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Der Ukraine Sammelthread

OSZE: Russland unterzieht Ukrainer militärischer Indoktrination
Einem Expertenbericht zufolge zwingt Russland zahlreiche ukrainische Männer und Buben in den besetzten Gebieten in ein System der militärischen Indoktrination, um sie für die russische Armee zu rekrutieren. Das russische Vorgehen sei womöglich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, heißt es in dem gestern veröffentlichten Bericht unabhängiger Fachleute, den die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Auftrag gegeben hat.

Der lettischen Expertin Elina Steinerte zufolge verschickten die Behörden in den von Russland besetzten Gebieten Einberufungsbefehle an Ukrainer, um sie bereits in jüngerem Alter in Russland zum Militärdienst heranzuziehen. In Ausbildungslagern würden sie im Umgang mit Waffen geschult. Demnach wurden auch Fälle dokumentiert, in denen junge Männer bereits kurz nach der Einberufung an die Front geschickt wurden.

1,6 Millionen Ukrainer in Gefahr
Kinder, Eltern und Lehrer gerieten allesamt ins Visier der russischen Behörden, wenn sie versuchten, ihre ukrainische Identität zu bewahren, erklärte der französische Forscher Herve Ascensio. „Wir sind der Ansicht (…), dass dieses System der Indoktrination und Militarisierung den Tatbestand des Verbrechens gegen die Menschlichkeit erfüllt.“ Die Fachleute schätzen, dass rund 1,6 Millionen junge Ukrainer in den besetzten Gebieten gefährdet sind, in das System zu geraten.

 
Terminator an der Front: Ukraine plant Einsatz bewaffneter humanoider Roboter
Auch hochmoderne Airbikes und fliegende Buggies sollen im andauernden Krieg die Wende bringen

Der Krieg in Europa ist für Militärstrategen ein unglaublich forderndes und gleichzeitig technologisch bahnbrechendes Ereignis. Quasi in Echtzeit lässt sich beobachten, wie radikal sich die moderne Kriegsführung verändert. Mit erschütternder Dramatik zeigt sich bereits im Alltag, wie billige Drohnen ganze Städte terrorisieren oder teures Militärgerät zerstören können.

Doch die technologische Revolution an der Front reicht längst über Kamikaze-Drohnen hinaus. Während die NATO einen digitalen Drohnenwall Richtung Russland hochzieht, um feindliche Truppenbewegungen lückenlos zu überwachen, arbeitet die Ukraine bereits an der nächsten technologischen Stufe: humanoide Roboter, die mit Sturmgewehren bewaffnet in die Schlacht ziehen können.

Menschliche Verluste vermeiden
"Wir wollen die Automatisierung an der Front massiv verstärken und damit das Risiko für unsere Soldaten reduzieren", erklärt Andriy Hrytsenyuk, CEO des ukrainischen Militär-Tech-Hubs Brave1. Humanoide Roboter seien ein globaler Megatrend, der auch in den USA und China rasant vorangetrieben wird. Auch in der Ukraine arbeite man an an solchen Robotern mit ersten Basisfunktionen. Im weiteren Verlauf sollen komplexere Fähigkeiten ergänzt werden.

 
Russland meldet wieder Brände in Energieanlagen
Aus dem Süden Russlands sind heute mehrere Brände in Energieanlagen gemeldet worden. In Krasnodar sei nach einem ukrainischen Drohnenangriff ein Feuer in der Ölraffinerie Ilski ausgebrochen, teilten die Behörden der Region mit.

In der Region Rostow wiederum sei die Feuerwehr nach Angaben der dortigen Behörden dabei, Brände in zwei Treibstofflagern und im Seehafen von Taganrog zu löschen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, die russische Luftverteidigung habe in der Nacht 376 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Ukraine greift seit geraumer Zeit als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg verstärkt Energieanlagen in Russland mit Drohnen an. In den meisten russischen Regionen hat das zu akuter Treibstoffknappheit geführt.

Kiew: Russische Verluste hoch
Das russische Militär eroberte nach Angaben aus Kiew im ersten Halbjahr 2026 trotz extrem hoher Verluste weniger als halb so viel ukrainisches Territorium wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

 
Der Kommandeur der Streitkräfte für unbemannte Systeme, „Madjar“, meldete in der vergangenen Nacht die Zerstörung von weiteren 13 Tankern der Schattenflotte des Gegners.

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Russland werde einer Waffenruhe entlang der Frontlinie nicht zustimmen, so Lawrow. Dem russischen Außenminister zufolge werde der Krieg fortgesetzt, bis die von Putin zuvor dargelegten Bedingungen erfüllt seien.

