Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nazifreund und Verräterschwein Draza Mihailovic

Nach serbischen Vorstellungen schon...und das ist der springende Punkt, denn ohne den Mord an Radic...kein Aufbau der Ustasa

- - - Aktualisiert - - -




Lass mal die Partisanen...jeder ist ein Partisan ,der sich gegen etwas stemmt. ..Fakt ist, dass ohne den Putsch in Belgrad, Tito und die Kommis niemals Fuss gefasst hätten..warscheinlich hätte man ihn noch einmal eingebuchtet und die KP verboten

also siehst die ujos (aufgelehnt gegen den König und die bande) als Partisanen an, haha, was für ein tag mal wieder im bf
 
...oj dinamo poginut cu za te, k'o stjepan radic za hrvate :77:...
 
Nach serbischen Vorstellungen schon...und das ist der springende Punkt, denn ohne den Mord an Radic...kein Aufbau der Ustasa

- - - Aktualisiert - - -




Lass mal die Partisanen...jeder ist ein Partisan ,der sich gegen etwas stemmt. ..Fakt ist, dass ohne den Putsch in Belgrad, Tito und die Kommis niemals Fuss gefasst hätten..warscheinlich hätte man ihn noch einmal eingebuchtet und die KP verboten

Warum nennst du dann Radic einen Ujo?
 
ne,
Kroaten = auch in den Partyzanen vertreten
domobrani = zu schwammiger Begriff, tendieren eher zu den Ujos, jeder kann sich "domobran" schimpfen
Ujos = Rohrkrepierer und größte Schande der kroatischen Geschichte
 
Nach serbischen Vorstellungen schon...und das ist der springende Punkt, denn ohne den Mord an Radic...kein Aufbau der Ustasa

Nun, die Tragödie im Belgrader Attentat von 1928 an Stjepan Radic hatte nicht direkt irgendwelche katastrophalen Folgen im Königreich ausgelöst, wenn man das Ereignis aus heutiger Sicht betrachtet - und vor allem nach den Kriegen in den 90er Jahren. Es kam nicht wie erwartet zu Gewalttaten im Land auf und es konnte ein Bürgerkrieg vermieden werden. Man sollte auch erwähnen, dass die serbische Öffentlichkeit und führende jugoslawische und serbische Persönlichkeiten (der jugoslawische König an der Spitze) das Verbrechen an Radic verurteilten, obwohl die Strafe für Punisa Racic viel zu niedrig war.

Obwohl dieses Ereignis die serbisch-kroatischen Beziehungen dauerhaft belasten wird, kann man es nicht nur auf die ethnische Schiene reduzieren: Racic hat auch versucht auf den serbischen Politiker aus Kostajnica Pribicevic zu schiessen, die zusammen mit den Kroaten die Opposition gegenüber Belgrad bildeten. Auch an der Beerdigung von Radic wo über 200.000 Menschen gekommen sind, darunter viele Serben, kam es zu keinen Unruhen, wobei man sagen muss dass man die Politiker aus Belgrad und den König gebeten hat nicht zu kommen, da es eventuell zu Unruhen kommen könnte.

Nur eine militärische Delegation aus Belgrad legte einen Kranz am Grab von Radic im Namen des Königs nieder mit dem Hinweis darauf, dass man Stjepan Radic auch in Serbien betrauere. Während zu dieser Zeit, sogar Jahrzehnte früher ein gewisser Pavelic in der erst gegründeten SHS-Regierung selbst von anderen kroatischen Politikern nicht ernstgenommen wurde, da seine Reden viel zu wirr waren, war Radic ein kompromissbereiter Politiker, mit dem man sicherlich eine gemeinsame Sprache gefunden hätte.
 
Nun, die Tragödie im Belgrader Attentat von 1928 an Stjepan Radic hatte nicht direkt irgendwelche katastrophalen Folgen im Königreich auf sich, wenn man das Ereignis aus heutiger Sicht betrachtet - und vor allem nach den Kriegen in den 90er Jahren. Es kam nicht wie erwartet zu Gewalttaten im Land auf und es konnte ein Bürgerkrieg vermieden werden. Man sollte auch erwähnen, dass die serbische Öffentlichkeit und führende jugoslawische und serbische Persönlichkeiten (der jugoslawische König an der Spitze) das Verbrechen an Radic verurteilten, obwohl die Strafe für Punisa Racic viel zu niedrig war.

