Zum Koran
Der Koran ist nach muslimischer Auffassung göttlichen Ursprungs, weil: Mohamed sagt das es so sei,das Original in der arabischen Sprache hohe literarische Qualität besitzt ,Muslime glauben:
"Der Koran ist das größte Wunder unter den Wundern."
Wen dem so wäre:
Wenn der Koran eine seit Ewigkeit bestehende, göttliche Offenbarung ist, dann müssen Moslems die offensichtlich menschlichen Spuren in ihm erklären. Große Teile des Korans sind ausgefüllt mit den persönlichen und politischen Angelegenheiten eines Mannes und einer Nation zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte.
Wenn der Koran göttlichen Ursprungs wäre, brauchten die Moslems keine kritische Analyse seines Inhalts zu fürchten. ( Aber die realität sieht ja anders aus)
Wenn die Botschaft die Offenbarung Gottes ist, dann darf sie im Originaltext keinen Irrtum und keinen Widerspruch enthalten. Vom Koran wird behauptet, daß er von Anfang an unverändert ist, und doch enthält es sowohl Irrtümer als auch Widersprüche.
Die Unterscheidungs- und Vokalzeichen der arabischen Sprache wurden erst eingeführt, nachdem der Koran schon weit verbreitet war. Solche Zeichen können die Bedeutung der Worte verändern. Als sie eingeführt wurden, gab es heftige Diskussionen um viele dieser Bedeutungen.
Nach dem plötzlichen Tod Mohammeds wurde Said Ibn Thabit beauftragt, den Koran zusammenzutragen und niederzuschreiben (Miskhat Masebih). Es ist belegt, daß einige "Offenbarungen" ausgelassen worden sind, während andere Aussagen, die bezeugterweise nicht von Mohammed kamen, von ihm als "Offenbarungen" eingesetzt worden sind.
Der Koran kann nach Auffassung der meisten Gelehrten nicht ohne die Überlieferung (Ahadith) ihres Propheten Mohammed interpretiert werden, dessen Leben als Auslegung des Korans gilt. Die Ahadith zeichnen uns kein vollständiges, genaues Bild von Mohammed, da ja diese Überlieferungen erst drei Jahrhunderte später gesammelt und aufgezeichnet wurden. Ihre Auswahl (nur 7 Prozent aller Überlieferungen wurden von al-Bukhari ausgewählt) war wiederum völlig vom Urteil eines einzigen Menschen abhängig
Die Behauptung, daß es in den koranischen Manuskripten keinerlei Abweichungen gibt, kann nur beurteilt werden, wenn man bedenkt, daß der dritte Kalif, Othman, die Zerstörung aller Manuskripte befahl, die außer seines revidierten Textes vorhanden waren. Darunter fielen u. a. die vier Versionen des Hijasi, Kufischen, Basranischen und Syrischen Textes.
Der größte Widerspruch im Koran - Wurde die Bibel verfälscht - YouTube