ohne einen idealismus, wäre es möglich. Bloss glaube ich nicht das man es so diskutieren kann wie wir es gewohnt sind. Ich meine es steckt nicht nur eine gewisse frömmigkeit (zumindest sollte es das) sondern eben auch eine kulturelle Identität, oder gar traditionalismus. Gerade bei letzteren wird man auf Granit beissen.
Es sollte wirklich klar gemacht werden das sich man als Jugendlicher entscheiden kann, aber sich auch gerade Informiert im Sinne was bspw. Ein hijab ausdrücken soll und weswegen man es trägt.
Da finde ich persönlich das da auch der freien (gewissenhafte) Entscheidung eine schlüsselposition eingeräumt werden muss, als Diktat oder Verbot.
So ist das nun mal. Ich habe mit meinen Schülern erst kürzlich über ein spannendes Thema diskutiert: Wann hat man das erste Mal Sex? Da kamen viele auf verschiedene Jahresangaben, erwähnten die körperliche Reife, etc. Aber letztendlich kamen sie von selber darauf, dass jede und jeder selber bestimmt, wann und mit wem sie oder er das erste Mal Sex hat. Die Klasse besteht übrigens zu 50 % aus Muslimen. Vielleicht kann man solche Dinge in der Schweiz leichter diskutieren als in ghettoisierten deutschen Stadtteilen. Und vielleicht auch leichter mit Albanern und Bosniaken, als mit Arabern. Hat sicher einen Einfluss. Aber wenn man von vornherein die Kinder in allen Fragen bevormunden und ihnen etwas vorschreiben will, dann wird dieser Bumerang irgendwann zurückkommen. Das steht fest.
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kein zeuge belästigt andere menschen in der Öffentlichkeit.
wenn, dann stehen sie nur stumm da
Mich haben «fromme» Christen schon etliche Male am Hauptbahnhof Zürich belästigt. Und nicht, indem sie stumm waren, nein, sie haben mich aufgehalten, führten einen Monolog über Seelenheil und wollten mir Broschüren aufdrücken.
Und Zeugen Jehovas klingeln bei uns regelmässig an der Tür. Ich halte das auch für Belästigung.
Schön, hattest du noch keine Erfahrungen mit ihnen.