Obwohl dieses Ereignis die serbisch-kroatischen Beziehungen dauerhaft belasten wird, kann man es nicht nur auf die ethnische Schiene reduzieren: Racic hat auch versucht auf den serbischen Politiker aus Kostajnica Pribicevic zu schiessen, die zusammen mit den Kroaten die Opposition gegenüber Belgrad bildeten. Auch an der Beerdigung von Radic wo über 200.000 Menschen gekommen sind, darunter viele Serben, kam es zu keinen Unruhen, wobei man sagen muss dass man die Politiker aus Belgrad und den König gebeten hat nicht zu kommen, da es eventuell zu Unruhen kommen könnte.

Nur eine militärische Delegation aus Belgrad legte einen Kranz am Grab von Radic im Namen des Königs, mit dem Hinweis darauf, dass man Stjepan Radic auch in Serbien betrauere. Während zu dieser Zeit, sogar Jahrzehnte früher ein gewisser Pavelic in der erst gegründeten SHS-Regierung selbst von anderen kroatischen Politikern nicht ernstgenommen wurde, da seine Reden viel zu wirr waren.

Racic kam mit Hausarrest davon, von daher gab es keine Strafe .
Pavelic & Co wären niemals in der Lage gewesen in Kroatien zu regieren. Der Plan der Italiener ging voll auf. Die serbische Politik ebnete ihnen den Weg
 
Für serbien wäre es das beste gewesen hätte man die Partisanen und die deutschen zum Teufel gejagt und danach den König zurückgebracht.
Scheiß auf titoslawien und das vorgeheuchelte bratstvo jedinstvo...
Nationalstaaten Ftw

Schwer zu sagen, wobei es durchaus so hätte kommen können. Zu dieser Zeit ging man davon aus, dass die Deutschen die Hauptkonzentration der Partisanen in der Operation "Schwarz" vernichten würden. Mithilfe einer verrückten Wagemut, Glück und ohne Befehl vom obersten Befehlsquartier aus Titos Stab gelang es Koca Popovic und Peko Dapcevic mit ihren Proletarischen Brigaden aus der deutschen Einkesselung sich zu lösen und befreien, wo eines der Wendepunkte des Krieges auf dem Balkan beginnt und der Mythos der Partisanen als Guerilla geboren und auch im Ausland von den Alliierten wahrgenommen wird.

Im Wiederaufbau des Landes hätte man auch mit dem wiedereingesetzten König deutsche Wirtschaftspläne eingesetzt, die man auch schon in Titos Jugoslawien angewendet hat und man wäre auch hier stark an die amerikanische Hilfe gebunden und das Verhältnis zu den Sowjets wäre noch kühler gewesen. Egal ob mit Draza, Dragisa Vasic, Juraj Krnjevic oder Zivko Topalovic, Jugoslawien wäre in eine Art Schutz-Wall verwandelt worden um sich gegen die Gefahr aus dem Osten zu wappnen.

Aus militärischer Sicht unterscheidet sich Titos Jugoslawien mit demjenigen unter Draza, dass der zweite fremde Basen (mehrheitlich amerikanische) auf jugoslawischem Territorium voraussichtlich zugelassen hätte, von Split, Nis, Skoplje, Osijek, Subotica, Kikinda bis zu Pancevo. Vielleicht wäre in Pancevo die grösste Luftbasis in Europa gebaut worden, Subotica wäre vielleicht aufgrund ihrer geografischer Nähe zum Ostblock zur grössten Panzer-Konzentration im Karpatenbecken verwandelt worden und die Briten halten symbolisch ihre Kräfte auf den Inseln Vis und Lastovo. Die Nachkriegszeit und auch die 90er Jahren wären definitiv anders verlaufen.
 
Zurück
Oben