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Aufteilung jugoslawischer Goldreserven

Slowenien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina waren auch Teilrepubliken Jugoslawiens, was nun:lol:? Dennoch, betrachtet man die Verfassung Jugoslawiens bis zur rechtswidrigen Amandamentierung 1989 war Kosovo stets ein gleichberechtigtes Mitglied der Jugoslawische Föderation, mit eigenen staatlichen Instutionen und Sicherheitskräften und eigenem entsprechenden Beitrag am BIP Jugoslawiens, lediglich er Name Republik hat gefehlt. So oder so steht Kosovo sein Anteil zu.

Slowenien, Kroatien und Bosnien waren Teilrepubliken, Kosovo war keine. Kosovo war ein fester Teil Serbiens. Sowohl vor, als auch nach dem Zerfall Jugoslawiens.
Jugoslawien ist Zerfallen, aus ihm sind neue Staaten hervor gegangen. Kosovo war nicht unter diesen Staaten. Deswegen gibt es da nichts zu teilen.
Kosovo hat sich von von einem noch bestehendem Staat getrennt. Es ist nicht durch Zerfall eines Staates entstanden, sondern durch Seperation. Kosovo hat sich von Serbien, und allem serbischen losgelöst und nun muss es mit den Folgen leben. Ganz einfach.

Ich verstehe dich natürlich, du willst möglichst Profit aus der Sache heraus schlagen. Als wäre die Unabhängigkeit von Serbien nicht genug, soll Serbien jetzt noch Geld hinterherschicken. Einwenig frech, aber was solls.
 

Novljanin

Top-Poster
Slowenien, Kroatien und Bosnien waren Teilrepubliken, Kosovo war keine. Kosovo war ein fester Teil Serbiens. Sowohl vor, als auch nach dem Zerfall Jugoslawiens.
Jugoslawien ist Zerfallen, aus ihm sind neue Staaten hervor gegangen. Kosovo war nicht unter diesen Staaten. Deswegen gibt es da nichts zu teilen.
Kosovo hat sich von von einem noch bestehendem Staat getrennt. Es ist nicht durch Zerfall eines Staates entstanden, sondern durch Seperation. Kosovo hat sich von Serbien, und allem serbischen losgelöst und nun muss es mit den Folgen leben. Ganz einfach.

Ich verstehe dich natürlich, du willst möglichst Profit aus der Sache heraus schlagen. Als wäre die Unabhängigkeit von Serbien nicht genug, soll Serbien jetzt noch Geld hinterherschicken. Einwenig frech, aber was solls.
vieleicht musst du es nochmal wiederholen ;-)
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Slowenien, Kroatien und Bosnien waren Teilrepubliken, Kosovo war keine. Kosovo war ein fester Teil Serbiens. Sowohl vor, als auch nach dem Zerfall Jugoslawiens.
Jugoslawien ist Zerfallen, aus ihm sind neue Staaten hervor gegangen. Kosovo war nicht unter diesen Staaten. Deswegen gibt es da nichts zu teilen.
Kosovo hat sich von von einem noch bestehendem Staat getrennt. Es ist nicht durch Zerfall eines Staates entstanden, sondern durch Seperation. Kosovo hat sich von Serbien, und allem serbischen losgelöst und nun muss es mit den Folgen leben. Ganz einfach.

Ich verstehe dich natürlich, du willst möglichst Profit aus der Sache heraus schlagen. Als wäre die Unabhängigkeit von Serbien nicht genug, soll Serbien jetzt noch Geld hinterherschicken. Einwenig frech, aber was solls.


Ich könnte eigentlich meinen Beitrag einfach erneut zitieren, denn etwas neues oder etwas, das dem entgegensetzt, hast du nichts gesagt. Kosovo war in erster Linie ein Bestandteil Jugoslawiens. Dazu musst du dir die damalige jugoslawische Bundesverfassung durchlesen. Kosovo hatte eigene staatliche Institutionen, samt Sicherheitskräfte, eigenen Wirtschaftsinstitutionen (Zentralbank), war in allen Bundesinstitutionen als gleichberechtigtes Mitliged vertreten. Die Zugehörigkeit zu Serbien musste bleiben, da eine direkte Abspaltung von Serbien und Ausrufung zur Republik innerhalb des Bundes Jugoslawien schon in seiner Entstehungphase zerstört hätte, weil es die serbischen Nationalistischen Kräfte niemals erlaubt hätten, dass Kosovo eine Republik wird. Man war sich den Folgen einer Republik bewusst.

Kosovo hat, wie schon mehrmals hier erwähnt, auch gleichermaßen am BIP Jugoslawiens beigetraten, sodass auch Kosovo, unabhängig vom serbischen Staat, seine eigenen Reserven innerhalb Jugoslawiens hatte. Kosovo hätte darüber jeder Zeit verfügen können, ohne dass Serbien innerhalb Jugoslawiens etwas einzuwänden gehabt hätte. Wie auch, wenn Kosovo von Serbien innerhalb des Bundes völlig unabhängig von Serbien war? Das beweisen die eignen Institionen und Mitspracherechte Kosovos innerhalb Jugoslawiens. Oder was glaubst du, wieso Serbien rechtswidrig die Autonomie Kosovos und Vojvodinas aufhob und sie sich einverleibte? Weil Serbien so mehr Mitspracherechte in Jugoslawien hatte, weil dadurch automatisch zwei Stimmrechte, die potentiell gegen Serbien hätten sich richten können, entfielen.

