K
Kejo
Guest
Ich weiß nicht, was du meinst. Der Völkermord an den Pontiern ist ja wohl ebenso Fakt wie der Völkermord an den Armeniern.
Nee, nicht vor der UNO. Und das sage ich völlig werturteilsfrei.
Ich weiß nicht, was du meinst. Der Völkermord an den Pontiern ist ja wohl ebenso Fakt wie der Völkermord an den Armeniern.
Be it resolved that this is a conviction of the International Association of Genocide Scholars that the Ottoman campain against Christian minorities of the Empire between 1914 and 1923 constituted a genocide against Armenians, Assyrians, and Pontian and Anatolian Greeks.
Und so was ist mod hier...Nee, nicht vor der UNO. Und das sage ich völlig werturteilsfrei.
Und so was ist mod hier...
Die Türkei steht seit längerem einer Kampagne gegenüber, die in Bezug armenischer Völkermordbehauptungen sehr gut organisiert ist und dazu jede erdenkliche Gelegenheit nutzt. Diese organisierte Kampagne gegen die Türkei wird basiert auf den seit ca. einem halben Jahrhundert verbreiteten Vorurteilen, Verleumdungen, Lügen, Verdrehungen und Übertreibungen.
Um die Ereignisse im Jahre 1915 einer gesunden Analyse unterziehen zu können, sollte man die Umstände vor dem Jahr 1915 gründlich prüfen.
Die türkisch-armenischen Beziehungen haben sich nach dem 11. Jahrhundert, bzw. nach der Niederlassung der Türken in Anatolien, bis Ende des 19. Jahrhunderts, also 800 Jahre lang, auf Frieden und gegenseitigem Vertrauen gestützt entwickelt.
Nachdem Fatih Sultan Mehmet Istanbul erobert hatte, vereinigten sich die Armenier, die im Osmanischen Reich lebten, unter dem "Millet-System" und genossen unter der Führung ihres eigenen Religionsoberhaupts ein freies und friedliches Leben, das ihnen vom Staat gewährt wurde. In der osmanischen Bürokratie nahmen sie hochrangige Stellungen ein und hatten den Minister-, General-, Staatsanwalt-, Botschafter-, Gouverneur- und Richterposten inne. Sie waren keiner Diskriminierung ausgesetzt.
Nach 1820 jedoch betrachten sowohl das zaristische Russland als auch die seinerzeitige Regierungen Englands und Frankreichs, die gegenseitig einen Wetteifer um Einflussnahme und einen Interessenkampf führten, die Armenier im osmanischen Staat als ein Instrument, das gegen die Osmanen eingesetzt werden könnte. Mit diesem Ziel vor Augen haben diese Mächte den Armeniern ein fiktives Armenien in Ostanatolien versprochen. Infolge der Provokationen dieser Staaten entstanden von 1880 an verschiedene armenische Komitees. 1887 wurde in Genf das Hintschak-Komitee und 1890 in Tiflis das Daschnak-Komitee gegründet. Diese Komitees hatten ein gemeinsames Ziel, nämlich die Gründung eines armenischen Staates, der die anatolischen Territorien, in denen die Armenier lebten, umfasst. Aufgrund der Provokationen dieser Komitees, die sich später auch innerhalb der Osmanischen Grenzen organisierten, begannen die armenischen Aufstände gegen die Osmanen. Mit der Art und Weise ihrer Attentate, Anschläge und Raubüberfälle auf Banken waren sie sozusagen das erste Beispiel der Methodologie des Terrorismus, der nun der Welt und der Menschlichkeit zum Verhängnis wurde.
In dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem Kriegseintrittes des Osmanischen Staates gegen die Entente-Staaten sahen die radikalen Armenier ihre grosse Chance. Die von den Freiwilligen gegründeten armenischen Einheiten verübten, sobald die Russen in das Ostanatolien einmarschierten, Überfälle auf türkische Städte, Kleinstädte und Dörfer, die wehrlos waren, und massakrierten die Zivilbevölkerung einschließlich der Frauen und Kinder. Sie griffen die osmanischen Kräfte aus dem Hinterhalt an, verhinderten die Operationen osmanischer Truppen, unterbrachen ihre Versorgungswege, stellten Kriegsversehrten-Konvois Fallen, zerstörten die Brücken und die Strassen, revoltierten in Städten und erleichterten die russische Invasion.
Angesichts dieser Situation bestellte die osmanische Regierung den armenischen Patriarchen, die armenischen Abgeordneten und führende armenische Persönlichkeiten ein und teilte ihnen mit, dass sie die erforderlichen Maßnahmen ergreifen werde, falls die Armenier weiterhin die Moslems massakrierten. Als diese Mahnung erfolglos blieb, belegte die Regierung am 24. April 1915 die armenischen Komitees mit Verbot und verhaftete 235 Funktionäre dieser Komitees wegen Aktivitäten gegen den Staat. Der 24. April, dessen die Armenier jährlich als des Jahrestages des " angeblichen Völkermordes an Armeniern" gedenken, ist also der Tag, an dem die armenischen Komitees verboten und deren Funktionäre, quasi der seinerzeitigen Terroristen, verhaftet wurden.
Aufgrund der großen inländischen und ausländischen Gefahren, denen die Osmanische Regierung ausgesetzt war, ergriff die osmanische Regierung am 27. Mai 1915 eine Verteidigungsmaßnahme, die jeder Staat im Falle ähnlicher Gefahren ohne Zögern treffen würde. Sie entschied sich, die in den Kriegsgebieten ansässigen Armenier in das südliche osmanische Territorium zu verlegen, d.h. sie traf eine Umsiedlungsentscheidung. Die armenischen Einwohner wurden rechtzeitig über diese Maßnahme informiert. Nach Abschluss der nötigen Vorkehrungen begann die Verlegung, wobei jene Armenier, die in Istanbul und außerhalb der heiß umgekämpften Kriegsgebieten wohnten, von dieser Maßnahme ausgenommen wurden.
Die osmanische Regierung bemühte sich darum, dass die Armenier während ihrer Verlegung in die Orte außerhalb der Kriegsgebieten keine Schäden erlitten und gab einen Erlass heraus, damit die nötigen Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. Die zu diesem Zweck verschickten Erlaesse sind in den osmanischen Archiven zu finden und jedem zugänglich. Diese Dokumente liefern den konkreten Nachweis des tatsächlichen Sachverhaltes.Einerseits die durch den laufenden Ersten Weltkrieg bedingte allgemeine Situation, andererseits die innere Aufstände und Revolten, die kriegsbedingten Verhältnisse, lokale Rache-und Hassgefühle führten während der Verlegung zu etlichen Angriffen auf Umsiedlungskonvois. Die Regierung versuchte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, das zu verhindern. An den Gebieten, wo die Staatsautorität stark war, kam es kaum zu Angriffen. Die Regierung zog 1390 Personen vor Gericht zur Verantwortung, die die Anweisungen der Regierung nicht befolgten und die umgesiedelten Armenier misshandelten. Vielen davon wurden verschiedene Strafen, einschließlich der Todesstrafen auferlegt. Der kriegsbedingte Mangel an Fahrzeugen, Brennstoffen, Nahrungsmittel und anderen Mitteln, die harten Klimabedingungen und die Seuchen wie Typhus erhöhten die Zahl der Menschenverluste. An und für sich waren in diesem Zeitabschnitt die Leiden allen Einwohnern in Anatolien gemeinsam.
