Ks will die Unabhägigkeit weil die Ks Albaner unter serbischer Führung null Rechte hatten und am Ende hat eure Armee versucht die ganze Bevölkerung dort zu vertreiben. Davor hat Rugova jahrelang versucht ne friedliche Lösung zu findenm, doch nichts ist passiert. So gesehen verdient Ks mehr die Unahbhägigkeit als dein RS denn soweit mir bekannt ist, wird in der RS nicht die Bevölkerung vom Staat BiH ärgstens unterdrückt ihr habt was ich weiss ne eigent verwaltung und weiss der Geier noch was.....
Trifft auf die RS dieselbe Geschichte zu wie in Ks, wenn nicht wieso vergleicht ihr dass dann immer wieder miteinander.
nur damit du eine andere sichtweise siehst:
Aggression im Wiederholungsfall, grobe Verletzung des faktischen Friedensvertrages, schwerwiegender Verfassungsbruch – das ist die zusätzliche besondere Schuld, die Deutschland mit seiner Teilnahme am Nato-Krieg gegen Jugoslawien auf sich geladen hat. Doch darauf beschränkt sie sich nicht. Das deutsche Schuldkonto gegenüber Jugoslawien in den zurückliegenden zehn Jahren, die auch ein Dezenium fortwährender antijugoslawischer, antiserbischer Grossmachtpolitik waren, ist länger, bedrückender. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann es wie folgt zusammengefasst werden:
Erstens: Ungeachtet aller Warnungen des damaligen Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Javier Perez de Cuellar, und des Vorsitzenden der Jugoslawienkonferenz, Lord Peter Carrington, und gegen den Widerstand Frankreichs, Grossbritanniens, der Niederlande und anderer Staaten setzte die deutsche Aussenpolitik 1991 in der EG die überstürzte Anerkennung Sloweniens und Kroatiens mit Druck und Erpressung zu einem Zeitpunkt durch, an dem die KSZE, die EG und die Uno intensive Anstrengungen zu einer friedlichen Konfliktlösung unternahmen. Die Folgen sind bekannt: Jugoslawien brach endgültig auseinander, der Konflikt eskalierte. Nahezu unbestritten ist die enorme deutsche Verantwortung für diese Entwicklung, die 1993 selbst die damaligen Aussenminister der USA und Frankreichs, Warren Christopher und Roland Dumas, hervorhoben.
Zweitens: Die Bundesrepublik Deutschland hat massgeblich dazu beigetragen, Bosnien-Herzegowina, dieses wunderbare «Jugoslawien im Kleinen», in einen verheerenden Bürgerkrieg zu treiben. Drei verhängnisvolle Schritte – die verantwortungslose überstürzte Anerkennung Sloweniens und Kroatiens, die Forderung nach einem Referendum, das auf eine Majorisierung der serbischen Bevölkerung, eines Drittels der Gesamtbevölkerung, hinauslief, und der Beschluss zur Anerkennung der Teilrepublik – markierten diesen Weg in den Abgrund. Am 6. April 1992, am Jahrestag des Überfalls der Hitler-Wehrmacht auf Jugoslawien, vollzog die EG die Anerkennung Bosniens und Herzegowinas, für die laut dpa «Bundesaussenminister Genscher […] entschieden plädiert und zunehmend seine EG-Partner auf diese Meinung eingeschworen hatte».
Von den vielen, die die deutsche Schuld bezeugen, seien nur zwei genannt: Schon 1991 hatte Lord Carrington, an die deutsche Adresse gerichtet, gewarnt, dass eine frühzeitige Anerkennung Sloweniens und Kroatiens «der Funke sein [könnte], der Bosnien-Herzegowina in Brand setzt» und Henry Kissinger konstatierte 1996: «Die Anerkennung [Bosniens, R. H.] bewirkte nicht die Geburt eines Landes, sondern einen Bürgerkrieg.
Warren Christopher, Roland Dumas, Lord Carrington und Henry Kissinger würd ich jetzt persönlich mal nicht als besonders verwerfliche personen ansehen.
Was heißt: so wie ihr albaner - ZU RECHT - euch jahrelang von den serben unterdrückt gefühlt habt und durch milosevic schwer unterdrückt wurde.....
so argumentiert die serbische seite, daß sie als serben nie in einem staat kroatien oder bosnien leben wollten - da sie eben keine minderheit sein wollten, die von der majorität unterdrückt wird. ansätze zu dieser unterdrückung hat es in beiden staaten gegeben. der unterschied zum kosovo war der, daß die serben die waffen und die möglichkeit hatten, sich zu wehren. ihr anfangs nicht und dann vor allem durch die unterstützung der nato.
was mittelfristig zu einer verständigung am balkan beitragen könnte/sollte ist, sich mal in die lage der anderen zu versetzen?
kannst du verstehen, daß serben nicht in einem Staat BiH oder Kroatien leben wollen, wenn sie vorher in einem Staat Jugoslawien gelebt haben?
kannst du verstehen, daß Serben, nachdem sie unbestritten der verlierer des jugoslawischen Bürgerkriegs sind (keine ihrer Ziele wurden erreicht) zumindest im Fall Kosovo auf eine UNO-Resulotion und internationale Verträge pochen?
kannst du verstehen, dass, wenn in diesem Fall internationale Verträge nichts gelten, viele Serben sagen "he - dann muß das mindestens im gleichen Sinn für die Republika Srpska gelten?"
Ich verstehs - und ich bin alles andere als ein Nationalist und nicht mal Balkanese....
lg mardi