Du hast ein kleines Detail vergessen. Die "Expertenregierung" wird nicht demokratisch gewählt.
Du hast ein kleines Detail vergessen. Die "Expertenregierung" wird nicht demokratisch gewählt.
In Griechenland wird wohl so sein und Italien steht auch davor. Das Experiment "Expertenregierung" rückt immer näher, auch wenn es nicht mehr so neu ist, es würde eine Art "Revolution in der Regierungsführung" darstellen.
Wo die linken (Griechenland) und die rechten (Italien) versagten, sollten nun unpolitische, rein wirtschaftliche Profis ran. Was denkt ihr? Wäre das auch so im normalen Fall besser, in anderen Nationen, oder doch die politische Parteivariente.
Kleines Beispiel:
Man muss bedenken, dass ein Finanzminister jeder xbeliebige in einer Partei werden kann, wenn diese die stärkste (oder auch nicht) im Land ist. Ums vielleicht auf Österreich zu beziehen wo ich mich am besten auskenne:
HC Strache ist gelernter Zahntechniker, aber durch seine jahrelange Arbeit in der FPÖ mittlerweile Parteichef, dieser kann, wenn es zur Aufteilung kommt und es so kommt, einfach so Finanzminister werden, ohne vorher wirklich viel mit Finanzen eines Staates zu tun zu haben.
Anders wäre das zB bei der Expertenregierung wo der Finanz"minister", wirklich Finanzexperte wäre...
Nein, das habe ich nicht vergessen, Lesen bildet weiter![]()
Nun okay, aber es sind Experten die der Partei angehören, verstehst du?
Sicher, und Schnitzel stillt den Hunger. Doch nun genug der überflüssigen Binsenweisheiten.![]()
Falsch!

Die passende politikwissenschaftliche Theorie dazu:Jury wählt aus mehr als 1120 Vorschlägen
"Alternativlos" ist Unwort des Jahres
"Alternativlos" ist das Unwort des Jahres 2010. Die Jury unter Leitung des Germanisten Horst Dieter Schlosser wählte den Begriff aus 1120 Vorschlägen aus, wie der emeritierte Professor in Frankfurt am Main bekanntgab. "Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe", sagte Schlosser zur Begründung. "Behauptungen dieser Art sind 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohen, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken."
Das von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit der Griechenland-Hilfe genannte "alternativlos" war der meistgenannte Vorschlag. Die Floskel verwendeten Politiker auch für die Gesundheitsreform, das Bahnprojekt "Stuttgart 21" oder den Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Quelle: "Alternativlos" ist Unwort des Jahres | tagesschau.de
Postdemokratie bezeichnet ein politisches System, in dem es nicht auf die Beteiligung der Bürger (als Input gesehen), sondern nur auf Ergebnisse ankommt, die dem Allgemeinwohl dienen und dem Kriterium der Verteilungsgerechtigkeit genügen (Outputorientierung). In Bezug auf kollektiv verbindliche Entscheidungen wird dabei demokratischen Verfahren nur instrumentelle Bedeutung zugemessen. Sie erscheinen nützlich, wenn und insofern Mehrheitsentscheidungen oder demokratisch kontrollierte hierarchische Entscheidungen geeignet sind, allgemeinwohlorientierte Politik hervorzubringen.
Dabei wird im Gegensatz zur Pluralismustheorie angenommen, dass das Allgemeinwohl objektiv bestimmbar sei und Interessenkonflikte nicht in demokratischen Verfahren ausgetragen, sondern durch Verwaltungsvorgänge aufgehoben werden sollten.
Die gewählten Repräsentanten verlagern dabei ihre Kompetenzen (und damit die Verantwortung) auf Experten, Kommissionen und Wirtschaftsunternehmen. Der Bürger wird dabei nicht als der Souverän betrachtet, in dessen Auftrag entschieden werden muss, sondern der befähigt werden muss, den vorgegebenen Anforderungen des Allgemeinwohls, meist verstanden als die Bedingungen des globalen Marktes, gerecht zu werden.
Quelle: Postdemokratie
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