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Ägypten News

Das Gesundheitsministerium gibt an, dass bis jetzt 51 Menschen gestorben und 268 verletzt worden sind - die Dunkelziffer ist wahrscheinlich wesentlich höher. Die Kämpfe dauern immer noch an.

Hier Bilder von heute: Protests and clashes on War Anniversary (Oct. 6th) - a set on Flickr

Das Land versinkt in Chaos. Wer den Militärs die Aufgabe überträgt, eine Demokratie zu installieren, kann sich auch gleich in die Geschlossene einweisen lassen.

Irrtum das zeigt nur wie verzweifelt große Teile der Bevölkerung waren während der Herrschaft der Muslimbrüder, dass sie eher eine Militärdiktatur befürworten würden als unter der Herrschaft der Muslimbrüder leben zu müssen.
 
Die Nachricht ist schon etwas alt (24.9), ich habe es aber erst jetzt bemerkt:

New 'anti-Brotherhood, anti-military' front launched to 'achieve revolution goals' - Politics - Egypt - Ahram Online

In Ägypten hat sich eine neue Bewegung gebildet, die sowohl gegen die Militärherrschaft als auch gegen die Muslimbrüderschaft ist. Sie heißt "Revolutionärer Pfad Front" und in ihr beteiligen sich u.a. Leute aus den Revolutionären Sozialisten, der 6. April Bewegung, der Partei Starkes Ägypten (von Fotouh, Abspaltung aus der MB), und der Gerechtigkeit & Freiheit Jugend (keine Ahnung welche diese sind). Bekannte Personen sind z.B. Saeed Omar, Wael Gamal, Wessam Atta, Alaa Abdel-Fattah, Ahmed Maher, Ahdaf Soueif, Haitham Mohamadein. Also, ziemlich viele aus den Leuten, die den Aufstand gegen Mubarak gestartet haben, so sieht es mir aus.

Zentrale Ziele sollen sein: Umverteilung des Reichtums, soziale Gerechtigkeit, Kampf gegen die Formierung eines repressiven Regimes, Gleichstellung aller Bürger, der Weg für einen Übergangsjustiz (?), und eine Außenpolitik die die nationale Unabhängigkeit garantiert.


Mal sehen was daraus kommt. Ich hoffe, sie werden welche Unterstützung von der Bevölkerung kriegen, weil sie im Moment die einzige gesunde Kraft im Land zu sein scheinen.
 
Südafrika lehnt die Anwesenheit irgend eines Vertreters der Putschmacht in Ägypten in der Gedenkzeremonie für Nelson Mandela ab, nachdem der Interimpräsident den Präsidenten des Rates für Menschenrechte beauftragt hatte, daran teilzunehmen.

Auf anderer Seite nimmt Dr. Dardeery an der Gedenkzeremonie für Nelson Mandela als Vertreter vom Präsidenten Mursi teil. Abd El-Mawgoud Rageh Dardeery, das Mitglied des Komitees für Außenbeziehungen im ägyptischen Ex-Parlament nimmt Dienstag, an der Gedenkzeremonie für Nelson Mandela als Vertreter vom Präsidenten Mursi und der Pro-Legitimitätskoalition teil. Erwähnenswert ist es, dass die südafrikanische Regierung die Anwesenheit irgend eines Vertreters der Putschmacht in Ägypten in der Zeremonie abgelehnt.Weg zum Islam - Südafrika lehnt Anwesenheit der ägyptischen Putschregierung in der Gedenkzeremonie für Mandela ab
 
25.02.2014 / Ausland / Seite 1Inhalt

Ägyptens Regierung tritt zurück


Gesamtes Übergangskabinett legt überraschend Ämter nieder. Armeechef Al-Sisi vor Präsidentschaftskandidatur

Von Sofian Philip Naceur, KairoÄgyptens Übergangsregierung unter Premierminister Hasim Al-Beblawi ist am Montag völlig überraschend geschlossen zurückgetreten. Am Morgen habe sich das Kabinett zu einer 15minütigen Sitzung versammelt und den Rücktritt beschlossen, hieß es aus Regierungskreisen. Konkrete Gründe für den Rücktritt nannte Al-Beblawi nicht.

In einer TV-Ansprache sagte er, die scheidende Regierung habe »jedwede Anstrengung unternommen, Ägypten aus dem engen Tunnel« herauszuführen und spielte damit auf die desaströse Wirtschaftslage, die sicherheitspolitisch fragile Situation und die politische Unordnung im Land an. Dennoch betonte Al-Beblawi, die Sicherheitslage und das Ansehen des Staates seien unter der Regierung restauriert worden. Reformen könnten jedoch nicht vom Kabinett allein angestoßen werden. Die Regierung war nach dem Sturz von Expräsident Mohammed Mursi im Juli 2013 ernannt worden. Möglicher Nachfolger Al-Beblawis im Amt des Premiers ist nach bisher unbestätigten Meldungen Wohnungsbauminister Ibrahim Mahlab.

Über eine Kabinettsumbildung wurde am Nil schon seit Wochen diskutiert. Im April stehen Präsidentschaftswahlen an. Der haushohe Favorit für das Amt, Feldmarschall Abdel Fattah Al-Sisi – Armeechef, Vizepremier und Verteidigungsminister in Personalunion – muß für seine Kandidatur seine Regierungsposten und die Uniform abgeben. Mit einer offiziellen Ankündigung der Kandidatur Al-Sisis wird in Kürze gerechnet.


