...Aber einzigartig ist diese Selbsterhebung über die geschichtliche Realität nicht in der Region. Auch die Blockadepolitik Griechenlands gegenüber Mazedonien – nur weil Mazedonien sich Mazedonien nennt – gehört zu diesem Typus von Nationalismus, der in Europa nicht mehr anschlussfähig ist.
Das Zoran diese Meinung teilt ist verständlich, du tust mir sowas von Leid, deine Zustimmung in politisch orientieren Medien zu suchen, die dich auslachen würden wenn sie dein Geschichtsverständnis kennen würden, was ich hier in wenigen Tagen kennenlernen durfte.
Anschlussfähig in Europa ist FYROM aber auf jedenfall
Die Verhaftung und Einweisung von Vasko Gligorijevic in FYROM ist nur ein Beispiel von herausragendem Demokratieverständnis welches wir in Europa brauchen.
Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien verbietet seit 1996 per Gesetz jede wissenschaftliche Studie über die eigene „mazedonische“ Identität.
Artikel 16:
„The approval (for performing public scientific work-V. G. ) can be given for all areas designated as a public interest in scientific-exploring activity, with the exception of scientific research in the area of historical and cultural identity of the Macedonian people and the nationalities which live in the Republic of Macedonia, defense and security. „
Dieses Bemühen, ethnische Spannungen zu verringern, wurde unter Tito aufgegeben, der die ‚makedonische’ Identität als Hebel gegen Jugoslawiens Nachbarn Griechenland und Bulgarien benutzte. Der damalige Staatssekretär im amerikanischen State Department, Edward Stettinius, erkannte den Mißbrauch des Namens Makedonien zu dieser Zeit und stellte am 28. Dezember 1944 fest:
„Das Department [of State] hat mit großer Besorgnis zunehmende Gerüchte und halbamtliche Erklärungen zugunsten eines autonomen Makedoniens, die hauptsächlich von Bulgarien, aber auch von jugoslawischen Partisanen und anderen Quellen ausgehen mit der Verwicklung, daß griechisches Territorium in den geplanten Staat eingeschlossen werden soll, zur Kenntnis genommen. Diese Regierung betrachtet das Reden von einer makedonischen ‚Nation’, einem makedonischen ‚Vaterland’ oder einem makedonischen ‚Nationalbewußtsein’ als ungerechtfertigte Demagogie, die sich weder auf die ethnische noch die politische Wirklichkeit stützen kann, und sieht in ihrer gegenwärtigen Wiederbelebung einen möglichen Deckmantel für agressive Bestrebungen gegen Griechenland.“
Die politische Haltung FYROM`s hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn uns das manche weismachen wollen, viel mehr hat sich die Heuchelei bei politisch starken Nationen geändert, die ihr Gewissen durch die Fehler ihrer Vorfahren damit beruhigen, nach "Menschenrechten" zu schreien, überall da wo sie meinen helfen zu können.
Solange man selber nicht betroffen ist, scheint Heuchelei eine Tugend zu sein.
Und was diesen Gruevski betrifft
Die griechische Übergangsregierung mit ihrem Premier Loukas Papadimos und der Vorsitzende der griechischen Partei „Nea Dimokratia“, haben schriftlich bekannt gegeben, sich nicht mit dem Premierminister der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM) treffen zu wollen. Die beiden griechischen, politischen Persönlichkeiten übergaben in den vergangenen zwei Wochen, unabhängig voneinander, ihre Absagen in schriftlicher Form zu einem Treffen mit dem Premierminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Nikola Gruevski.
„Den Weg zur europäischen Integration der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM), hat Griechenland in der Vergangenheit in vielen Fällen unterstützt. Eine dieser Unterstützungen war unter anderem das Stabilisierungs-und Assoziierungsabkommen von 2001 mit Folge der Visafreiheit für die ehemalige jugoslawische Republik. Allerdings muss Ihr Land, sich an die Kriterien von Kopenhagen zur guten Nachbarschaft und Zusammenarbeit halten. Dies gilt auch im Bezug der Namensfrage unter der Schirmherrschaft der vereinten Nationen.“ – Erklärte der griechische Premier Papadimos in seiner Korrespondenz.
Der Vorsitzende der griechischen Partei „Nea Dimokratia“ wählte einen weitaus härten Ton –
„Ich sehe mich gezwungen zu erwähnen, dass die systematische Dreistheit der politischen Führung in der ehemaligen jugoslawischen Republik (FYROM), eine mögliche Lösung in der Namensfrage behindert“. – So Antonis Samaras, Vorsitzender der griechischen Partei „Nea Dimokratia“
Die Griechen benötigen Argumente ,um den Mazedonen deren Namen ihres Landes strittig zu machen .
Die Makedonen sind ein ausgestorbenes, antikes griechisches Volk und ist seit mehr als 1000 Jahren nurnoch ein geographischer Begriff, der von wenigen Machtgeilen Personen zu einem ethnischen Begriff umgewandelt wurde, was nach Ablehnung, auf Zuspruch und danach wieder auf Ablehnung in der Welt stößte, was den heutigen Stand der Geschichte darstellt.
Das geographische Makedonien beinhaltet zwar das antike Makedonien in Nordgriechenland, der Rest hat jedoch mit diesem nix zutun.
Warum sollte Griechenland es gutheißen das die Menschen in FYROM sich als ein antikes, griechisches Volk ausgeben?
Frage nicht was Griechenland als Argument bringen muss um den Fyromazedonen den Namen strittig zu machen, sondern was sie dazu berechtigt ihn zu verwenden.
Nur dieses gezwitscher hat keinen Klang ,es macht keine schöne Musik ,zumindest für die meisten Staaten der Welt ,sodass diese griechische Sympfonie ein Flopp geworden ist,es verkauft sich nämlich nicht
Ja die Anerkennung Mazedoniens ist quasi eine Belehrung Griechenlands ausgehend von den Staaten die FYROM als Mazedonien anerkannt haben, du hast es erfasst!
Mal zu deiner Information, die Politiker in diesen Ländern scheißen auf den Namen und die Geschichte, und nur weil Griechenland das nicht tut, sind sie noch lange nicht im Unrecht.
In dem Fall könnte Griechenland es auch wagen auch kroatisches Gebiet in Anspruch zu nehmen ,weil sie die jetzigen dalmatinischen Inseln DAMALS besassen,was die Funde dort eindeutig belegen .
Ja du hast Recht, Griechenland beansprucht ja Gebiet von FYROM und nicht umgekehrt. Warum hälst du nicht einfach deine saublöde Klappe?
mfg