Also ich finde, dass man die Person nicht von der Musik trennen kann.
Und was "die Szene" sagt, ist für mich auch kein Maßstab, da mir schon oft aufgefallen ist, dass in der Metalszene diesbezüglich Problembewusstsein und Fingerspitzengefühl noch ziemlich unterentwickelt sind.
Nein. Die Toleranz ist um einiges grösser als in manchen anderen Szenen (Philosophisch und musikalisch). Praktisch alles, was heutzutage Death Metal ist (nur als Beispiel), ist eher links wenn nicht krass links (die Grenzen zwischen Hardcore -> Metalcore -> Death Metal verschwimmen immer mehr). Das heisst aber nicht, dass diese Leute in die polischen Schemas abtauchen.
Der Witz an den Metalszenen ist, dass es in gewissen Metalsubkulturen keine "Etikette" gibt. Gehe mal zum Beispiel an ein Obscura- oder Misery Index-Konzert und sieh' Dich mal um.
Das Problem bei den meisten "Linken" (ich meine z.B. die Vorzeigepunks mit ihren Iphones und der "Scheiss auf die Welt, aber ja nicht auf mich" Einstellung, nur als eines von vielen Beispielen) ist, dass sie bei gewissen Themen immer ihre Moral einbringen müssen. Ich habe da schon etliche Diskussionen über z.B. Schlachten im 2 WK mit Kollegen geführt und einige müssen immer wieder ihre Urteile über die deutschen Truppen einbringen, als ob es ihnen eingeimpft worden wäre. Und dann muss immer einer von uns sagen: "Wir wissen alle, was die Nazis im 2 WK gemacht haben, das hier ist aber eine rein historische Diskussion über die und die Schlacht." und dann kommt immer sowas wie "Nazisympatisanten" (ich habe jetzt ein bisschen übertrieben um die Message rüberzubringen). Dieses Phänomen wirst Du ganz besonders in der Death Metal Szene nicht so vorfinden und das finde ich gut. Vor allem auch, weil das auch auf den musikalischen Aspekt rüberschwappt.
P.S. Das mit Burzum habe ich gut gefunden. Weg mit dem Kram :evil: