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Trumps Friedensrat

Ivo2

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Croatia
Der Friedensrat der Täter
Alexander Lukaschenko hat das Abkommen unterzeichnet, dem sogenannten „Board of Peace“ von Donald Trump beizutreten, und spricht davon, Gründungsmitglied zu werden. Es ist derselbe Lukaschenko, der Belarus zum Vorposten russischer Macht gemacht und sein Land als Aufmarschgebiet für den Angriff auf die Ukraine zur Verfügung gestellt hat. Nun sitzt er an einem Tisch, der Frieden heißen soll. Ebenfalls zugesagt hat Mohammed bin Zayed, der Führer der Vereinigten Arabischen Emirate. Sein Staat gilt als zentraler Geldgeber und Waffenlieferant der Rapid Support Forces im Sudan. Diese Miliz trägt Verantwortung für Hunderttausende Tote, unzählige Verletzte und Millionen Vertriebene. Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen sprechen von einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der jüngeren Geschichte. In diesem Kreis wird Frieden nicht verhandelt, sondern neu etikettiert. Verantwortung wird verschoben, Gewalt ausgeblendet, Leid administriert. Wer hier Platz nimmt, erhält keine Aufgabe, sondern Absolution. So sieht Trumps Friedensrat aus.

 
Es wird ein Gremium geschaffen, das Trump als Weltherrscher bestätigen soll. Kroatiens Reaktion darauf ist nun ganz einfach.
Die EU- und NATO-Verbündeten tendieren zur Ablehnung, da Dänemark, dessen Grönland im Zentrum der Krise steht, nicht eingeladen wurde.
Die Reaktion auf die Einladung der USA an Kroatien zur Teilnahme am „Friedenskomitee“ ist unkompliziert. Das Außenministerium hat die Botschafter in den EU- und NATO-Mitgliedstaaten – die aufgrund ihrer langjährigen Präsenz vor Ort schnell eine präzise Antwort erhalten sollten – angewiesen, die Position ihrer Regierungen zu dieser Initiative zu erfragen. Ministerpräsident Andrej Plenković wird die Staats- und Regierungschefs Finnlands und Schwedens am Donnerstag auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen des Europäischen Rates zur Grönlandkrise fragen, ob sie die Einladung annehmen werden. Es wird erwartet, dass die Mitglieder dieses Thema ebenfalls auf diesem Treffen erörtern werden.

Es besteht kein Grund, Frankreich hinterherzulaufen, aber den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren Daten zufolge sollten die meisten EU- und NATO-Mitglieder die Teilnahme ablehnen, da Dänemark keine Einladung erhalten hat. Russland und Belarus hingegen schon. Kroatiens Hauptinteresse muss darin bestehen, die europäischen Bündnispartner zu unterstützen, wie die Regierung in einer Erklärung vom 18. Januar feststellte: „Die NATO-Verbündeten sollten die Souveränitäts- und territorialen Integritätsprinzipien der anderen respektieren, und Grönland ist Teil Dänemarks“, hieß es in der Erklärung mit einem wichtigen Nachdruck: „Wir setzen uns für eine einheitliche und koordinierte europäische Position ein.“

 
Netanjahu nimmt Einladung in Trumps „Friedensrat“ an
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme an dessen geplantem globalem „Friedensrat“ angenommen. Das teilte Netanjahus Büro heute im Kurznachrichtendienst X mit.

Die Initiative zielt zunächst darauf ab, den Konflikt im Gazastreifen zu beenden. Sie soll jedoch später ausgeweitet werden, um sich auch mit der Beilegung von Konflikten in anderen Regionen zu befassen.

Trump hat rund 60 Staats- und Regierungschefs eingeladen, dem „Board of Peace“ zur Lösung globaler Konflikte beizutreten. Trumps Pläne für einen globalen „Friedensrat“ parallel zu den Vereinten Nationen stießen allerdings auf gemischte Reaktionen.

Einladungen auch für Orban, Putin und Selenskyj
Viele Regierungen bestätigten zwar den Erhalt der Einladung, die auch die Zahlung von einer Milliarde Dollar (rund 850 Mio. Euro) für eine mehr als dreijährige Mitgliedschaft vorsieht. Sie äußerten sich aber überwiegend zurückhaltend, ob sie der Initiative beitreten würden. Schweden wies eine Teilnahme heute zurück, Medienberichten zufolge auch Italien. Ägypten hingegen nahm die Einladung an.

