Die Vorgehensweise der deutschen Medien ist dermaßen offentsichtlich, dass wir uns nicht über das Interview ärgern, sondern eher über User, die solche Berichte lesen und wirklich ernsthafte Diskussionen darüber führen wollen. Es geht den Medien nicht darum, den Islam zu reformieren oder kritisieren, wenn es so wäre würden sie auch etwas über die Philosophie von Mevlana oder Yunus Emre berichten. Aber das wäre Konkurrenz zum Christentum und eventuell könnten Bürger dermaßen davon begeistert sein, dass sie zum Islam konvertieren. Die Absicht ist eindeutig und man ist immer weniger fähig dies kundzutun. Man will einfach nicht den Islam, man will ihn einfach bekämpfen, nicht mal bisschen positives oder neutrales über den Islam wird berichtet, man ließt seit Jahren nur Ehrenmord, Terror, Zwangsheirat, Steinigung oder 10 jährige heiratet mit 80 jährigen.
Zuletzt haben wir ja noch sehr gut gesehen, wie deutsche Medien ihrer Arbeit über den Islam zu berichten nachgehen. Das hat deutlich gemacht, was für eine mediale Propaganda in Deutschland geführt wird.
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Fakt ist, heutzutage kann man als Islamkritiker am besten Geld verdienen, deshalb springen alle rüber zum PI Boot und dann heißt es in den Medien "Imam Sohn Ali sagt Islam sucks, Muftija Enkel Mehmet sagt Islam hängengeblieben..." alles Hunde, die ihre Seele für ein bisschen Geld verkaufen. Warum schreiben eigentlich nicht einige von euch BF Usern Bücher oder geben Interviews? Gibt ja genügend "Islamkritiker" hier. Schreibt wie sehr ihr vom Islam unterdrückt werdet, wie gewalttätig der Islam ist oder einfach wie ungerecht es ist, dass Frauen Kopftuch tragen sollen, Männer aber nicht. Eventuell könntet ihr sogar damit in der Welt, Spiegel oder Bild zu einem Interveiw einegladen werden, dann würden euch sogar Nobelpreise erwarten, viel Geld und ihr wärt im Fernsehen.
Ihr glaubt wirklich ihr könntet die Muslime durch Medien besiegen können, in dem ihr zu Hass aufruft und Propaganda verbreitet, das stärkt nur unseren Glauben an Allah, denn das alles was zur Zeit passiert gegen den Islam wurde im Koran prophezeit. Immer weiter solche Berichte immer weiter bitte! Je mehr ihr auf uns kommt, desto mehr gehen wir zu Allah!
Ich finde es schade, dass außer viel Polemik, keine Stellungnahme von Muslimen zu diesem Thema kommt. Propaganda? Diffamierung des Islam als Glaubensrichtung? Hetzjagd auf Gläubige und hetzerische Berichterstattung?
Mit Verlaub: es wird über Ehrenmorde ebenso berichtet wie über Fritzl & Co. Es wird über inzestuöse Beziehung zwischen Christen ebenso berichtet wie über Ehen zu Minderjährigen. Und auch wird man in den Medien nicht müde (nicht zuletzt durch die Tatsache, dass hier Meinungsfreiheit herrscht und sich Muslime ausreichend zu diesem Thema äußern dürfen und auch sollen) zu betonen, dass Al Quaida und Osama bin Laden nichts mit dem Islam als Glaubensrichtung zu tun haben.
In diesem Zusammenhang (und da musst du auch mal weiter gucken als nur bis zur eigenen Nasenspitze) ist dieses "sich in den Opferstaub schmeißen" nicht angebracht. Zumal das Thema "Reformation des Islam" durchaus interessant ist und interessanten Gesprächsstoff liefert. Angrenzend an diese Frage würde sich eine neue stellen: wie unterschiedlich wird der Islam praktiziert (Vergleich traditionelle islamische Länder und z.Bsp. Europa) und wie sieht ein Konsens zwischen dem traditionellen Islam und einer westlichen Gesellschaft aus?
Und Capo: solche Fragen, solche Diskussionen muss man anstoßen können, ohne direkt mit Pierre Vogel-Sinnlos-Auftritten bombadiert zu werden. Und ohne, dass das Gegenüber eingeschnappt die Arme vor der Brust verschränkt und erklärt, "die anderen" wollten mit solchen Themen den Glauben "vernichten".
