Paris nach dem Jahrestag von Chodschaly - Verletzte im Nationalparlament
Während einer Konferenz der armenischen Diaspora im Sitz des französischen Nationalparlaments, kam es zu einem Übergriff auf zwei aserbaidschanisch-stämmige französische Staatsbürger
Nur einen Tag nach den Gedenktagen an das Massaker von Chodschaly zwischen dem 25. und 26. Februar 1992 in der aserbaidschanischen Bergkarabach Region, hatte die armenische Diaspora zusammen mit der armenischen Botschaft in Paris, einer Vertretung der nichtanerkannten Bergkarabach Republik und der ARF-Partei aus Armenien (Armenische Revolutionäre Föderation) eine Konferenz organisiert, die mit Unterstützung der französischen Politiker François Rochebloine und René Rouquet im Nationalparlament in Paris abgehalten wurde.
Auf die Konferenz wurde auch die Vertreterin einer aserbaidschanischen Vereinigung in Paris, Mirvari Fataliyeva (29), aufmerksam. Als sie während der Konferenz den armenischen Vertretern vorwarf, sie würden nur einen Tag nach dem Jahrestag des Massakers von Chodschaly (oder auch Xocali genannt) in einer staatlichen Institution Propaganda betreiben und das Massaker leugnen sowie seit mehr als 2 Jahrzehnten ein Land trotz internationaler Verurteilung besetzt halten, griffen etwa 40 Konferenzteilnehmer, darunter ranghohe Diplomaten die 29-jährige Französin an. Bei dem Übergriff auf die Frau wurde auch ein Student verletzt, der die Frau vor der wütenden Menge beschützen wollte. Erst als das Sicherheitspersonal in das Handgemenge eingriff und die zwei Personen in Schutz nahm, ließen die Angreifer von der Frau und dem Schüler ab. Nach einer Erstversorgung durch das Sicherheitspersonal des Nationalparlaments, wurden die zwei Verletzten durch den aserbaidschanischen Botschafter in Paris ins nächste Krankenhaus gefahren. Der aserbaidschanische Botschafter Amirbayov hatte erst kurz zuvor von der Konferenz erfahren und beim Direktor des Parlaments im Palais Bourbon dagegen intervernieren wollen.
Wie Botschafter Amirbayov vor dem Krankenhaus erklärte, soll der Student Vusal Huseynov (25) einen Rippenbruch erlitten und leichte Schürfwunden davon getragen haben. Mirvari Fataliyeva soll bei dem Übergriff Prellungen im Gesicht davon getragen haben. Amirbayov fügte hinzu, dass die "Meute" von etwa 40 Personen auf die zwei eingeschlagen hätten. Erst als das Sicherheitspersonal eingegriffen habe, hätten sich die zwei retten können.
In einer ersten Stellungnahme verurteilten Senatoren und Parlamentarier des Nationalkongresses und des Nationalparlaments den Angriff auf eine Französin und einem Studenten in einem repräsentativen Haus von Frankreich. Jean-Louis Borloo, Jean-Marie Bockel und Sylvie Goy-Chavent erklärten, man habe die zwei verletzten Personen in Schutz genommen und im Büro der UDI (Union der Demokraten und Unabhängigen) ärztlich versorgt. In einer ersten schriftlichen Erklärung verurteilten die PolitikerInnen Nathalie Goulet, Jean-Marie Bockel, Hervé Maurey, Sylvie Goy-Chavent, André Reichardt, Jeanny Lorgeoux, Jean-Luc Reitzer den Gewaltausbruch.
Zwischen dem 25. und 26. Februar 1992 wurden im umkämpften und heute von Armenien rechtswidrig besetzten Bergkarabach in der Stadt Chodschaly über 600 aserbaidschanische Bewohner massakriert. Bei dem Massaker starben während des Erorberungsfeldzugs armenischer Einheiten nach offiziellen Angaben 613 Aserbaischaner, darunter Frauen, Alte und Kinder. In den letzten Tagen hatte der aserbaischanische Verband in Paris zum Jahrestag des Massakers Mahnwachen abgehalten und zum Gedenken an die Opfer in der Saint-Roch Kirche in Paris unter Mitwirkung des Orion Symphony Orchesters aus London ein Konzert gegeben. Begleitet wurde das Orchester von Sabina Rakcheyeva mit der Violine und Fataliyev Shirzad mit einem aserbaidschanischem Doppelrohrblattinstrument (Balaban).
http://www.turkishpress.de/de/news/...hodschaly-verletzte-im-nationalparlament/4315
Die Exil-Armenier sind mir suspekt...