Der Versuch, der Weltöffentlichkeit die Ereignisse im 1915, historische Tatsachen verzerrend so darzulegen, als liege ein Völkermord vor, entbehrt jeder rechtlichen Grundlage. Artikel II der UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes, die am 9. Dezember 1948 bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, definiert den Begriff "Völkermord" als eine der Handlungen, begangen in der Absicht, Angehörige einer nationalen, ethnischen, religiösen und rassischen Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören; den Angehörigen der Gruppe ernsthafte körperliche oder geistige Schäden zuzufügen; denen Lebensbedingungen absichtlich aufzuerlegen, die auf völlige oder teilweise physische Zerstörung abzielen; Maßnahmen, die die Geburten in der Gruppe verhindern, anzuordnen oder die Kinder dieser Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam zu überführen.
Nur jene Handlungen, die dieser Definition entsprechen, können als Völkermord bezeichnet werden. Der hervorzuhebende Punkt bei dieser Definition ist die Absicht, Angehörige einer Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören. Es ist eindeutig, dass eine solche Absicht nicht vorhanden war. Die Zerstörung der Angehörigen einer Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit dieser Gruppe wäre erst vorstellbar, wenn sich in einer Gesellschaft jahrhunderte lang Vorurteile aufgestaut haben. Doch ist Anatolien ein Gebiet, in dem seit tausenden Jahren verschiedene Völker in Eintracht gelebt haben. Hier hegen die Menschen gegeneinander keine Vorurteile, wie es anderswo vorkommt. Die Kreise, die die Völkermordbehauptung aufstellen, konnten trotz ihrer seit 90 Jahren andauernden Bemühungen kein einziges Dokument finden, das die Absicht der Osmanen, die Armenier zu zerstören, belegt. Und die vorgelegten Dokumente stellten sich als falsch heraus.
Die armenischen Behauptungen wurden eigentlich unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges juristisch untersucht. Die Briten, die nach dem Krieg Istanbul besetzt hatten, gestützt auf die Berichte des armenischen Patriarchates, verhafteten 144 Personen, darunter Minister und hochrangige osmanische Beamte und Offiziere, und brachten sie auf die Insel Malta, um sie dort wegen Massaker und anderen Verbrechen an den Armeniern anzuklagen. Obwohl die Briten völlige Kontrolle über die osmanischen Archive hatten, fanden trotz ihrer allen Bestrebungen keinerlei Beweise, die gegen diese Personen sprechen. Daraufhin wurden alle Malta-Verbannten freigesprochen. Somit war die Ungültigkeit der Völkermordbehauptungen schon damals klar.
Nach der Proklamation der Türkischen Republik kamen die armenischen Behauptungen ein halbes Jahrhundert lang nicht auf die Tagesordnung. Allerdings wurden nach 1965 die Bestrebungen, die Vorwürfe wieder zu erheben, vorangetrieben. Sie verwandelten sich in eine Kampagne. Die Meinungen und Spekulationen bezüglich deren Hintergründe sind unterschiedlich.
Einige armenische Gruppen sahen den Terror als Mittel, um ihre Völkermordvorwürfe kundzutun. ASALA begann 1973 mit Terroranschlägen auf die türkischen Diplomaten und türkischen Ziele. Die armenischen Terroristen verübten auf 4 Kontinenten, in 21 Länder mehr als 200 Anschläge. Bei diesen Anschlägen kamen bis 1985 über 30 türkische Diplomaten, Beamten und deren Familienangehörige ums Leben.
Als die militanten armenischen Kreise verstanden, dass sie mit dem Terror nichts erreichen können, änderten sie die Taktik ihrer Kampagne und versuchten, die Parlamente vieler Länder dazu zu bewegen, auf die Türkei Druck auszuüben, indem sie den angeblichen Völkermord an Armeniern bestätigen.
