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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Die Palästinenser verfehlen niemals eine Chance, eine Chance zu verfehlen.

Die Palästinenser sind ein erfolgloses Volk, das zerrissen ist und von den arabischen Bruderstaaten nur als Spielball eigener Interessen angesehen wird. Die Erklärung für das eigene Schicksal liefern die klugen Köpfe des Volkes: Die Araber lieben Palästina, aber nicht die Palästinenser.

Nahost: Die Tragik und Ausweglosigkeit der Palästinenser - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

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[h1] Bei Anruf Krieg[/h1]

Es scheint, als wäre sich die Mehrheit der Reporter und Kommentatoren mit den Agitatoren der Muslime einig, dass 700 von den Israelis in Gaza Getöteten unendlich viel wichtiger sind als 70 000 oder 100 000 von Arabern getötete Afrikaner in Darfur.

Bei Anruf Krieg - DIE WELT - WELT ONLINE
 
hallo. Hab heute in nem teletext gelesen, dass Israel mit panzern in den süden von Gaza-stadt eingedrungen ist
 
lol 1km waren sie doch am anfang also heisst das sie versuchen es noch einmal die ganze stradt ist bis zu 7km lang
bis jetzt haben die eliteeinheiten nicht geschaft in der stadt einzudringen.
 
jetzt muss auch die reserve her hoffentlich blamieren die sich voll

Heftige Kämpfe in Gazas Vororten

Die israelischen Streitkräfte rückten bis zu einem Kilometer auf die Grenze der Stadt vor. Dort sind rund 400 000 Bewohner eingeschlossen. Derweil häufen sich die Anzeichnen einer Intensivierung: Israel schickt nun auch Reservisten in den Gazastreifen.

Einige Reserve-Einheiten befänden sich bereits im Umkreis der Stadt Gaza, teilte Brigadegeneral Avi Benajahu in Jerusalem mit. Beobachter werteten dies als Hinweis, dass Israel eine neue Phase seiner Bodenoffensive eingeleitet habe. Dazu würden die tausenden Reservisten gebraucht, die bereits im Grenzgebiet stationiert seien.
Quelle: SDA/ATS

Warum die Hamas gewinnen könnte

merkava_250_250.jpg

© Jim Hollander/EPA
Hoch gerüstet: Panzer vom Typ Merkava der israelischen Armee



Von Sebastian Christ und Mandy Schünemann

Es ist ein asymmetrischer Krieg: Die israelische Armee ist 500.000 Mann stark und technologisch hoch gerüstet, die Hamas bastelt Raketenabschussrampen aus Regenrinnen. Doch so überlegen das israelische Militär auch sein mag - am Ende könnte die Hamas als Sieger dastehen.


Die Hamas hat den Konflikt im Gaza-Streifen offenbar bewusst provoziert. Ihre Kämpfer feuerten immer wieder Raketen auf israelisches Gebiet - solange, bis Israels Regierung zum Gegenschlag ausholte. Nun stehen sich zwei Gegner gegenüber, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Hier die hoch technisierte, 500.000 Mann starke israelische Armee. Dort geschätzt 20 bis 25.000 Guerilla-Kämpfer der radikal-islamischen Hamas mit einem eher schlichten Waffenarsenal. Und trotzdem wird es Israel schwer haben, die Bedrohung für die eigene Bevölkerung endgültig auszuschalten. Ohne es verhindern zu können, tappt eine der am besten ausgerüsteten Armeen der Welt derzeit in die Falle der asymmetrischen Kriegsführung: Ein Konflikt mit ungleichen Kräfteverhältnissen, in dem selten die stärkere Partei gewinnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
[h2]Noch mindestens 20 Tage Bomben auf Gaza[/h2]

Unbeeindruckt von allen Protesten schwört Olmert die Israelis auf eine Fortsetzung der Gaza-Offensive ein. Unterdessen deutet Merkel ihre Bereitschaft an, deutsche Soldaten für eine Nahost-Friedensmission zu stellen.

Israel will seine Offensive im Gazastreifen trotz einer Resolution des UN-Sicherheitsrates und internationaler Rufe nach einer Waffenruhe nicht beenden. Die Truppen hätten in den vergangenen zwei Wochen deutliche Fortschritte erzielt, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert bei einer Kabinettssitzung am Sonntag in Jerusalem. Israel komme seinem Ziel immer näher, aber es müsse weiter gekämpft werden, um ein Ende der palästinensischen Raketenangriffe sicherzustellen.

Zugleich wies Olmert internationale Kritik an der seit 16 Tagen dauernden Offensive in dem Küstenstreifen zurück: Nur die Regierung in Jerusalem könne darüber entscheiden, wie ihre Bürger am besten geschützt würden, betonte der scheidende Premier. Er rief die israelische Öffentlichkeit zu «mehr Geduld, Entschlossenheit und Anstrengung» auf. Man dürfe in der letzten Minute nicht das verlieren, was zuvor in einer beispiellosen Anstrengung des ganzen Landes erreicht worden seiNach den Worten von Verteidigungsminister Ehud Barak setzt Israel seine Militäroperation fort, auch wenn die diplomatischen Optionen geprüft würden. Wie die israelische Zeitung «Haaretz» am Sonntag unter Berufung auf Vertreter des Militärs berichtete, soll die Offensive noch mindestens 20 Tage andauern. Außerdem müssten weitere Reservisten einberufen werden.

Deutsche Soldaten für eine Nahost-Mission


Unterdessen signalisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Beteiligung Deutschlands an einer internationalen Mission zur Beilegung des Konflikts. In einem Interview von «Bild am Sonntag» machte sie zwar deutlich, dass sich die Frage derzeit nicht stellt. Gleichzeitig verwies sie aber darauf, dass Deutschland sich vor zwei Jahren für die Beteiligung an einer ähnlichen Mission zur Beilegung der Libanon-Krise entschieden habe.

«Deutschland ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird ihr gerecht», betonte Merkel. «Ich setze mich intensiv für eine schnelle Waffenruhe ein.» Als Bedingung einer solchen Feuerpause nannte sie ein Ende des Waffenschmuggels durch die Tunnel zwischen Ägypten und dem Gazastreifen.


Steinmeier erörtert humanitäre Lage
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier traf am Sonntag in Jerusalem den Missionschef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Pierre Wettach, um das Elend der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen zu erörtern. Anschließend folgen Gespräche mit der israelischen Regierung. Ziel seiner Reise ist es, die Grundlagen für einen möglichst raschen Waffenstillstand zu legen. Am Vortag war Steinmeier mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zusammenkommen

Unterdessen liefern sich israelische Streitkräfte und Hamas-Kämpfer auch zu Beginn der dritten Kriegswoche heftige Kämpfe. Israelische Soldaten der Infanterie und Panzer rückten auf die Stadt Gaza zu, wo rund 400.000 Bewohner eingeschlossen sind. Die Zahl der Todesopfer auf palästinensischer Seite stieg nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza auf 820, auf israelischer Seite starben bislang 13 Menschen. (nz/dpa/AP)
NETZEITUNG POLITIK AUSLAND NACHRICHTEN: Noch mindestens 20 Tage Bomben auf Gaza
 
[h3]Krieg in Gaza: [/h3]
[h2]Hamas-Führer warnt vor einem «Meer von Blut»[/h2]

Ungeachtet aller internationaler Proteste bombardiert Israel unvermindert den seit 16 Tagen umkämpften Gaza-Streifen. Unterdessen traf Bundesaußenminister Steinmeier in Jerusalem ein.

Trotz aller internationaler Proteste hat Israel seine Offensive im Gazastreifen in der Nacht zum Sonntag fortgesetzt. In einem Vorort der Stadt Gaza wurden bei heftigen Gefechten mindestens zwölf Menschen getötet, wie die palästinensischen Gesundheitsbehörden mitteilten. Eine Korrespondentin des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira berichtete am frühen Morgen von Luftangriffen und Explosionen.

In Live-Übertragungen bei Al-Dschasira waren laute Detonationen in Gaza-Stadt zu hören. Palästinensische Rettungskräfte berichten von mindestens drei Toten und Dutzenden Verletzten. In Dschabalija im nördlichen Gazastreifen starben mindestens acht Menschen durch eine israelische Panzergranate. Ein Bewohner von Gaza-Stadt berichtete in der Nacht telefonisch von besonders heftigen Angriffen.

Israel hatte am Samstag die Bewohner des Gazastreifens auf Flugblättern auf Arabisch vor einer möglichen Ausweitung der Militäroperationen gewarnt. Die Einwohner sollten der radikal- islamischen Hamas nicht helfen und sich von Hamas-Mitgliedern fernhalten.

Israel muss seine Offensive stoppen


Unterdessen warf der im Exil lebende Hamas-Chef Chaled Maschaal Israel vor, mit der Militäroffensive im Gazastreifen einen Holocaust zu betreiben. Der einzige Erfolg der israelischen Invasion sei es, das Palästinensergebiet in ein «Meer von Blut» zu verwandeln, sagte er am Samstag in einer Rede in der syrischen Hauptstadt Damaskus. In der von vielen arabischen Sendern ausgestrahlten Rede bekräftigte Maschaal seine Bedingungen für eine Waffenruhe. Zunächst müsse Israel seine Militäroffensive stoppen, sich zurückziehen und die Blockade des Küstengebiets beenden.

Seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember stieg die Gesamtzahl der Toten auf Seiten der Palästinenser auf mehr als 850. Unter ihnen sollen nach israelischen Angaben über 300 Hamas-Kämpfer sein. Tausende Menschen wurden verletzt. Am Samstag feuerte auch die Hamas wieder mehr als 20 Raketen auf Israel.


Mubarak um Vermittlung bemüht


Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier traf zu Beginn seiner zweitägigen Nahost-Vermittlungsreise in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sowie mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Steinmeier mahnte einen konkreten «Arbeitsplan» für einen Waffenstillstand an. Mubarak bemüht sich derzeit, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Zu diesem Zwecke hält sich auch eine Delegation der mit der Fatah von Abbas rivalisierenden Hamas in Kairo auf.Zehntausende Menschen demonstrierten am Samstag weltweit gegen die israelische Militäraktion im Gazastreifen. Große Kundgebungen gab es etwa in Paris, wo nach Angaben der Veranstalter rund 100.000 Menschen protestierten. Die Polizei machte keine Angaben zu der Zahl der Demonstranten. Auch in London protestierten nach offiziellen Angaben 20.000 Menschen, nach Medienberichten sollen rund 50.000 auf die Straße gegangen sein. In mehreren Städten Deutschlands protestierten knapp 35.000 Menschen gegen das Vorgehen der Israelis im Gazastreifen. Auch in den Hauptstädten Skandinaviens gab es Proteste mit mehreren tausend Teilnehmern. In Washington demonstrierten mehrere tausend Menschen.

NETZEITUNG POLITIK AUSLAND NACHRICHTEN: Hamas-Führer warnt vor einem «Meer von Blut»
 
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