Trendwende
Abwanderung gebremst: Immer mehr Ärzte bleiben in Kroatien
Jahrelang verließen Ärzte Kroatien – nun dreht sich der Trend. Was hinter der überraschenden Kehrtwende steckt.
Nach Angaben der Kroatischen Ärztekammer (HLK) hat die jahrelange Abwanderung von Medizinern aus dem Land nahezu ein Ende gefunden. Im Jahr 2025 standen 70 Abgänge ins Ausland 67 Rückkehrern gegenüber – eine beinahe ausgeglichene Bilanz. Als Ursachen nennt die Kammer gestiegene Gehälter sowie verbesserte Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.
Seit dem EU-Beitritt Kroatiens Mitte 2013 haben insgesamt 1.577 Ärzte das Land verlassen, während 449 zurückgekehrt sind – ein Verhältnis, das auf eine schrittweise Stabilisierung eines lange unter Druck stehenden Gesundheitssystems hindeutet.
Gehaltsreform als Wendepunkt
Als wesentlichen Faktor für diese Entwicklung sieht die HLK die Gehaltsreform, die auf einem Regierungsbeschluss vom Februar 2024 zu den Vergütungstabellen im öffentlichen Dienst basiert und ab März desselben Jahres wirksam wurde. Fachärzte verzeichneten je nach Stelle und Zulagenstruktur Gehaltserhöhungen von bis zu rund 40 Prozent, Ärzte ohne abgeschlossene Spezialisierung sowie Mediziner in Ausbildung erhielten Steigerungen von etwa 23 Prozent. Darüber hinaus verweist die Kammer auf die Abschaffung umstrittener Vertragsmodelle, die Fachpraktikanten zuvor an bestimmte Arbeitgeber gebunden hatten.
Aktuelle Daten aus dem HLK-Atlas der kroatischen Ärzte legen nahe, dass sich dieser Trend auch im laufenden Jahr 2026 fortsetzt: Bislang haben drei Ärzte das Land verlassen, sechs sind zurückgekehrt. Die Rückkehrzahlen steigen seit 2017 kontinuierlich an – 2024 kamen 69 Ärzte zurück, 2025 waren es 67.
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Abwanderung gebremst: Immer mehr Ärzte bleiben in Kroatien
Jahrelang verließen Ärzte Kroatien – nun dreht sich der Trend. Was hinter der überraschenden Kehrtwende steckt.
Nach Angaben der Kroatischen Ärztekammer (HLK) hat die jahrelange Abwanderung von Medizinern aus dem Land nahezu ein Ende gefunden. Im Jahr 2025 standen 70 Abgänge ins Ausland 67 Rückkehrern gegenüber – eine beinahe ausgeglichene Bilanz. Als Ursachen nennt die Kammer gestiegene Gehälter sowie verbesserte Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.
Seit dem EU-Beitritt Kroatiens Mitte 2013 haben insgesamt 1.577 Ärzte das Land verlassen, während 449 zurückgekehrt sind – ein Verhältnis, das auf eine schrittweise Stabilisierung eines lange unter Druck stehenden Gesundheitssystems hindeutet.
Gehaltsreform als Wendepunkt
Als wesentlichen Faktor für diese Entwicklung sieht die HLK die Gehaltsreform, die auf einem Regierungsbeschluss vom Februar 2024 zu den Vergütungstabellen im öffentlichen Dienst basiert und ab März desselben Jahres wirksam wurde. Fachärzte verzeichneten je nach Stelle und Zulagenstruktur Gehaltserhöhungen von bis zu rund 40 Prozent, Ärzte ohne abgeschlossene Spezialisierung sowie Mediziner in Ausbildung erhielten Steigerungen von etwa 23 Prozent. Darüber hinaus verweist die Kammer auf die Abschaffung umstrittener Vertragsmodelle, die Fachpraktikanten zuvor an bestimmte Arbeitgeber gebunden hatten.
Aktuelle Daten aus dem HLK-Atlas der kroatischen Ärzte legen nahe, dass sich dieser Trend auch im laufenden Jahr 2026 fortsetzt: Bislang haben drei Ärzte das Land verlassen, sechs sind zurückgekehrt. Die Rückkehrzahlen steigen seit 2017 kontinuierlich an – 2024 kamen 69 Ärzte zurück, 2025 waren es 67.
Abwanderung gebremst: Immer mehr Ärzte bleiben in Kroatien
Die Ärzteabwanderung Kroatien ist fast gestoppt: Verbesserte Gehälter und bessere Bedingungen locken viele Mediziner zurück ins Land. Was das für das Gesundheitssystem bedeutet, erfährst du im Artikel.