Im Zuge der Anerkennung der Unabhängigkeiten der früheren Sowjetrepubliken hat die Türkei am 16. Dezember 1991 auch die Unabhängigkeit Armeniens anerkannt. Sie ließ Armenien, das nach seiner Unabhängigkeit wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegenüberstand, humanitäre Hilfe zukommen. Die Türkei zeigte Armenien eine weitere wichtige Geste ihrer Unterstützung: Als die Türkei die wirtschaftlichen Kooperation der Schwarzmeeranrainerstaaten initiierte, machte sie für Armenien eine Ausnahme und lud sie auch Armenien zu der Organisation für wirtschaftliche Kooperation am Schwarzmeerraum ein, obwohl Armenien nicht zu den Anrainerstaaten des Schwarzenmeeres zählte. Somit wird Armenien zurzeit bei der Organisation für wirtschaftliche Kooperation am Schwarzmeerraum, deren Hauptsitz in Istanbul ist, vertreten. Allerdings setzten Armenien und die armenische Diaspora ihre die Wahrheiten verdrehende Politik beharrlich fort. Aus diesem Grund war es nicht möglich, dass die Türkei diplomatische Beziehungen zu Armenien unterhält. Man kann wohl von keinem Land verlangen, die Beziehungen zu einem anderen Land zu normalisieren, welches die offizielle Anerkennung der Landesgrenzen des Anderen nicht erkennen lässt.
Trotz all diesem wurden die Charterflüge zwischen der Türkei und Armenien genehmigt. Tausende armenische Staatsbürger können in die Türkei kommen und arbeiten. Zurzeit arbeiten über 40 000 armenische Staatsbürger in Istanbul. Es gibt auch Beziehungen auf der Ebene der Zivilgesellschaften.
Damit im Bezug der armenischen Behauptungen die historischen Tatsachen ans Licht gebracht werden können, wird die Türkei ihre Politik weiterführen, die die Initiative ergreift und sich mit allen Kräften einsetzt. Die Türkei ist immer bereit, sich mit ihrer Geschichte zu konfrontieren. Es gibt in der türkischen Geschichte keinen Zeitabschnitt, der ihr Scham empfinden lässt. Türkei Dialog: Armenische Völkermordbehauptungen Eine bessere Quelle habe ich nicht gefunden haha
Wieder so eine griechische Welle der Anschuldigungen. Ich bin weiß Gott kein Sturkopf aber hätten wir euch Griechen vernichten wollen, hätten wir dazu mehr als 400 Jahre Zeit und die Möglichkeit gehabt.
Ich frage mich wirklich, Yunan, inwieweit du über die türkische Geschichte unterrichtet wurdest. Anschuldigungen an sich bringen euch hier nicht weiter.
Er schreibt noch extra werturteilsfrei und dann kommst du wie ein mental zurückgebliebener und sagst so wasUnd so was ist mod hier...
Die Türkei steht seit längerem einer Kampagne gegenüber, die in Bezug armenischer Völkermordbehauptungen sehr gut organisiert ist und dazu jede erdenkliche Gelegenheit nutzt. Diese organisierte Kampagne gegen die Türkei wird basiert auf den seit ca. einem halben Jahrhundert verbreiteten Vorurteilen, Verleumdungen, Lügen, Verdrehungen und Übertreibungen.
Um die Ereignisse im Jahre 1915 einer gesunden Analyse unterziehen zu können, sollte man die Umstände vor dem Jahr 1915 gründlich prüfen.
Die türkisch-armenischen Beziehungen haben sich nach dem 11. Jahrhundert, bzw. nach der Niederlassung der Türken in Anatolien, bis Ende des 19. Jahrhunderts, also 800 Jahre lang, auf Frieden und gegenseitigem Vertrauen gestützt entwickelt.
Nachdem Fatih Sultan Mehmet Istanbul erobert hatte, vereinigten sich die Armenier, die im Osmanischen Reich lebten, unter dem "Millet-System" und genossen unter der Führung ihres eigenen Religionsoberhaupts ein freies und friedliches Leben, das ihnen vom Staat gewährt wurde. In der osmanischen Bürokratie nahmen sie hochrangige Stellungen ein und hatten den Minister-, General-, Staatsanwalt-, Botschafter-, Gouverneur- und Richterposten inne. Sie waren keiner Diskriminierung ausgesetzt.