Als einer der Ersten hat der ungarische Ministerpräsident und enge Trump-Vertraute Viktor Orban die Einladung angenommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dagegen, er könne es sich nur schwer vorstellen, gemeinsam mit Russland in diesem oder einem anderen Gremium zu sein. Trump hatte auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen.

Baerbock: Angriff auf UNO

 
Vermutlich verlangt er von Trump 1 Milliarde Dollar
Putin lässt Einladung zu Trumps „Friedensrat“ prüfen
Unmittelbar vor der geplanten Gründungszeremonie für den „Friedensrat“ von US-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsident Wladimir Putin bekanntgegeben, Trumps Einladung dazu zu „prüfen“.

„Das russische Außenministerium wurde beauftragt, die uns übermittelten Dokumente zu prüfen und unsere strategischen Partner zu diesem Thema zu konsultieren“, erklärte der Kreml-Chef gestern bei einer Regierungssitzung in Moskau. Putin dankte Trump für die Einladung, auf die Russland jedoch erst nach der Prüfung antworten werde. Trump erklärte am Abend, Putin habe bereits zugesagt. „Viele haben zugesagt.“

An der UNO vorbei
„Das Wichtigste ist, dass sich der gesamte Prozess positiv auf die langfristige Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ auswirke, erklärte Putin weiter. Moskau werde „alle Bemühungen zur Stärkung der internationalen Stabilität“ unterstützen.

Der „Friedensrat“ soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Ursprünglich war er als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. In der Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt.

 
Türkei und Saudi-Arabien nehmen an Trumps „Friedensrat“ teil
Die Türkei, Saudi-Arabien und andere mehrheitlich islamisch geprägte Länder haben ihren Beitritt zum „Friedensrat“ unter Führung von US-Präsident Donald Trump angekündigt. Man begrüße die Einladung Trumps und werde sich dem Gremium anschließen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister der acht Länder, zu denen auch Indonesien, Jordanien und Katar gehören.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Ägypten und Pakistan sind ebenfalls dabei, hatten ihre Teilnahme aber bereits vorab separat angekündigt.

Die Minister bekräftigten das Engagement ihrer Länder, die Umsetzung des Mandats des „Friedensrats“ als Übergangsverwaltung im Gazastreifen zu unterstützen, wie es im Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts festgelegt und durch den UNO-Sicherheitsrat gebilligt worden sei.

Europäer zögerlich
Insgesamt 60 Staaten sollen Einladungen für den „Friedensrat“ erhalten haben. Zugesagt haben bislang nicht allzu viele – darunter Israel, Ungarn, Argentinien und Belarus. Europäische Länder wie Österreich, Deutschland und Frankreich zeigen sich bisher überwiegend zurückhaltend. Der russische Machthaber Wladimir Putin lässt die Einladung nach Angaben des Kremls prüfen.

 
Hat sich einen "eigenen Thread" verdient.
Trumps "Friedensrat": Wer dabei ist – und wer nicht
Eine Milliarde US-Dollar soll ein unbefristeter Sitz im "Friedensrat" des US-Präsidenten kosten. Ungarn hat als bisher einziges EU-Land zugesagt

Washington – Der von US-Präsident Donald Trump initiierte "Friedensrat" soll am Donnerstag Gestalt annehmen. Das Gründungsdokument für das Gremium soll nach US-Plänen bei einer Zeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden. Der "Friedensrat" soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Ursprünglich war der "Friedensrat" als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. In der Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt. Mehrere europäische Staaten äußerten starke Vorbehalte gegen die Pläne – unter anderem, weil Trump zum "Friedensrat" auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hat. Kritiker werfen Trump zudem vor, eine Alternative zur Uno schaffen zu wollen.

Ratsvorsitzender soll der US-Präsident selbst sein. Staaten können sich unbefristet einen Sitz sichern, wenn sie innerhalb eines Jahres eine Milliarde US-Dollar (851,86 Millionen Euro) zum Etat beisteuern. Wer diese Gebühr nicht zahlt, soll nur für drei Jahre im Gremium vertreten sein.

Dutzende Länder haben Einladungen zum Eintritt in Trumps "Friedensrat" bekommen. Manche haben ihre Teilnahme zugesagt, andere geben sich eher verhalten. Das ist der Stand:

Diese Länder haben die Einladung zum "Friedensrat" angenommen:

 
Diese Länder haben die Einladung zum "Friedensrat" angenommen:

Ägypten: Das Außenministerium schreibt: "Ägypten begrüßt die Einladung zum Beitritt zum Friedensrat." Präsident Abdel Fattah al-Sisi werde sie annehmen.