Nach der Unabhängigkeit Kosovos blieben natürlich die Reserven in der Nachfolgehauptstadt Jugoslawiens, in Belgrad. Serbien hat mit den Reserven Kosvos absolut nichts zu tun, denn die gehören Kosovo. Etwas anderes ergibt sich daraus, wenn du Serbien natürlich immernoch als Jugoslawien betrachtest, aber dann entblößt sich endgültig die Intention Serbiens eine Übermacht über die anderen Völker Jugoslawiens zu sein. Wenn du Serbien als geschiedenen Staat Jugoslawiens betrachtest, kommst du aufgrund der aufgeführen Tatsachen, zu dem Ergebnis, dass Kosovo seine Reserven zurück erhalten muss.

Hinzu kommt, dass der IGH die Unabhängigkeit des Kosovo als rechtmäßig betrachtet hat, sodass wenn man die ganzen Argumeten aus der Jugoslawienära nicht akzpetieren möchte, dennoch das Urteil Kosovo als einen Staat sieht, der rechtmäßig aus Jugoslawien hervorgegangen ist, was zur Folge hat, dass Kosovo gleichermaßen am Vermögen Jugoslawiens teilnehmen muss, mit allen Rechten und Pflichten.
 
Ich könnte eigentlich meinen Beitrag einfach erneut zitieren, denn etwas neues oder etwas, das dem entgegensetzt, hast du nichts gesagt. Kosovo war in erster Linie ein Bestandteil Jugoslawiens. Dazu musst du dir die damalige jugoslawische Bundesverfassung durchlesen. Kosovo hatte eigene staatliche Institutionen, samt Sicherheitskräfte, eigenen Wirtschaftsinstitutionen (Zentralbank), war in allen Bundesinstitutionen als gleichberechtigtes Mitliged vertreten. Die Zugehörigkeit zu Serbien musste bleiben, da eine direkte Abspaltung von Serbien und Ausrufung zur Republik innerhalb des Bundes Jugoslawien schon in seiner Entstehungphase zerstört hätte, weil es die serbischen Nationalistischen Kräfte niemals erlaubt hätten, dass Kosovo eine Republik wird. Man war sich den Folgen einer Republik bewusst.

Kosovo hat, wie schon mehrmals hier erwähnt, auch gleichermaßen am BIP Jugoslawiens beigetraten, sodass auch Kosovo, unabhängig vom serbischen Staat, seine eigenen Reserven innerhalb Jugoslawiens hatte. Kosovo hätte darüber jeder Zeit verfügen können, ohne dass Serbien innerhalb Jugoslawiens etwas einzuwänden gehabt hätte. Wie auch, wenn Kosovo von Serbien innerhalb des Bundes völlig unabhängig von Serbien war? Das beweisen die eignen Institionen und Mitspracherechte Kosovos innerhalb Jugoslawiens. Oder was glaubst du, wieso Serbien rechtswidrig die Autonomie Kosovos und Vojvodinas aufhob und sie sich einverleibte? Weil Serbien so mehr Mitspracherechte in Jugoslawien hatte, weil dadurch automatisch zwei Stimmrechte, die potentiell gegen Serbien hätten sich richten können, entfielen.

Nach der Unabhängigkeit Kosovos blieben natürlich die Reserven in der Nachfolgehauptstadt Jugoslawiens, in Belgrad. Serbien hat mit den Reserven Kosvos absolut nichts zu tun, denn die gehören Kosovo. Etwas anderes ergibt sich daraus, wenn du Serbien natürlich immernoch als Jugoslawien betrachtest, aber dann entblößt sich endgültig die Intention Serbiens eine Übermacht über die anderen Völker Jugoslawiens zu sein. Wenn du Serbien als geschiedenen Staat Jugoslawiens betrachtest, kommst du aufgrund der aufgeführen Tatsachen, zu dem Ergebnis, dass Kosovo seine Reserven zurück erhalten muss.

Hinzu kommt, dass der IGH die Unabhängigkeit des Kosovo als rechtmäßig betrachtet hat, sodass wenn man die ganzen Argumeten aus der Jugoslawienära nicht akzpetieren möchte, dennoch das Urteil Kosovo als einen Staat sieht, der rechtmäßig aus Jugoslawien hervorgegangen ist, was zur Folge hat, dass Kosovo gleichermaßen am Vermögen Jugoslawiens teilnehmen muss, mit allen Rechten und Pflichten.

Nettes Geschichtchen. Erzählt man sich das so, in den Prizrener Cafe's?