Nach 1820 jedoch betrachten sowohl das zaristische Russland als auch die seinerzeitige Regierungen Englands und Frankreichs, die gegenseitig einen Wetteifer um Einflussnahme und einen Interessenkampf führten, die Armenier im osmanischen Staat als ein Instrument, das gegen die Osmanen eingesetzt werden könnte. Mit diesem Ziel vor Augen haben diese Mächte den Armeniern ein fiktives Armenien in Ostanatolien versprochen. Infolge der Provokationen dieser Staaten entstanden von 1880 an verschiedene armenische Komitees. 1887 wurde in Genf das Hintschak-Komitee und 1890 in Tiflis das Daschnak-Komitee gegründet. Diese Komitees hatten ein gemeinsames Ziel, nämlich die Gründung eines armenischen Staates, der die anatolischen Territorien, in denen die Armenier lebten, umfasst. Aufgrund der Provokationen dieser Komitees, die sich später auch innerhalb der Osmanischen Grenzen organisierten, begannen die armenischen Aufstände gegen die Osmanen. Mit der Art und Weise ihrer Attentate, Anschläge und Raubüberfälle auf Banken waren sie sozusagen das erste Beispiel der Methodologie des Terrorismus, der nun der Welt und der Menschlichkeit zum Verhängnis wurde.
In dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem Kriegseintrittes des Osmanischen Staates gegen die Entente-Staaten sahen die radikalen Armenier ihre grosse Chance. Die von den Freiwilligen gegründeten armenischen Einheiten verübten, sobald die Russen in das Ostanatolien einmarschierten, Überfälle auf türkische Städte, Kleinstädte und Dörfer, die wehrlos waren, und massakrierten die Zivilbevölkerung einschließlich der Frauen und Kinder. Sie griffen die osmanischen Kräfte aus dem Hinterhalt an, verhinderten die Operationen osmanischer Truppen, unterbrachen ihre Versorgungswege, stellten Kriegsversehrten-Konvois Fallen, zerstörten die Brücken und die Strassen, revoltierten in Städten und erleichterten die russische Invasion.
Angesichts dieser Situation bestellte die osmanische Regierung den armenischen Patriarchen, die armenischen Abgeordneten und führende armenische Persönlichkeiten ein und teilte ihnen mit, dass sie die erforderlichen Maßnahmen ergreifen werde, falls die Armenier weiterhin die Moslems massakrierten. Als diese Mahnung erfolglos blieb, belegte die Regierung am 24. April 1915 die armenischen Komitees mit Verbot und verhaftete 235 Funktionäre dieser Komitees wegen Aktivitäten gegen den Staat. Der 24. April, dessen die Armenier jährlich als des Jahrestages des " angeblichen Völkermordes an Armeniern" gedenken, ist also der Tag, an dem die armenischen Komitees verboten und deren Funktionäre, quasi der seinerzeitigen Terroristen, verhaftet wurden.
Aufgrund der großen inländischen und ausländischen Gefahren, denen die Osmanische Regierung ausgesetzt war, ergriff die osmanische Regierung am 27. Mai 1915 eine Verteidigungsmaßnahme, die jeder Staat im Falle ähnlicher Gefahren ohne Zögern treffen würde. Sie entschied sich, die in den Kriegsgebieten ansässigen Armenier in das südliche osmanische Territorium zu verlegen, d.h. sie traf eine Umsiedlungsentscheidung. Die armenischen Einwohner wurden rechtzeitig über diese Maßnahme informiert. Nach Abschluss der nötigen Vorkehrungen begann die Verlegung, wobei jene Armenier, die in Istanbul und außerhalb der heiß umgekämpften Kriegsgebieten wohnten, von dieser Maßnahme ausgenommen wurden.