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macht nichts, die Ukraine baut jetzt sehr viele Drohnen, warten wir ab, was Moskau in einem Monat dazu sagt
 
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Die polnische Europaabgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik wandte sich an das Europäische Parlament:

„... [UPA-Kämpfer wandten] über 360 Methoden an, um Zivilisten zu töten – etwa indem sie Menschen bei lebendigem Leib zersägten, schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzten oder Kinder mit Mistgabeln töteten. Auf diese Weise tötete die UPA Polen, Juden, Tschechen, Armenier und auch Ukrainer. Doch heute benennt Selenskyj eine Militäreinheit nach UPA-Helden, errichtet ein staatliches Helden-Pantheon und erklärt, die Ukraine werde ihre Helden selbst wählen. Es ist bedauerlich, dass er sie aus den Reihen der Nazis auswählt.

Würden die Deutschen eine Militäreinheit nach SS-Helden benennen und Denkmäler für Hitler, Himmler, Goebbels oder Eichmann errichten – würden Sie sie dann in die EU aufnehmen? Nein. Sie würden sie als Neonazis bezeichnen. Und das zu Recht. Es gibt keinen moralischen Unterschied zwischen der Verehrung der SS und der Verehrung der UPA. Es ist derselbe Gewaltkult, derselbe ethnische Hass. Der Bericht zur Ukraine schweigt dazu. Es ist ein Schweigen, das das Gedenken an die Opfer des Völkermords in Wolhynien auslöscht. Als Polen dürfen wir einem Beitritt der Ukraine zu Europa niemals zustimmen. Weg mit dem Nationalsozialismus nach Bandera-Art. Danke.“


Am 8. Juli 2026 wurde die polnische Europaabgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik in die Datenbank der ukrainischen Website "Myrotvorets" aufgenommen, nachdem sie im Europäischen Parlament eine Rede gehalten hatte, in der sie die UPA kritisierte und eine rot-schwarze Flagge zerriss.

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"Myrotvorets" (Friedensstifter) ist eine ukrainische Website, die persönliche Daten von „Feinden der Ukraine“ auflistet – einschließlich mutmaßlicher oder tatsächlicher Straftaten gegen das Land – sowie Fotos, persönliche Informationen, Telefonnummern und Wohnanschriften (soweit bekannt). Im Bereich „Über uns“ wird die Website "Myrotvorets" wie folgt beschrieben:

„Ein nichtstaatliches Zentrum zur Erforschung von Straftatbeständen gegen die nationale Sicherheit der Ukraine, den Frieden, die Menschlichkeit und das Völkerrecht. Eine Informationsquelle für Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste zu prorussischen Terroristen, Separatisten, Söldnern, Kriegsverbrechern und Mördern.“
 
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Russland hat den Schiffsverkehr auf dem Asow-Don-Kanal nach ukrainischen Angriffen auf Tanker eingestellt – Reuters.
Die Russische Föderation hat die Schifffahrt auf dem Asow-Don-Kanal, der den Fluss Don mit dem Asowschen Meer verbindet, vorübergehend ausgesetzt. Diese Entscheidung folgte auf einen Angriff ukrainischer Drohnen am 10. Juli, bei dem 13 russische Schiffe – darunter 10 Tanker – im Asowschen Meer attackiert wurden.

Die Sperrung des Kanals könnte fast ein Viertel der russischen Weizenexporte beeinträchtigen, die über das Asowsche Meer abgewickelt werden. Der Angriff war Teil einer laufenden Großoffensive der ukrainischen Streitkräfte gegen die russische „Schattenflotte“. Innerhalb von 5 Tagen trafen ukrainische Drohnen 48 russische Tanker und Frachtschiffe.
 
Russland werde einer Waffenruhe entlang der Frontlinie nicht zustimmen, so Lawrow. Dem russischen Außenminister zufolge werde der Krieg fortgesetzt, bis die von Putin zuvor dargelegten Bedingungen erfüllt seien.
Putin will keinen Frieden, außer zu seinen Bedingungen und die sind für die Ukraine nach wie vor nicht annehmbar.
 
Ukraine: Vier Tote bei russischem Luftangriff
Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Frontstadt Kramatorsk sind nach Behördenangaben gestern mindestens vier Menschen getötet worden.

Unter den Opfern sei auch ein Jugendlicher, teilt der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram mit. Mindestens neun weitere Menschen seien verletzt worden. Die russischen Streitkräfte hätten sieben Bomben auf die Stadt abgeworfen.

