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Erdogan - Zypern

  • Ersteller Ersteller Yunan
  • Erstellt am Erstellt am
Erdogan fordert die EU heraus

Es sah ein wenig aus wie Wahlkampf. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan stand auf einem riesigen Lautsprecherwagen im nordzyprischen Lefkosa, vor ihm schwenkten Tausende türkische und türkisch-zyprische Flaggen. Erdogan ist ein geborener Wahlkämpfer, doch seine Rede am Dienstagabend war nicht geprägt von emotionalem Überschwang. Es war eine Kampfansage an Brüssel, angekündigt und kühl kalkuliert.
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"Wir können nicht mit einem Ratsvorsitzenden an einem Tisch sitzen, dessen Staat wir gar nicht anerkennen", so Erdogan. Das Problem liege nicht bei der Türkei - sondern die EU habe es sich selbst eingebrockt, als sie die griechischen Zyprer 2004 aufnahmen. "Seitdem verhält sich die EU unaufrichtig und unehrlich gegenüber der Türkei."
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Erdogan will es jetzt wissen. Seine Botschaft ist klar: Entweder die Blockade der griechischen Republik Zypern wird durchbrochen und Beitrittsskeptiker wie Angela Merkel und Nicolas Sarkozy verschanzen sich nicht mehr hinter griechischen Bedenken - oder die Türkei verabschiedet sich von der EU.


Erdogan geht in die Offensive

Die Aussagen Erdogans seien eine Belastung für die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei, meint Grünen-Chef Cem Özdemir im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Doch der aktuellen Zuspitzung des Zypern-Streits kann er auch etwas abgewinnen: die Chance, "endlich zu einer Lösung zu kommen". Gerade dadurch, "dass der Zypern-Konflikt endlich ganz nach oben auf die Tagesordnung rückt und Druck auf die Verhandlungsparteien ausgeübt wird", sagt Özdemir. "Vielleicht muss Südzypern auch mal daran erinnert werden, dass man als EU-Mitglied nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat."[...]

Zypern-Frage: Erdogan fordert die EU heraus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
am besten die türkei verabschiedet sich von der eu...das wäre die beste lösung :NEIN:
 
Die "Das was mein Feind gut findet, kann für mich nur schecht sein" Logik ist überhaupt nicht angebracht. Vorallem sind Türkei Türken keine Feinde der Griechen.

Dieses "Feind-Denken" hat euch auch unter anderem diese fast vernichtende Wirtschaftskrise bescherrt. Die Türkei hat überhaupt kein interesse einen NATO-Vebündeten anzugreifen. Das wäre totaler Schwachsinn.
 
Glaub mir die türkische Seite hätte zu jedem scheiß ja gesagt, Hauptsache Vereinigung war deren erste devise.

das ist auch der unterschied, weil die zyprioten im süden eh alles haben was sie brauchen...die wirtschaft ist top, arbeitslosigkeit ist sehr niedrig, tourimus, schwarzgeld, russen, juden etc.

da sieht es im norden anders aus, darum ist es verständlich das die im süden mehr verlangen..weil eins ist klar...alle werden nach süden stürmen die im norden keine job haben.
 
Die Aussenpolitik von unserer Regierung ist sehr gut eine andere Sprache verstehen diese Euler nicht.

Eine Wiedervereinigung wird es erst geben wenn unserer Türken auf Zypern als Gleichberechtigte Partner akzeptiert werden und die Griechen auf der Insel ihre fehler einsehen und ihre Geschichte aufarbeiten.
 
Die Aussenpolitik von unserer Regierung ist sehr gut eine andere Sprache verstehen diese Euler nicht.

Eine Wiedervereinigung wird es erst geben wenn unserer Türken auf Zypern als Gleichberechtigte Partner akzeptiert werden und die Griechen auf der Insel ihre fehler einsehen und ihre Geschichte aufarbeiten.

hast wiederum nichts verstanden...nicht ihr habt den zug sondern die südzyprioten...nicht ihr habt es abgelehnt sondern die südzyprioten..und nur wenn sie es ok finden ...wird es eine einigung kommen..was die türkei sagt ist nebensache..die nordzyprioten haben die nase voll von der türkei..für euch sind sie nur marionetten nichts mehr.

wenn die beiden sich einigen, kann die türkei ein kopfstand machen.
 
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