Die osmanische Regierung bemühte sich darum, dass die Armenier während ihrer Verlegung in die Orte außerhalb der Kriegsgebieten keine Schäden erlitten und gab einen Erlass heraus, damit die nötigen Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. Die zu diesem Zweck verschickten Erlaesse sind in den osmanischen Archiven zu finden und jedem zugänglich. Diese Dokumente liefern den konkreten Nachweis des tatsächlichen Sachverhaltes.Einerseits die durch den laufenden Ersten Weltkrieg bedingte allgemeine Situation, andererseits die innere Aufstände und Revolten, die kriegsbedingten Verhältnisse, lokale Rache-und Hassgefühle führten während der Verlegung zu etlichen Angriffen auf Umsiedlungskonvois. Die Regierung versuchte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, das zu verhindern. An den Gebieten, wo die Staatsautorität stark war, kam es kaum zu Angriffen. Die Regierung zog 1390 Personen vor Gericht zur Verantwortung, die die Anweisungen der Regierung nicht befolgten und die umgesiedelten Armenier misshandelten. Vielen davon wurden verschiedene Strafen, einschließlich der Todesstrafen auferlegt. Der kriegsbedingte Mangel an Fahrzeugen, Brennstoffen, Nahrungsmittel und anderen Mitteln, die harten Klimabedingungen und die Seuchen wie Typhus erhöhten die Zahl der Menschenverluste. An und für sich waren in diesem Zeitabschnitt die Leiden allen Einwohnern in Anatolien gemeinsam.
Der Versuch, der Weltöffentlichkeit die Ereignisse im 1915, historische Tatsachen verzerrend so darzulegen, als liege ein Völkermord vor, entbehrt jeder rechtlichen Grundlage. Artikel II der UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes, die am 9. Dezember 1948 bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, definiert den Begriff "Völkermord" als eine der Handlungen, begangen in der Absicht, Angehörige einer nationalen, ethnischen, religiösen und rassischen Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören; den Angehörigen der Gruppe ernsthafte körperliche oder geistige Schäden zuzufügen; denen Lebensbedingungen absichtlich aufzuerlegen, die auf völlige oder teilweise physische Zerstörung abzielen; Maßnahmen, die die Geburten in der Gruppe verhindern, anzuordnen oder die Kinder dieser Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam zu überführen.
Nur jene Handlungen, die dieser Definition entsprechen, können als Völkermord bezeichnet werden. Der hervorzuhebende Punkt bei dieser Definition ist die Absicht, Angehörige einer Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören. Es ist eindeutig, dass eine solche Absicht nicht vorhanden war. Die Zerstörung der Angehörigen einer Gruppe, allein wegen ihrer Zugehörigkeit dieser Gruppe wäre erst vorstellbar, wenn sich in einer Gesellschaft jahrhunderte lang Vorurteile aufgestaut haben. Doch ist Anatolien ein Gebiet, in dem seit tausenden Jahren verschiedene Völker in Eintracht gelebt haben. Hier hegen die Menschen gegeneinander keine Vorurteile, wie es anderswo vorkommt. Die Kreise, die die Völkermordbehauptung aufstellen, konnten trotz ihrer seit 90 Jahren andauernden Bemühungen kein einziges Dokument finden, das die Absicht der Osmanen, die Armenier zu zerstören, belegt. Und die vorgelegten Dokumente stellten sich als falsch heraus.
Die armenischen Behauptungen wurden eigentlich unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges juristisch untersucht. Die Briten, die nach dem Krieg Istanbul besetzt hatten, gestützt auf die Berichte des armenischen Patriarchates, verhafteten 144 Personen, darunter Minister und hochrangige osmanische Beamte und Offiziere, und brachten sie auf die Insel Malta, um sie dort wegen Massaker und anderen Verbrechen an den Armeniern anzuklagen. Obwohl die Briten völlige Kontrolle über die osmanischen Archive hatten, fanden trotz ihrer allen Bestrebungen keinerlei Beweise, die gegen diese Personen sprechen. Daraufhin wurden alle Malta-Verbannten freigesprochen. Somit war die Ungültigkeit der Völkermordbehauptungen schon damals klar.
