

außerdem waren die mutazilen auch nicht grad tolerant was andersdenkende angeht (siehe dazu mihna)
 
ich weiß sicherlich nicht von all ihren lehren, deshalb belass ich es mal bei einer frage: die frage nach dem religiösen status eines menschen, der eine „große sünde“ (shirk, mord, etc.) begeht:
zwischen den
kharigiten (die „ausziehenden“), die meinten, dass jener, der eine große sünde begehe, kein muslim mehr sei und für ewig das höllenfeuer verdiene,
und den
murgiten (die „aufschiebenden), die meinten, dass das urteil über einen menschen gott zu überlassen sei und dass der glaube in erster linie eine herzenangelegenheit sei,
entwickelten sich die
mu’tazila (die „sich abtrennenden“), die meinten, dass jener, der eine große sünde begangen habe, eine zwischenstellung erlangt und somit weder ungläubiger, noch gläubiger sei.

in dieser frage stehe ich den murgiten am nähsten wie ich hier auch oftmals schon geschrieben habe, wenn es darum ging, zu dieser thematik stellung zu nehmen.
und es stimmt, wenn shan schreibt, dass diese versuchten die griechische philopsophie mit den islamischen dogmen zu vereinen.
 
╰⊰✿ Catty ✿⊱╮;1902964 schrieb:
ich weiß sicherlich nicht von all ihren lehren, deshalb belass ich es mal bei einer frage: die frage nach dem religiösen status eines menschen, der eine „große sünde“ (shirk, mord, etc.) begeht:
zwischen den
kharigiten (die „ausziehenden“), die meinten, dass jener, der eine große sünde begehe, kein muslim mehr sei und für ewig das höllenfeuer verdiene,
und den
murgiten (die „aufschiebenden), die meinten, dass das urteil über einen menschen gott zu überlassen sei und dass der glaube in erster linie eine herzenangelegenheit sei,
entwickelten sich die
mu’tazila (die „sich abtrennenden“), die meinten, dass jener, der eine große sünde begangen habe, eine zwischenstellung erlangt und somit weder ungläubiger, noch gläubiger sei.

in dieser frage stehe ich den murgiten am nähsten wie ich hier auch oftmals schon geschrieben habe, wenn es darum ging, zu dieser thematik stellung zu nehmen.
und es stimmt, wenn shan schreibt, dass diese versuchten die griechische philopsophie mit den islamischen dogmen zu vereinen.

so kenne ich es auch, ich weiss jetzt auch nicht genau für was die standen und sage nicht dass ihre komplette lehre humbug war, gab sicher auch punkte die gut waren, aber es gab halt auch punkte die mit der islamischen glaubenslehre nicht vereinbar waren unter anderem eben z.b. dass sie nicht an das schicksal glaubten, was eins der glaubensgrundsätze im islam ist.
 
Na ja damit zeigst du nur dass du ein Propaganda Opfer wie Dzeko bist:


das war eine gruppe die die griechische philosophie mit der islamischen lehre iregendwie vermischte. Sie glaubten zum beispielt nicht an die vorherbestimmung oder daran dass gott allwissend und allmächtig ist sondern passten die islamische lehre vielmehr der griechischen philosophie an.

Als frühe Vordenker der Mutazila gelten Hasan al-Basri (???-728 n.Chr.) sowie seine Schüler Wasil (???-748) und Amr ibn Ubaid, als ihr eigentlicher Gründer aber gilt Abu al-Hudhail (???-841). Er vertrat die Auffassung, dass Gott nur Gutes wolle und auch tue und dass das Böse nur ein Zwischenstadium zwischen Glaube und Unglaube sei wie ein sündiger Muslim selbst, was später von Orientalisten in Einklang mit aristotelischen Lehren gebracht wurde.

