Teils zum Thema, teils OFF Topic
"Es gibt in Deutschland etwa 50 rechte Straftaten pro Tag. Die Polizei hat allein im August etwa 1450 solcher Delikte festgestellt. Im ersten Halbjahr 2015 gab es ca. 8100 rechte Straftaten - darunter 518 Gewalttaten, bei denen knapp 400 Menschen verletzt worden sind. Es gab 2015 bereits mehr als 490 Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte, aber keinen einzigen islamistischen Anschlag…Gestern hat ein christlicher Fundamentalist auf 4 Menschen eingestochen. Wie nicht anders zu erwarten, wurde er von den Mainstream-Medien nicht als Terrorist, sondern lediglich als „geistig verwirrter Einzeltäter“ bezeichnet…Vor ein paar Tagen ist ein afghanischer Asylsuchender beim Versuch, illegal über die Grenze nach Bulgarien zu kommen, von bulgarischen Grenzschützern erschossen worden. Es ist angeblich der erste tödliche Schuss von einem Sicherheitsbeamten seit Beginn der „Flüchtlingskrise“ in Europa. Rechtsgerichteter Terror von Einzelpersonen, Gruppen und dem Staat sowie die allgegenwärtige neoliberale Wirtschaftspolitik sind nicht nur im Westen die größte Gefahr für Sicherheit und Frieden. Der rechte Terror der Neokonservativen und ihrer Verbündeten hat in Afghanistan, Pakistan, Irak, Mali, Libyen und Syrien mehr als 1,5 Millionen Menschen das Leben gekostet. Trotzdem wird in den Leitmedien der Eindruck erweckt, dass Linksextremismus und vor allem der militante Islamismus die größte Gefahr bergen würden. Wie kann das sein? Die Militärindustrie hat einen großen Einfluss auf die Politik und mithilfe der Massenmedien schaffen sie es dieses Feindbild aufrecht zu erhalten. Nur die ständige Betonung der islamistischen Gefahr garantiert, dass Interventionskriege und steigende Militärausgaben fortgeführt werden können. Die weltweiten Investitionen für Militär und Sicherheit nahmen 2014 um 1,7 Prozent zu und liegen bei jährlich 1.711 Milliarden Dollar. Dabei würden nur 6-7 Milliarden Dollar ausreichen, um die ca. 800 Millionen Menschen zu ernähren, die an Hunger leiden."