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„Schwerster Angriff seit dem Holocaust“

AlbaJews

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Vor allem die Juden in Deutschland sind wütend. Von der Konferenz Europäischer Rabbiner wird die Entscheidung des Gerichts als schwerster Angriff auf jüdisches Leben seit dem Holocaust betrachtet.

„Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage”, sagte der Präsident des Verbandes, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt, am Donnerstag in Berlin. „Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft.”

Er gehe jedoch davon aus, dass die Beschneidung von Knaben aus religiösen Gründen gesetzlich in der Bundesrepublik verankert wird.

Die Beschneidung sei Grundlage für jüdisches Selbstverständnis, betonte Goldschmidt, die rechtliche Überlieferung des Judentums (Halacha) schreibe sie acht Tage nach der Geburt eines Jungen vor. In dieser Frage gebe es absolute Einigkeit zwischen orthodoxen und liberalen Juden.

In der TV-Talksendung „Anne Will“ zeichnete Rabbiner Yitshak Ehrenberg am Mittwochabend ebenfalls ein düsteres Bild: „Dieses Urteil tötet das Judentum in Deutschland!“ Und der Rabbi stellt klar: „Wir machen weiter!“

Klare Unterstützung gab's für Ehrenberg von der Muslimin Khola Maryam Hübsch. Sie sagte in der Sendung: „Hätte ich einen Sohn, ich würde ihn beschneiden lassen!“ Das sei ein minimaler Eingriff! Die Kinder würden nicht grausam und barbarisch verstümmelt.

Ali Dere, Präsident der türkisch-Islamischen Union DITIB in Köln, erklärte nach einem Treffen mit deutschen Politikern, das Gespräch habe den Teilnehmern „die internationale Betroffenheit und die weitreichenden Wirkungen in den Religionsgemeinschaften, die dieses Urteil ausgelöst hat, deutlich vor Augen geführt“. Nach dem „folgenreichen Urteil“ bestehe „dringender Handlungsbedarf“.

Rabbiner wettern gegen das Beschneidungsurteil -
 
Vor allem die Juden in Deutschland sind wütend.

:lol:

Mal was Neues ausprobieren. :lol:


Gerade maßlose Übertreibungen wie „Schwerster Angriff seit dem Holocaust“ :)roll:) sind doch eher kontraproduktiv. Hab die Diskussion verfolgt und ich wundere mich immer, warum man da immer so superarrogante Juden hinstellen muss, die jedes Vorurteil bestätigen. Es gibt Mittel und Wege gegen das Verbot juristisch vorzugehen, wenn das nicht klappt hat man Pech.
 

Ilan

eminency
Gut man übertreibts masslos, aber ich finds gut dass man sich sowas nicht bieten lässt.
 

Bambi

Schwiegermütterschreck
Bei allem Verständnis für religiöse Bräuche, aber eine solche Entwertung des Begriffes Holocaust ist einfach nur daneben.
 

hirndominanz

PROFI-MENSCH
Bei allem Verständnis für religiöse Bräuche, aber eine solche Entwertung des Begriffes Holocaust ist einfach nur daneben.

Wie Recht Du hast.

Man nimmt Schlagwörter und sucht in der übertriebenen Vergleichung positive Impulse für sich.

Und ich finde auch, dass die Argumente die hier getauscht worden sind nicht so eindeutig für das Beschneiden von Seiten der pro-Beschneidungs-Fraktion dargelegt worden sind.
Vielmehr hat mich der Professor Putzke zu Beginn des Beitrags, den ich auch live im TV gesehen habe, beeindruckt.
 
Für die Juden ist das Verbot vom Beschneiden des Pillermanns in Deutschland genauso schlimm wie das beinahe ausrotten und knapp 8 Millionen Tote? .......
 
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