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Kosovo-Thailänder
Serbiens Innenminister droht Kosovo mit neuem Krieg bei Angriff auf Serben
Serbiens Innenminister und Vize-Premier Ivica Dacic hat den Angriff auf Serben in der autonomen Provinz Kosovo einem Angriff auf Belgrad gleichgesetzt und gewarnt, Serbien werde dabei nicht gleichgültig bleiben. Das teilt der serbische Fernsehsender B92 am Donnerstag mit.
„Die rote Linie für Belgrad ist der bewaffnete Überfall von Hashim Thaci auf die Serben im Kosovo. Thaci soll wissen, dass ein Angriff auf die Kosovo-Serben einen Angriff auf Belgrad bedeuten wird. Serbien kann und wird dem nicht unbeteiligt zusehen“, sagte Dacic in seiner Erklärung an Kosovo-Premier Hashim Thaci.
Der völlige Ausschluss eines neuen Krieges um das Kräftegleichgewichts in der Region willen sei ein Fehler. „In der Geschichte haben wir mehrmals den Kosovo verloren und dann wieder zurück bekommen“, stellte der serbische Minister fest.
Zuvor hatte sich Dacic für eine Teilung des Kosovo in einen serbischen und einen albanischen Teil ausgesprochen.
Eine Reihe von Experten, die von dem Fernsehsender befragt worden waren, äußert die Meinung, die Erklärung von Dacic sei vorwiegend an die Öffentlichkeit innerhalb von Serbien gerichtet. Eine Gewaltanwendung durch Belgrad sei zurzeit unrealistisch.
Die Lage im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo hatte sich im Juli zugespitzt, nachdem der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci eine schwer bewaffnete Polizeieinheit an die Grenze zu Serbien geschickt hatte, um das kürzlich gegen das Nachbarland verhängte Handelsembargo durchzusetzen. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Serben und der Kosovo-Polizei waren damals Dutzende von Zivilisten verletzt worden.
Als die albanischen Behörden am 16. September doch ihre Zollbeamten und Polizisten einsetzten, sperren die Serben die wichtigsten Straßen ab. Mit ihren Blockaden aus Schotter, Baumstämmen und schweren Baugeräten wollte die serbische Minderheit verhindern, dass die albanisch dominierte Kosovo-Regierung die bisher serbisch kontrollierten Grenzübergänge Jarinje und Brnjak übernimmt und damit die einzige zollfreie Verbindung zu Serbien kappt.
Die albanische Regierung des Kosovo hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten einseitig die Unabhängigkeit dieser südserbischen Provinz von Belgrad erklärt. Obwohl die Region formell - laut UN-Resolution 1244 - zu Serbien gehört, wurde das Kosovo bislang von mehr als 70 der insgesamt 192 UN-Nationen anerkannt. Die serbische Gemeinde, die inzwischen fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo ausmacht, weigert sich, die Regierung in Pristina anzuerkennen.
Serbiens Innenminister droht Kosovo mit neuem Krieg bei Angriff auf Serben | Politik | RIA Novosti
Kriegsdrohungen sind sehr vorteilhaft, um angespannte situationen, herunter zukühlen
gruß
Serbiens Innenminister und Vize-Premier Ivica Dacic hat den Angriff auf Serben in der autonomen Provinz Kosovo einem Angriff auf Belgrad gleichgesetzt und gewarnt, Serbien werde dabei nicht gleichgültig bleiben. Das teilt der serbische Fernsehsender B92 am Donnerstag mit.
„Die rote Linie für Belgrad ist der bewaffnete Überfall von Hashim Thaci auf die Serben im Kosovo. Thaci soll wissen, dass ein Angriff auf die Kosovo-Serben einen Angriff auf Belgrad bedeuten wird. Serbien kann und wird dem nicht unbeteiligt zusehen“, sagte Dacic in seiner Erklärung an Kosovo-Premier Hashim Thaci.
Der völlige Ausschluss eines neuen Krieges um das Kräftegleichgewichts in der Region willen sei ein Fehler. „In der Geschichte haben wir mehrmals den Kosovo verloren und dann wieder zurück bekommen“, stellte der serbische Minister fest.
Zuvor hatte sich Dacic für eine Teilung des Kosovo in einen serbischen und einen albanischen Teil ausgesprochen.
Eine Reihe von Experten, die von dem Fernsehsender befragt worden waren, äußert die Meinung, die Erklärung von Dacic sei vorwiegend an die Öffentlichkeit innerhalb von Serbien gerichtet. Eine Gewaltanwendung durch Belgrad sei zurzeit unrealistisch.
Die Lage im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo hatte sich im Juli zugespitzt, nachdem der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci eine schwer bewaffnete Polizeieinheit an die Grenze zu Serbien geschickt hatte, um das kürzlich gegen das Nachbarland verhängte Handelsembargo durchzusetzen. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Serben und der Kosovo-Polizei waren damals Dutzende von Zivilisten verletzt worden.
Als die albanischen Behörden am 16. September doch ihre Zollbeamten und Polizisten einsetzten, sperren die Serben die wichtigsten Straßen ab. Mit ihren Blockaden aus Schotter, Baumstämmen und schweren Baugeräten wollte die serbische Minderheit verhindern, dass die albanisch dominierte Kosovo-Regierung die bisher serbisch kontrollierten Grenzübergänge Jarinje und Brnjak übernimmt und damit die einzige zollfreie Verbindung zu Serbien kappt.
Die albanische Regierung des Kosovo hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten einseitig die Unabhängigkeit dieser südserbischen Provinz von Belgrad erklärt. Obwohl die Region formell - laut UN-Resolution 1244 - zu Serbien gehört, wurde das Kosovo bislang von mehr als 70 der insgesamt 192 UN-Nationen anerkannt. Die serbische Gemeinde, die inzwischen fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo ausmacht, weigert sich, die Regierung in Pristina anzuerkennen.
Serbiens Innenminister droht Kosovo mit neuem Krieg bei Angriff auf Serben | Politik | RIA Novosti
Kriegsdrohungen sind sehr vorteilhaft, um angespannte situationen, herunter zukühlen

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