Denke es ist wirklich eine Kombination aus mehreren Faktoren. Ganz sicher auch Berufstätigkeit, ergo Selbständigkeit von Frauen, auch etwa gesellschaftliche und rechtliche Akzeptanz von Scheidungen. Damit gemeint auch Einbußen. Weiß nicht wie es jetzt aussieht. Aber vor Jahren stand eine litauische Freundin vor der Wahl, entweder sie bleibt oder lässt sich scheiden und riskiert damit u.a. (massiv) Kürzungen beim Kindergeld für ihre damals Zweijährige. Das sind schon auch Instrumente, wie man so etwas steuern kann. Selbst in Deutschland kannst du aber genau als Alleinerziehende wissen, dass du es schwer haben wirst. Berufliche Eingliederungen usw. Diese Frauen und deren Kinder gehören nicht umsonst mit zu den Gruppen, die am stärksten von Armut bedroht sind.
Auch das Thema häusliche Gewalt, Umgang damit. Bei den Frauen selbst, was der Staat und die Behörden da tun usw. In Spanien etwa gab es letztes Jahr auch Aktionen, Demos.
Sicher sind auch Erwartungen an Ehe und Beziehungen auch teils unterschiedlich. Und deswegen z.B. auch die Gründe für Scheidungen und Scheidungsraten.