Albanien: Ministerpräsident Edi Rama lobt Trump, seine Initiative habe "das Potenzial, zu einem wahrhaft transformativen Modell der Friedensförderung auf globaler Ebene zu werden".

Argentinien: "Es ist mir eine Ehre, heute Abend die Einladung für Argentinien erhalten zu haben, als Gründungsmitglied dem Friedensrat beizutreten", schreibt Präsident Javier Milei auf X.

Armenien: Ministerpräsident Nikol Paschinjan nimmt öffentlich Trumps Einladung an.

Aserbaidschan: Das Außenministerium gibt die Teilnahme des Landes bekannt.

Bahrain: König Hamad hat nach Angaben des Außenministeriums die Einladung angenommen.

Belarus: Vor Reportern erklärt Machthaber Alexander Lukaschenko, dass er die Teilnahme als Gründungsmitglied unterschrieben hat.

Israel: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angekündigt, Trumps Einladung anzunehmen und Mitglied des Friedensrates zu werden.

Kasachstan und Usbekistan: Die Präsidenten der beiden zentralasiatischen Staaten, Kassym-Schomart Tokajew und Shavkat Mirziyoyev, haben Medienberichten zufolge ihre Teilnahme zugesagt.

Kosovo: "Wir sind bereit", schreibt Präsidentin Vjosa Osmani auf X. "Der Kosovo steht fest als Verbündeter Amerikas und ist bereit, diesen Frieden weiter voranzutreiben."

Kuwait: Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna hat Kuwaits Außenministerium bekannt gegeben, dass das Land dem Gremium beitreten wird.

Marokko: Das Außenministerium schreibt, König Mohammed VI. begrüße "das Engagement und die Vision von Präsident Donald Trump für die Förderung des Friedens und hat diese Einladung angenommen".

Paraguay: "Wir übernehmen mit Stolz die Verantwortung, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten für einen dauerhaften Frieden für alle zu arbeiten", verkündet Präsident Santiago Peña Palacios auf X.

Pakistan: Das Land freue sich darauf, "eine konstruktive Rolle im Rahmen des Friedensrates zu spielen", teilt das Außenministerium mit.

Türkei, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und Indonesien: In einer gemeinsamen Mitteilung von insgesamt acht Ländern erklären deren Außenminister ihre Absicht zum Beitritt. Man begrüße die Einladung Trumps und werde unterzeichnen, heißt es darin.

Ungarn: Als bisher einziges EU-Land hat Ungarn zugesagt. "Wenn es Trump ist, dann ist es Frieden", schreibt Ministerpräsident Viktor Orbán auf Facebook. "Wir haben die ehrenvolle Einladung des Präsidenten selbstverständlich angenommen."

Vereinigte Arabische Emirate (VAE): Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan hat die Einladung angenommen. "Seine Hoheit bekräftigte das Vertrauen der VAE in die Führungsrolle von Präsident Trump", schreibt das Außenministerium.

Vietnam: Generalsekretär To Lam hat die Einladung angenommen, wie die Regierung offiziell verlautbart.
 
Diese Länder haben dem "Friedensrat" zunächst eine Absage erteilt:

Frankreich: Wegen der zögerlichen Haltung von Präsident Emmanuel Macron, dem "Friedensrat" beizutreten, droht Trump mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein und Champagner.

Norwegen: Der stellvertretende Außenminister Andreas Motzfeldt Kravik sagte der Zeitung "Aftenposten", das Land könne dem "Friedensrat", wie er aktuell konzipiert sei, nicht zustimmen.

Schweden: Ministerpräsident Ulf Kristersson zufolge hat er bisher nicht formell auf die Einladung geantwortet. Nach den aktuellen Plänen werde Schweden aber nicht unterschreiben.

Diese Länder haben – neben anderen – bisher nicht fest zugesagt:

Österreich: Laut einer Sprecherin von ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker prüft Österreich die Einladung Washingtons.

Deutschland: Berlin reagiert bisher verhalten. Außenminister Johann Wadephul zufolge gebe es noch Fragen. "Wir haben einen Friedensrat und das sind die Vereinten Nationen", sagt er am Mittwoch.

China: Bestätigt wird von der Regierung lediglich, dass Peking eine Einladung erhalten hat. Genauere Informationen gibt es zunächst keine.

Großbritannien: Premier Keir Starmer erklärte jüngst, er werde "mit Verbündeten über die Bedingungen des Friedensrats sprechen".

