Timur
Squatzilla
Das Mohammed-Video, das in Libyen, Ägypten, im Jemen und dem Iran Angriffe auf US-Vertretungen ausgelöst hat, empört die Schauspieler. Offenbar habe es massive Skript-Änderungen gegeben. Der Regisseur ist bereits untergetaucht.
Der angebliche Regisseur und Produzent des Films, der unter dem Pseudonym Sam Bacile auftritt, habe sich versteckt. Das sagte Steve Klein, der an der Produktion des Films „Innocence of Muslims“ beteiligt war. Bacile hatte sich einem Bericht der US-Senders „CNN“ zufolge in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ als 52 Jahre alten israelisch-amerikanischen Immobilienentwickler aus Kalifornien bezeichnet. Das Geld für den Film, etwa fünf Millionen US-Dollar, habe Sam Bacile von etwa 100 jüdischen Sponsoren erhalten. Der Film wurde demnach rein privat finanziert.
Während der Regisseur seinen Film als politischen und nicht als religiösen Film bezeichnete, fühlen sich die Schauspieler über den Tisch gezogen – berichtet „CNN“ weiter. Der Arbeitstitel des Films habe „Desert Warrior“ („Wüstenkämpfer“) geheißen und sei als „historischer arabischer Wüsten-Abenteuerfilm“ bezeichnet worden. Rund 100 Personen seien in den Film involviert. Dem US-Sender zufolge, behaupten sie, dass sie über die Intention des Films „grob getäuscht“ wurden.
In einer Stellungnahme an den amerikanischen Nachrichtensender sprachen die Beteiligten am Film davon, dass sie „äußerst entrüstet sind und sich vom Produzenten ausgenutzt fühlen.“ Außerdem seien sie geschockt über die drastischen Veränderungen des Skripts und die Lügen, die ihnen erzählt worden seien. Über die gewaltsamen Folgen des Films seien sie tieftraurig.
Eine Darstelle namens Cindy Lee Garcia sagte, dem Internet-Klatschportal „Gawker“ in dem ursprünglichen Skript habe es gar keinen Charakter namens Mohammed gegeben. Andere Schauspieler hätten sich darüber beklagt, dass ihr Text verändert worden sei. Sam Bacile habe den Schauspielern gesagt, er hätte dieses Skript geschrieben, damit die Muslime aufhörten, Menschen umzubringen. „Ich hatte keine Ahnung, was er wirklich vorhatte“, sagte Garcia.
Anti-Islam-Film: Schauspieler sind geschockt über Skript-Änderungen - Libyen - FOCUS Online - Nachrichten
Der angebliche Regisseur und Produzent des Films, der unter dem Pseudonym Sam Bacile auftritt, habe sich versteckt. Das sagte Steve Klein, der an der Produktion des Films „Innocence of Muslims“ beteiligt war. Bacile hatte sich einem Bericht der US-Senders „CNN“ zufolge in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ als 52 Jahre alten israelisch-amerikanischen Immobilienentwickler aus Kalifornien bezeichnet. Das Geld für den Film, etwa fünf Millionen US-Dollar, habe Sam Bacile von etwa 100 jüdischen Sponsoren erhalten. Der Film wurde demnach rein privat finanziert.
Während der Regisseur seinen Film als politischen und nicht als religiösen Film bezeichnete, fühlen sich die Schauspieler über den Tisch gezogen – berichtet „CNN“ weiter. Der Arbeitstitel des Films habe „Desert Warrior“ („Wüstenkämpfer“) geheißen und sei als „historischer arabischer Wüsten-Abenteuerfilm“ bezeichnet worden. Rund 100 Personen seien in den Film involviert. Dem US-Sender zufolge, behaupten sie, dass sie über die Intention des Films „grob getäuscht“ wurden.
Eine Darstelle namens Cindy Lee Garcia sagte, dem Internet-Klatschportal „Gawker“ in dem ursprünglichen Skript habe es gar keinen Charakter namens Mohammed gegeben. Andere Schauspieler hätten sich darüber beklagt, dass ihr Text verändert worden sei. Sam Bacile habe den Schauspielern gesagt, er hätte dieses Skript geschrieben, damit die Muslime aufhörten, Menschen umzubringen. „Ich hatte keine Ahnung, was er wirklich vorhatte“, sagte Garcia.
Anti-Islam-Film: Schauspieler sind geschockt über Skript-Änderungen - Libyen - FOCUS Online - Nachrichten