Bloody_Alboz
Viva Albania
Albanien hat nun auch Streit mit Serbien um das Denkmal in Südserbien
Tirana/Belgrad (dpa) - Albanien hat sich in den Streit um das albanische Rebellendenkmal in Südserbien eingeschaltet. Die serbische Regierung zeige «keinerlei Respekt für die Märtyrer der albanischen Nation», zitierten die Medien am Sonntag in Tirana den albanischen Regierungschef Sali Berisha. Die Drohung Belgrads mit dem gewaltsamen Abriss des Denkmals in der südserbischen Stadt Presevo sei «eine Provokation aller Albaner in ihrem ernsthaften Bemühen für Frieden und Stabilität der Region».
Serbiens Regierungschef Ivica Dacic hatte der örtlichen albanischen Bevölkerungsmehrheit im Süden des Landes eine Frist bis zum 17. Januar gesetzt, das Denkmal abzureißen. Andernfalls werde er auch gewaltsam die Beseitigung veranlassen. Die Marmorstele war im letzten Herbst im Zentrum von Presevo zum Gedenken an 27 albanische Soldaten errichtet worden. Sie waren bei Unruhen in den Jahren 2000 und 2001 von serbischen Verbänden getötet worden.
Mit knapp 100 000 Menschen stellen die Albaner in Südserbien die lokale Mehrheit, die sich von Serbien abspalten und dem benachbarten Kosovo anschließen will. In der Vorwoche hatte die albanisch geführte Kosovo-Regierung die Einreise des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolic verboten. Erst müsse auch Kosovo-Politikern erlaubt werden, die Albaner in Südserbien zu besuchen, hatte die Begründung gelautet.
http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/01/06/albanien-schaltet-sich-in-streit-um-denkmal-in-suedserbien-ein/
Tirana/Belgrad (dpa) - Albanien hat sich in den Streit um das albanische Rebellendenkmal in Südserbien eingeschaltet. Die serbische Regierung zeige «keinerlei Respekt für die Märtyrer der albanischen Nation», zitierten die Medien am Sonntag in Tirana den albanischen Regierungschef Sali Berisha. Die Drohung Belgrads mit dem gewaltsamen Abriss des Denkmals in der südserbischen Stadt Presevo sei «eine Provokation aller Albaner in ihrem ernsthaften Bemühen für Frieden und Stabilität der Region».
Serbiens Regierungschef Ivica Dacic hatte der örtlichen albanischen Bevölkerungsmehrheit im Süden des Landes eine Frist bis zum 17. Januar gesetzt, das Denkmal abzureißen. Andernfalls werde er auch gewaltsam die Beseitigung veranlassen. Die Marmorstele war im letzten Herbst im Zentrum von Presevo zum Gedenken an 27 albanische Soldaten errichtet worden. Sie waren bei Unruhen in den Jahren 2000 und 2001 von serbischen Verbänden getötet worden.
Mit knapp 100 000 Menschen stellen die Albaner in Südserbien die lokale Mehrheit, die sich von Serbien abspalten und dem benachbarten Kosovo anschließen will. In der Vorwoche hatte die albanisch geführte Kosovo-Regierung die Einreise des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolic verboten. Erst müsse auch Kosovo-Politikern erlaubt werden, die Albaner in Südserbien zu besuchen, hatte die Begründung gelautet.
http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/01/06/albanien-schaltet-sich-in-streit-um-denkmal-in-suedserbien-ein/