Nach der Proklamation der Türkischen Republik kamen die armenischen Behauptungen ein halbes Jahrhundert lang nicht auf die Tagesordnung. Allerdings wurden nach 1965 die Bestrebungen, die Vorwürfe wieder zu erheben, vorangetrieben. Sie verwandelten sich in eine Kampagne. Die Meinungen und Spekulationen bezüglich deren Hintergründe sind unterschiedlich.
Einige armenische Gruppen sahen den Terror als Mittel, um ihre Völkermordvorwürfe kundzutun. ASALA begann 1973 mit Terroranschlägen auf die türkischen Diplomaten und türkischen Ziele. Die armenischen Terroristen verübten auf 4 Kontinenten, in 21 Länder mehr als 200 Anschläge. Bei diesen Anschlägen kamen bis 1985 über 30 türkische Diplomaten, Beamten und deren Familienangehörige ums Leben.
Als die militanten armenischen Kreise verstanden, dass sie mit dem Terror nichts erreichen können, änderten sie die Taktik ihrer Kampagne und versuchten, die Parlamente vieler Länder dazu zu bewegen, auf die Türkei Druck auszuüben, indem sie den angeblichen Völkermord an Armeniern bestätigen.
Im Zuge der Anerkennung der Unabhängigkeiten der früheren Sowjetrepubliken hat die Türkei am 16. Dezember 1991 auch die Unabhängigkeit Armeniens anerkannt. Sie ließ Armenien, das nach seiner Unabhängigkeit wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegenüberstand, humanitäre Hilfe zukommen. Die Türkei zeigte Armenien eine weitere wichtige Geste ihrer Unterstützung: Als die Türkei die wirtschaftlichen Kooperation der Schwarzmeeranrainerstaaten initiierte, machte sie für Armenien eine Ausnahme und lud sie auch Armenien zu der Organisation für wirtschaftliche Kooperation am Schwarzmeerraum ein, obwohl Armenien nicht zu den Anrainerstaaten des Schwarzenmeeres zählte. Somit wird Armenien zurzeit bei der Organisation für wirtschaftliche Kooperation am Schwarzmeerraum, deren Hauptsitz in Istanbul ist, vertreten. Allerdings setzten Armenien und die armenische Diaspora ihre die Wahrheiten verdrehende Politik beharrlich fort. Aus diesem Grund war es nicht möglich, dass die Türkei diplomatische Beziehungen zu Armenien unterhält. Man kann wohl von keinem Land verlangen, die Beziehungen zu einem anderen Land zu normalisieren, welches die offizielle Anerkennung der Landesgrenzen des Anderen nicht erkennen lässt.
Trotz all diesem wurden die Charterflüge zwischen der Türkei und Armenien genehmigt. Tausende armenische Staatsbürger können in die Türkei kommen und arbeiten. Zurzeit arbeiten über 40 000 armenische Staatsbürger in Istanbul. Es gibt auch Beziehungen auf der Ebene der Zivilgesellschaften.
Damit im Bezug der armenischen Behauptungen die historischen Tatsachen ans Licht gebracht werden können, wird die Türkei ihre Politik weiterführen, die die Initiative ergreift und sich mit allen Kräften einsetzt. Die Türkei ist immer bereit, sich mit ihrer Geschichte zu konfrontieren. Es gibt in der türkischen Geschichte keinen Zeitabschnitt, der ihr Scham empfinden lässt. Türkei Dialog: Armenische Völkermordbehauptungen Eine bessere Quelle habe ich nicht gefunden haha