In einer sehr freien und den jeweiligen Machthabern oft genehmen Interpretation des Heiliger Qur'an kam man in dieser Denkschule zu dem Schluss, dass der Heilige Qur'an nicht wie Gott ewig sei, sondern anders als Gott zeitlich bestimmt, und somit von Gott für Mensch einer bestimmten Zeit unter bestimmten Umständen erschaffen. Vor allem dieser These wurde stark widersprochen u.a. von Ahmad ibn Hanbal.

http://www.eslam.de/begriffe/m/mutazila.htm
----

Übrigens war de Vordenker der Mutazila der hauptsächliche islamische Geisliche welcher unter Fürung des Stiefsohns von Mohammed Zaid den einheitlichen Koran zusammen gestellt hat. Wer sollte sich da besser mit dem Koran aukennen. ;)
 
Na ja damit zeigst du nur dass du ein Propaganda Opfer wie Dzeko bist:




Als frühe Vordenker der Mutazila gelten Hasan al-Basri (???-728 n.Chr.) sowie seine Schüler Wasil (???-748) und Amr ibn Ubaid, als ihr eigentlicher Gründer aber gilt Abu al-Hudhail (???-841). Er vertrat die Auffassung, dass Gott nur Gutes wolle und auch tue und dass das Böse nur ein Zwischenstadium zwischen Glaube und Unglaube sei wie ein sündiger Muslim selbst, was später von Orientalisten in Einklang mit aristotelischen Lehren gebracht wurde.

In einer sehr freien und den jeweiligen Machthabern oft genehmen Interpretation des Heiliger Qur'an kam man in dieser Denkschule zu dem Schluss, dass der Heilige Qur'an nicht wie Gott ewig sei, sondern anders als Gott zeitlich bestimmt, und somit von Gott für Mensch einer bestimmten Zeit unter bestimmten Umständen erschaffen. Vor allem dieser These wurde stark widersprochen u.a. von Ahmad ibn Hanbal.

Mutazila
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Übrigens war de Vordenker der Mutazila der hauptsächliche islamische Geisliche welcher unter Fürung des Stiefsohns von Mohammed Zaid den einheitlichen Koran zusammen gestellt hat. Wer sollte sich da besser mit dem Koran aukennen. ;)


du helles bürschen du, dann führ mal die überlegung, dass gott nur gutes tun muss und nur gerecht sein muss weiter: die definition von gerechtigkeit und somit die kriterien anhand denen beurteilt wird, in wiefern etwas gerecht sei, wird durch den menschlichen verstand erfasst. schlussfolgerung: dem freien menschen wird ein gott gegenübergestellt, der unfrei ist aufgrund dieser gerechtigkeit. ---> gott ist nicht allmächtig.

und zum anderen, das du fett markiert hast: in deiner quelle steht doch selbst, dass sie versuchten islamische lehren "im einklang mit den aristotelischen lehren in einklang" zu bringen.


echt peinlich, james, du weist in deinem eigenen thread wissenslücken auf. :mrgreen:
 
╰⊰✿ Catty ✿⊱╮;1903752 schrieb:
du helles bürschen du, dann führ mal die überlegung, dass gott nur gutes tun muss und nur gerecht sein muss weiter: die definition von gerechtigkeit und somit die kriterien anhand denen beurteilt wird, in wiefern etwas gerecht sei, wird durch den menschlichen verstand erfasst. schlussfolgerung: dem freien menschen wird ein gott gegenübergestellt, der unfrei ist aufgrund dieser gerechtigkeit. ---> gott ist nicht allmächtig.

und zum anderen, das du fett markiert hast: in deiner quelle steht doch selbst, dass sie versuchten islamische lehren "im einklang mit den aristotelischen lehren in einklang" zu bringen.


echt peinlich, james, du weist in deinem eigenen thread wissenslücken auf. :mrgreen:

"was später von Orientalisten in Einklang mit aristotelischen Lehren gebracht wurde"
 
viele hören dies zum ersten mal (selbst die größten "Islamkenne" a lá Ostfront), spielen hier die allwissenden dabei alles copy/past von Wikipedia
 
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