Italien: Die Regierung in Rom zeigt sich prinzipiell zwar offen für einen Beitritt. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wurde nach einem Gespräch mit dem Sender Rai1 so zitiert, dass es in der Satzung allerdings einige Elemente gebe, die mit der italienischen Verfassung nicht vereinbar seien. Ihre Regierung brauche deshalb mehr Zeit. Sie halte es für unklug, wenn sich Europa aus einem "interessanten" Gremium wie diesem heraushalte.

Kanada: Das Land könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig geklärt, sagt Premier Mark Carney.

Russland: Präsident Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben über diplomatische Kanäle eine Einladung von Trump erhalten. Putin sagte am Mittwoch, Russland sei bereit, die von Trump aufgerufene eine Milliarde Dollar Beitrittsgebühr für das Organ zu zahlen – allerdings nur aus den ohnehin in den USA eingefrorenen Mitteln.

Ukraine: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Medienberichten zufolge eine Einladung von Trump erhalten. Vor Journalisten soll er gesagt haben, es sei aber "schwer vorstellbar", in diesem Gremium neben Russland und Belarus zu sitzen: "Russland ist unser Feind, Belarus ist sein Verbündeter."

Vatikan: Papst Leo XIV. habe eine Einladung erhalten, erklärt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, "und wir prüfen derzeit unser weiteres Vorgehen". (APA, red, 22.1.2026)
 

Teilnehmerländer des "Friedensrates"​

  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Bahrain
  • Belarus
  • Bulgarien
  • Indonesien
  • Jordanien
  • Katar
  • Kosovo
  • Marokko
  • Mongolei
  • Pakistan
  • Paraguy
  • Polen
  • Saudi-Arabien
  • Türkei
  • Ungarn
  • Usbekistan
  • Vereinigte Arabische Emirate
 
Diese Länder haben dem "Friedensrat" zunächst eine Absage erteilt:

Frankreich: Wegen der zögerlichen Haltung von Präsident Emmanuel Macron, dem "Friedensrat" beizutreten, droht Trump mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein und Champagner.

Norwegen: Der stellvertretende Außenminister Andreas Motzfeldt Kravik sagte der Zeitung "Aftenposten", das Land könne dem "Friedensrat", wie er aktuell konzipiert sei, nicht zustimmen.

Schweden: Ministerpräsident Ulf Kristersson zufolge hat er bisher nicht formell auf die Einladung geantwortet. Nach den aktuellen Plänen werde Schweden aber nicht unterschreiben.

Diese Länder haben – neben anderen – bisher nicht fest zugesagt:

Österreich: Laut einer Sprecherin von ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker prüft Österreich die Einladung Washingtons.

Deutschland: Berlin reagiert bisher verhalten. Außenminister Johann Wadephul zufolge gebe es noch Fragen. "Wir haben einen Friedensrat und das sind die Vereinten Nationen", sagt er am Mittwoch.

China: Bestätigt wird von der Regierung lediglich, dass Peking eine Einladung erhalten hat. Genauere Informationen gibt es zunächst keine.

Großbritannien: Premier Keir Starmer erklärte jüngst, er werde "mit Verbündeten über die Bedingungen des Friedensrats sprechen".

Italien: Die Regierung in Rom zeigt sich prinzipiell zwar offen für einen Beitritt. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wurde nach einem Gespräch mit dem Sender Rai1 so zitiert, dass es in der Satzung allerdings einige Elemente gebe, die mit der italienischen Verfassung nicht vereinbar seien. Ihre Regierung brauche deshalb mehr Zeit. Sie halte es für unklug, wenn sich Europa aus einem "interessanten" Gremium wie diesem heraushalte.

Kanada: Das Land könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig geklärt, sagt Premier Mark Carney.

Russland: Präsident Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben über diplomatische Kanäle eine Einladung von Trump erhalten. Putin sagte am Mittwoch, Russland sei bereit, die von Trump aufgerufene eine Milliarde Dollar Beitrittsgebühr für das Organ zu zahlen – allerdings nur aus den ohnehin in den USA eingefrorenen Mitteln.

Ukraine: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Medienberichten zufolge eine Einladung von Trump erhalten. Vor Journalisten soll er gesagt haben, es sei aber "schwer vorstellbar", in diesem Gremium neben Russland und Belarus zu sitzen: "Russland ist unser Feind, Belarus ist sein Verbündeter."

Vatikan: Papst Leo XIV. habe eine Einladung erhalten, erklärt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, "und wir prüfen derzeit unser weiteres Vorgehen". (APA, red, 22.1.2026)
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