Ägypten erlebt derzeit zudem eine massive Streikwelle. Neben der Textilindustrie ist vor allem der öffentliche Dienst von den Arbeitsniederlegungen betroffen. In Oppositionskreisen heißt es, die an der Regierung beteiligten Parteien seien mit den wirtschaftlichen Problemen am Nil schlicht überfordert und wollten sich aus der Schußlinie bringen, um ihre Chancen bei den im Sommer anstehenden Parlamentswahlen nicht schon im Vorfeld zunichte zu machen.

25.02.2014: gyptens Regierung tritt zurck (Tageszeitung junge Welt)
 
[h=2]Ägypten: Gericht verurteilt mehr als 500 Muslimbrüder zum Tode[/h]
Es ist ein Rundumschlag der ägyptischen Justiz: Ein Gericht in Kairo hat mehr als 500 Anhänger der Muslimbruderschaft zum Tode verurteilt. Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen.

Kairo - Ein ägyptisches Gericht hat 529 Muslimbrüder verurteilt: Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen, deswegen sollen sie nun die Todesstrafe erhalten. Das sagte ein Anwalt der Verteidigung. "Das Gericht hat beschlossen, 529 Angeklagte zum Tode zu verurteilen. 16 wurden freigesprochen", sagte der Anwalt Ahmed al-Sharif. Das Urteil kann noch angefochten werden.

Über tausend Muslimbrüder waren beschuldigt worden, im vergangenen August zwei Polizeistationen in Adwa und Matay im Norden Ägyptensgestürmt zu haben. Bei dem Vorfall war der Polizist Mostafa Ragab El-Atar ums Leben gekommen. Vier weitere Beamte wurden verletzt. Sozitierte das Nachrichtenportal "Ahram Online" den Staatsanwalt.Die Angreifer sollen bei dem Übergriff auch die Waffen der Polizeistation geplündert und Gefangene freigelassen haben. Der Vorfall fand am 14. August statt, dem gleichen Tag, an dem zwei große proislamistische Demonstrationen in Kairo zerschlagen wurden. Bei den Kundgebungen starben Hunderte, Tausende wurden verletzt.
Am vergangenen Dienstag verurteilte ein Gericht einen Polizisten wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft. Gemeinsam mit drei weiteren Beamten soll der Verurteilte Tränengas in ein überhitztes Fahrzeug mit gefangenen Demonstranten gesprüht haben. Dabei starben 37 Menschen. Es war das erste Urteil im Zusammenhang mit den Aufständen in Kairo im vergangenen Sommer.
Der Vorfall war Teil der Polizeiaktionen zur blutigen Niederschlagung der größtenteils friedlichen Dauerproteste der Islamisten in Ägypten. Diese hatten gegen die Absetzung des gewählten islamistischen PräsidentenMohammed Mursi durch das Militär im Juli 2013 demonstriert. Bei den oft brutalen Einsätzen der Sicherheitskräfte wurden mindestens 1400 Menschen teilweise durch systematische Erschießungen getötet.

Ägypten verurteilt mehr als 500 Muslimbrüder zum Tode - SPIEGEL ONLINE

 
Es ist ein Rundumschlag der ägyptischen Justiz: Ein Gericht in al-Minya hat mehr als 500 Anhänger der Muslimbruderschaft zum Tode verurteilt. Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen.



Al-Minya - Ein ägyptisches Gericht hat 529 Muslimbrüder verurteilt: Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen, deswegen sollen sie nun die Todesstrafe erhalten. Das sagte ein Anwalt der Verteidigung. "Das Gericht hat beschlossen, 529 Angeklagte zum Tode zu verurteilen. 16 wurden freigesprochen", sagte der Anwalt Ahmed al-Sharif. Das Urteil kann noch angefochten werden.




Über tausend Muslimbrüder waren beschuldigt worden, im vergangenen August zwei Polizeistationen in Adwa und Matay im Norden Ägyptens gestürmt zu haben. Bei dem Vorfall war der Polizist Mostafa Ragab El-Atar ums Leben gekommen. Vier weitere Beamte wurden verletzt. So zitierte das Nachrichtenportal "Ahram Online" den Staatsanwalt. Die Angreifer sollen bei dem Übergriff auch die Waffen der Polizeistation geplündert und Gefangene freigelassen haben. Der Vorfall fand am 14. August statt, dem gleichen Tag, an dem zwei große proislamistische Demonstrationen in Kairo zerschlagen wurden. Bei den Kundgebungen starben Hunderte, Tausende wurden verletzt.


Am vergangenen Dienstag verurteilte ein Gericht einen Polizisten wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft. Gemeinsam mit drei weiteren Beamten soll der Verurteilte Tränengas in ein überhitztes Fahrzeug mit gefangenen Demonstranten gesprüht haben. Dabei starben 37 Menschen. Es war das erste Urteil im Zusammenhang mit den Aufständen in Kairo im vergangenen Sommer.


Der Vorfall war Teil der Polizeiaktionen zur blutigen Niederschlagung der größtenteils friedlichen Dauerproteste der Islamisten in Ägypten. Diese hatten gegen die Absetzung des gewählten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im Juli 2013 demonstriert. Bei den oft brutalen Einsätzen der Sicherheitskräfte wurden mindestens 1400 Menschen teilweise durch systematische Erschießungen getötet.

vek/Reuters/AFP

Ägypten verurteilt mehr als 500 Muslimbrüder zum Tode - SPIEGEL ONLINE

Es wird bestimmt wieder blutige Proteste geben. Das ist eindeutig der falsche weg.

529 Menschen zum Tode verurteilt? Das ist doch Massenmord!
 
Wenn die Mursi Brüder damals sowas an den jetztigen Regierung gemacht hätten, hätte es von allen Ecken geheissen uhhhh schaut euch mal die Brutalen Muslims an ...

Schlimm sowas, die Menschheit versinkt in Dummheit !!
 
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