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Was kann das 21. Jahrhundert von gläubigen Menschen lernen? Von der Schönheit und vom Trost des Glaubens - der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch. Ich bin gläubiger Christ, ich bin katholisch. Früher war das eine Selbstverständlichkeit, heute muss ich mich dafür rechtfertigen: Wie kann...
Eine Empfehlung auch für die Hand Gottes. Wenn man die Augen vor der serbischen Hegemonie im ersten Jugoslawien verschließt, dann sollte mal das Buch "Diktatura kralja Aleksandra", eben geschrieben nicht von einem Kroaten, sondern von Svetozar Pribicevic, dem unumstrittenen Führer der Serben in Kroatien und ehemaligen jugoslawischen Innenminister. Er hat im Exil detailreich dokumentiert, wie die Belgrader Führung den Staat missbraucht hat, um ein getarntes Großserbien aufzubauen und die Kroaten brutal zu unterdrücken. Wenn sogar der wichtigste serbische Politiker Kroatiens dieser Zeit mit dem König bricht, sich mit Stjepan Radic verbündet und dieses System als Diktatur entlarvt, ist Maradonas Geschichtsversion reines Wunschdenken.
Wenn man von Recht und Gesetz sprechen will. Das erste Jugoslawien war von Tag eins an staatsrechtlich illegal. Es war Pribicevic, der im November 1918 die klaren demokratischen Beschlüsse aus Zagreb hintergangen hat. Er hat die Vereinigung in Belgrad erzwungen, ohne die Zustimmung des kroatischen Sabor und gegen den ausdrücklichen Willen von Politikern wie Stjepan Radic. Dass Pribicevic genau diesen Fehler 1933 in seinem Buch zutiefst bereut und als Diktatur angeprangert hat, zeigt nur, dass selbst der Architekt dieses Systems einsehen musste, auf welchem Unrecht der Staat aufgebaut war.