Während einer Konferenz der armenischen Diaspora im Sitz des französischen Nationalparlaments, kam es zu einem Übergriff auf zwei aserbaidschanisch-stämmige französische Staatsbürger
Nur einen Tag nach den Gedenktagen an das Massaker von Chodschaly zwischen dem 25. und 26. Februar 1992 in der aserbaidschanischen Bergkarabach Region, hatte die armenische Diaspora zusammen mit der armenischen Botschaft in Paris, einer Vertretung der nichtanerkannten Bergkarabach Republik und der ARF-Partei aus Armenien (Armenische Revolutionäre Föderation) eine Konferenz organisiert, die mit Unterstützung der französischen Politiker François Rochebloine und René Rouquet im Nationalparlament in Paris abgehalten wurde.
Auf die Konferenz wurde auch die Vertreterin einer aserbaidschanischen Vereinigung in Paris, Mirvari Fataliyeva (29), aufmerksam. Als sie während der Konferenz den armenischen Vertretern vorwarf, sie würden nur einen Tag nach dem Jahrestag des Massakers von Chodschaly (oder auch Xocali genannt) in einer staatlichen Institution Propaganda betreiben und das Massaker leugnen sowie seit mehr als 2 Jahrzehnten ein Land trotz internationaler Verurteilung besetzt halten, griffen etwa 40 Konferenzteilnehmer, darunter ranghohe Diplomaten die 29-jährige Französin an. Bei dem Übergriff auf die Frau wurde auch ein Student verletzt, der die Frau vor der wütenden Menge beschützen wollte. Erst als das Sicherheitspersonal in das Handgemenge eingriff und die zwei Personen in Schutz nahm, ließen die Angreifer von der Frau und dem Schüler ab. Nach einer Erstversorgung durch das Sicherheitspersonal des Nationalparlaments, wurden die zwei Verletzten durch den aserbaidschanischen Botschafter in Paris ins nächste Krankenhaus gefahren. Der aserbaidschanische Botschafter Amirbayov hatte erst kurz zuvor von der Konferenz erfahren und beim Direktor des Parlaments im Palais Bourbon dagegen intervernieren wollen.
Wie Botschafter Amirbayov vor dem Krankenhaus erklärte, soll der Student Vusal Huseynov (25) einen Rippenbruch erlitten und leichte Schürfwunden davon getragen haben. Mirvari Fataliyeva soll bei dem Übergriff Prellungen im Gesicht davon getragen haben. Amirbayov fügte hinzu, dass die "Meute" von etwa 40 Personen auf die zwei eingeschlagen hätten. Erst als das Sicherheitspersonal eingegriffen habe, hätten sich die zwei retten können.
In einer ersten Stellungnahme verurteilten Senatoren und Parlamentarier des Nationalkongresses und des Nationalparlaments den Angriff auf eine Französin und einem Studenten in einem repräsentativen Haus von Frankreich. Jean-Louis Borloo, Jean-Marie Bockel und Sylvie Goy-Chavent erklärten, man habe die zwei verletzten Personen in Schutz genommen und im Büro der UDI (Union der Demokraten und Unabhängigen) ärztlich versorgt. In einer ersten schriftlichen Erklärung verurteilten die PolitikerInnen Nathalie Goulet, Jean-Marie Bockel, Hervé Maurey, Sylvie Goy-Chavent, André Reichardt, Jeanny Lorgeoux, Jean-Luc Reitzer den Gewaltausbruch.
Zwischen dem 25. und 26. Februar 1992 wurden im umkämpften und heute von Armenien rechtswidrig besetzten Bergkarabach in der Stadt Chodschaly über 600 aserbaidschanische Bewohner massakriert. Bei dem Massaker starben während des Erorberungsfeldzugs armenischer Einheiten nach offiziellen Angaben 613 Aserbaischaner, darunter Frauen, Alte und Kinder. In den letzten Tagen hatte der aserbaischanische Verband in Paris zum Jahrestag des Massakers Mahnwachen abgehalten und zum Gedenken an die Opfer in der Saint-Roch Kirche in Paris unter Mitwirkung des Orion Symphony Orchesters aus London ein Konzert gegeben. Begleitet wurde das Orchester von Sabina Rakcheyeva mit der Violine und Fataliyev Shirzad mit einem aserbaidschanischem Doppelrohrblattinstrument (Balaban).
http://www.turkishpress.de/de/news/...hodschaly-verletzte-im-nationalparlament/4315
Die Exil-Armenier sind mir suspekt...