Julian Nagelsmann tritt laut Medien als DFB-Trainer zurück
Das berichten Sky und die "Bild"-Zeitung. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch nahegelegt worden war
Frankfurt am Main – Julian Nagelsmann wird nach Informationen deutscher Medien nach dem frühen WM-Aus als DFB-Cheftrainer zurücktreten. Das berichten Sky und die Bild-Zeitung übereinstimmend. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch in der DFB-Zentrale nahegelegt worden war. In der Nacht zu Dienstag war die deutsche Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) ausgeschieden. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen.
Am Donnerstagvormittag hatte die DFB-Spitze Nagelsmann zu einem Krisengipfel in die Verbandszentrale in Frankfurt/Main geladen. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, als erster Kandidat gilt der frühere Dortmunder und Liverpooler Meistertrainer Jürgen Klopp.
Jahresgehalt als Abfindung
Bei dem Treffen mit Präsident Bernd Neuendorf (64), Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke (67) und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (63) soll selbst Sportdirektor Rudi Völler (66), bislang Nagelsmanns größter Unterstützer, von seinem Schützling abgerückt sein. Die Verbandsspitze hörte sich Nagelsmanns Version des Scheiterns zwar noch an, ihr Urteil aber war klar.
Das berichten Sky und die "Bild"-Zeitung. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch nahegelegt worden war
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