Ademus Papa
Rassist
Votum gegen Frauen: Tiroler Schützen verteidigen Tirol erfolgreich gegen Fortschritt
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Die Tiroler Schützen feiern ihren ersten Sieg seit der Schlacht am Bergisel: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 87 Prozent schlugen sie den heimtückischen Angriff der Gleichberechtigung vernichtend zurück und stimmten gegen Frauen am Gewehr. Der Feind, das 21. Jahrhundert, wurde erfolgreich hinter den Arlberg zurückgedrängt.
INNSBRUCK – Skeptisch schaut Hansjosef Brunzlederer, 103-jähriger Schütze, hinab ins Inntal. „Heit homman no dahebt. Oba da Fortschritt is a zaacher Hund. I gspias in meine Knochen, dass a si bei da Friah scho wieder vom Unterland her aufschleicht“, murmelt er und kaut an einem Stück Speck.
Per Abstimmung haben sich die „Tiroler Taliban“ (Zitat: Website der Tiroler Schützen) dagegen ausgesprochen, Frauen aufzunehmen. „Mia hom genug Nachwuchs. Es kemmen immer mehr junge Buam zwischen 70 und 80 zu uns, weil’s no für die guate Sach kämpfn wollen: A Welt, wo mir Mander no es Sogn hom.“
Traum für Millionen Frauen geplatzt
„I woass eh, des is jetzt sicher hart für die Millionen Weiberleit, de wo bei ins Schlange gstanden waratn“, erklärt sein Bruder Josefhans Brunzlederer aus St. Hoden im Arschwinkel. „Welches Madl tramert bittschen nit davon, dass sie den gonzen Tog mit bärtige, oide Mander verbringt, de ununterbrochen in die Luft auffi schiaßn, und wo de Lederhosen noch dreißig Johr oide Exkremente miefeln.“
Ist es Frauen in Tirol verboten, einen eigenen Schützenverein zu gründen?