Achja, zum IGH:
Das IGH musste die Unabhängigkeit als rechtmäßig erklären, zumal das IGH von Staaten finanziert wird, welches die Unabhängigkeit akzeptierten.
Wäre ja lustig, wenn Deutschland Kosovos Unabhängigkeit akzeptiert, jedoch das Internationale Gericht, das stark von Deutschland abhängt, gegen deutsche Interessen handelt.
Ein Gericht ist nur so objektiv, wie es die Geldgeber zulassen.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Nettes Geschichtchen. Erzählt man sich das so, in den Prizrener Cafe's?

Achja, zum IGH:
Das IGH musste die Unabhängigkeit als rechtmäßig erklären, zumal das IGH von Staaten finanziert wird, welches die Unabhängigkeit akzeptierten.
Wäre ja lustig, wenn Deutschland Kosovos Unabhängigkeit akzeptiert, jedoch das Internationale Gericht, das stark von Deutschland abhängt, gegen deutsche Interessen handelt.
Ein Gericht ist nur so objektiv, wie es die Geldgeber zulassen.

Geschichtchen? Wollen wir nun auch Fakten leugnen? Wie siehst du die rechtliche Lage Kosovos innerhalb Jugoslawiens?

Ich würde dir dieses Buch empfehlen, wird dir bestimmt helfen, die rechtliche Situation Kosovos zur damaligen Zeit zu verstehen:
Kosovo: Eine rechtliche Analyse - Christian Staub - Google Books

Zum IGH: 1. der IGH ist ein von Serbien anerkanntes Gericht; 2. Hätte Serbien das Gericht nicht angerufen und Kosovo verklagt, wäre es nie zu der Entscheidung gekommen.
 
Geschichtchen? Wollen wir nun auch Fakten leugnen? Wie siehst du die rechtliche Lage Kosovos innerhalb Jugoslawiens?

Ich würde dir dieses Buch empfehlen, wird dir bestimmt helfen, die rechtliche Situation Kosovos zur damaligen Zeit zu verstehen:
Kosovo: Eine rechtliche Analyse - Christian Staub - Google Books

Zum IGH: 1. der IGH ist ein von Serbien anerkanntes Gericht; 2. Hätte Serbien das Gericht nicht angerufen und Kosovo verklagt, wäre es nie zu der Entscheidung gekommen.

Rechtliche Situation des Kosovo ist ganz einfach: Es war ein Teil der sozialistischen Republik Serbiens.

Das Buch werde ich mir irgendwann zu Gemüte führen.
Aber ich sehe schon, wie rational und neutral der Autor an die Sache rangeht....
In Kosovo waren ab Anfang 1989 die freie Entwicklung und Entfaltung sowie der Bestand eines der ältesten Völker, desjenigen der Albaner, der direkten Nachfahren der Illyrier.....

....Kosovo war fortan horizontal geteilt, oben die wenigen Unterdrücker, die Kosovo-Serben [...] unten das Volk der Unterdrückten, die friedlichen Kosovo-Albaner, die soch so verhielten, wie es sich gehört, [...]

Jemand, der so pathetisch von den Albanern schwärmt, kann unmöglich objektiv sein.
Aber gut, ich kann nicht viel dazu sagen. Ich werde mir das Buch mal durchlesen und dessen Argumente dann Schritt für Schritt auflösen.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Rechtliche Situation des Kosovo ist ganz einfach: Es war ein Teil der sozialistischen Republik Serbiens.

Das Buch werde ich mir irgendwann zu Gemüte führen.
Aber ich sehe schon, wie rational und neutral der Autor an die Sache rangeht....


Jemand, der so pathetisch von den Albanern schwärmt, kann unmöglich objektiv sein.
Aber gut, ich kann nicht viel dazu sagen. Ich werde mir das Buch mal durchlesen und dessen Argumente dann Schritt für Schritt auflösen.

Es ist grundsätzlich so, dass sich auf dem rechtlichen Gebiet bzgl. des Kosovoproblems zwei Theorien gegebüber stehen; die Theorie der fomalen Zugehörigkeit des Kosovo zu Serbien, die eher von Serbienbefürwortern vertreten wird und Kosovo daher zu einem Bestandteil Serbiens sehen und die Gegentheorie der substantiellen Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien, die Kosovo aufgrund seiner eigenen staatlichen Institutionen, Grenzen und der Gleichberechtigung auf Bundesebene als Unabhängig von Serbien sieht und in der Unabhängigkeit des Kosovo eine Fortführung dieser rechtlichen Situation sieht. Diese Theorie wird eher von den Befürwortern der Albaner vertreten. Welche Theorie aufgrund welcher Argumente mehr wiegt, ist oft eine Sache der subjektiven Sichtweise. Der IGH hat die Theorie der substantiellen Unabhängigkeit des Kosovo berfürwortet, dazu hat Serbien durch die Unterdückungspolitik und später aufgrund des Krieges selbst einen Vorwand geliefert. Auch viele andere politische Ereignisse innerhalb Jugoslawiens haben die Befürwortung dieser Theorie gefördert, sodass im großen und ganzen an der Unabhägigkeit Kosovos nichts mehr zu rütteln gibt.
 
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