Filaschkin warf Russland vor, Zivilisten ins Visier zu nehmen. Bei dem Angriff seien ein Wohnblock, ein Geschäft und mehrere Privathäuser beschädigt worden. Der Gouverneur veröffentlichte Fotos von brennenden Wohnungen.

 
In Wien verstorbener Bischof in Ukraine heiliggesprochen
Die Zeremonie in Czernowitz soll von nationalen Kontroversen um das Erbe des Bukowina-Bischofs geprägt worden sein.
Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU) hat am Sonntag den 1873 in Wien verstorbenen Bischof Eugen Hackmann in der Czernowitzer Paraskewa-Kirche zum Heiligen proklamiert. Die Zeremonie wies deutliche nationale Akzente auf, wie der Ostkirchenexperte Thomas Nemeth am Freitag der Kathpress berichtete. Hackmann sei von der OKU insbesondere für seine Verdienste für die ukrainische Nation gewürdigt worden, während er in rumänischen Kreisen teilweise als Verräter an nationalen Anliegen dieser Bevölkerungsgruppe der Bukowina betrachtet wird, erläuterte Nemeth.

In heutiger Ukraine geboren
Geboren wurde Hackmann um 1794 im damals österreichischen Wasloutz, das heute in der Ukraine liegt. Er stammte aus einer Bauernfamilie und sprach Ukrainisch, Rumänisch und Deutsch. Hackmann studierte Theologie an der Universität Wien und war unter anderem Rumänisch-Lehrer von Erzherzog Ferdinand, dem späteren Kaiser Ferdinand I.

Von rumänischer Seite werde Hackmann bis heute übelgenommen, dass er sich erfolgreich den Plänen des Hermannstädter Bischofs widersetzte, das Bistum der Bukowina in eine rumänische Metropole zu integrieren, so Nemeth. Hackmann habe vielmehr die Errichtung einer eigenen orthodoxen Metropole für den österreichischen Teil der Habsburgermonarchie mit Sitz in Czernowitz forciert.

 
43 Tonnen Wasser für die Krim – Der Ausnahmezustand wird zum Alltag
Wenn das Rote Kreuz beginnt, Trinkwasser zu lagern, ist die Krise längst mehr als eine Warnung. Auf der annektierten Krim hat die Russische Rote Kreuzgesellschaft einen Vorrat von 43 Tonnen Trinkwasser angelegt und zusätzlich eine Anlage zur Wasseraufbereitung für Sewastopol beschafft. Sie soll einspringen, falls die Wasserversorgung erneut zusammenbricht. Gleichzeitig entstehen Lager mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Hilfsmitteln für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Bereits jetzt stehen auf der Halbinsel 800 Lebensmittelpakete und 700 Hygienesets bereit. Hinzu kommen Rollstühle, Gehhilfen, Gehstöcke und Krücken. In Sewastopol wurden weitere 600 Pakete vorbereitet. Sie sind für Menschen mit Behinderung, Vertriebene und Familien gedacht, die sich in einer schwierigen Lage befinden.

Am 15. Juli soll in Sewastopol ein neues Hilfezentrum seinen Betrieb aufnehmen. Dort wird nicht nur Trinkwasser aufbereitet. Auch Notstromspeicher werden installiert, damit Einwohner bei Stromausfällen ihre Mobiltelefone laden, das WLAN nutzen oder auf Computer zugreifen können. Der regionale Ausnahmezustand gilt bereits seit dem 26. Juni. Offiziell begründeten die Besatzungsbehörden diesen Schritt mit organisatorischen und wirtschaftlichen Maßnahmen. Tatsächlich fällt er in eine Zeit, in der Treibstoff knapp wird, Lebensmittel fehlen, Strom und Wasser immer wieder ausfallen und der öffentliche Verkehr nur eingeschränkt funktioniert. Mehrfach standen Wasserwerke still, weil ohne Strom die Pumpen ausfielen. Ende Juni wurden sogar Überland-Oberleitungsbusse gestoppt. Am 6. Juli waren schließlich Verbraucher in sämtlichen Städten und Landkreisen der Krim von Stromausfällen betroffen. Nach den jüngsten Störungen schalteten Mobilfunkanbieter auf einen Notbetrieb um. Mobiles Internet funktioniert seitdem nur noch für Dienste, die auf einer staatlich freigegebenen Liste stehen. Wenn Wasser, Strom und Kommunikation gleichzeitig zum Problem werden, zeigt sich, wie schnell aus einem Ausnahmezustand ein neuer Alltag werden kann.
 
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