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Bekämpfung der Massenarmut durch Globalisierung?

E

economicos

Guest
Können die Entwicklungsländer vorallem in Afrika in der Zukunft durch die Globaliserung profitieren?
Werden die armen Länder eine positive Entwicklung erleben, da immer häufiger Unternehmen in den sog. "low cast" Länder exportieren?
Oder wird die Armut und die Abhängigkeit von Außen (Westen) weiterhin in den Entwicklungsländern steigen?

Was ist eure Meinung?
 
Last edited:

Гуштер

2 + 2= 5
Globalisierung, die moderne Ausbeutung.
Früher hatte man Kolonien für sowas, heutzutage sind sie nichtmehr nötig.
 

Llapjan

___________
Früher hat man das Proletariat im eigenem Land ausgebeutet und durch die Globalisierung macht man das heute einfach mit der halben Welt.
 

Paokara90

Pleite-Grieche
Гуштер;3100308 said:
Globalisierung, die moderne Ausbeutung.
Früher hatte man Kolonien für sowas, heutzutage sind sie nichtmehr nötig.

Geb ich dir mal ausnahmsweise Recht ;)
 
S

Slavo

Guest
Wird leider nicht zutreffen....

Ein weiterer Grund wieso ich so gegen den Kapitalismus+Globalisierung bin thihihhi
 

papodidi

Geek
Nein, keinesfalls!!! Eher wird vor allem Afrika noch weiter zurückfallen.
Hier mal ne interessante Quelle mit einem lesenswerten Artikel:
AZ online, älteste Zeitung Namibias vom 3.2.2012:
Zitat:
Afrika produziert bislang außer Souvenirs, Kleidung und ein paar Agrarprodukten kaum etwas für den Weltmarkt. Stattdessen füllen heute in vielen seiner Länder Importe aus Asien die Regale, darunter Laptops, Handys, Pfannen, Maschinen oder auch Textilien. Und der Anteil der Industrieproduktion am Bruttosozialprodukt des Kontinents sinkt weiter: In den vergangenen 20 Jahren ging er von 15 auf zehn Prozent zurück – was darauf hindeutet, dass der Kontinent insgesamt sogar de-industrialisiert.
Das schwächt auch die Kaufkraft der Menschen. Zwar steigt inzwischen dank einer kleinen, konsumfreudigen Elite die Binnennachfrage geringfügig, doch wäre es vermessen, bereits von einer wirklichen Mittelschicht zu sprechen, wie einige jüngst auf den Markt gekommene Bücher dies tun. Die breite Masse der Afrikaner ist selbst im Aufschwung bitterarm geblieben, weil das durch die Rohstoffexporte in die Kasse gespülte Geld in den Taschen einer kleinen Machtelite verschwindet.

Gleichzeitig steigt die Bevölkerungszahl unaufhörlich – von derzeit 1,1 auf rund zwei Milliarden Menschen im Jahr 2050. Besonders stark ist das Wachstum ausgerechnet in den Hungergebieten des Sahel und am Horn von Afrika. Wie diese Menschen später Arbeit und Lohn finden sollen, ist bislang völlig unklar.


Link zum Artikel:
Gipfeltreffen der AU: Hoffen auf das Wirtschaftswunder in Afrika

Westliche Analysten erwarten übrigens, da Afrika 20...30 Jahre in der Indusrieentwicklung hinter Indien und China zurückliegt, dass diese neuen "Riesen" ihre Massenproduktion wegen der Billiglöhne nach Afrika verlagern werden.
Glaub ich aber nicht, da beide hunderte Millionen bitterarme Menschen in ihren eigenen Ländern mit Arbeit und Brot versorgen müssen.
 
Last edited:
Y

Yunan

Guest
Globalisierung im herkömmlichen Sinne hat nichts mit der heutigen Assoziierung des Begriffs, dem Turbokapitalismus und einhergehender Korruption, zu tun.

Die theoretische Globalisierung ist eigentlich "nur" ein Abbau der Handelshemmnisse zwischen Staaten und die Optimierung der Geschäftsabläufe zwischen handelnden Unternehmen und Staaten, also an sich eine gute Sache.

Dass die Umsetzung dieser Idee eine Illusion ist liegt nicht zuletzt am Wesen den Menschen und seiner Anfälligkeit für Gier und Machthunger. Globalisierung heute kann gleichgesetzt werden mit dem Zwang sich einer treibenden Macht - dem Kapitalismus - zu unterwerfen. Wer sich nicht fügt bekommt schnell die Folgen zu spüren, erst ökonomisch und in letzter Instanz auch militärisch.

Unabhängig von der Umsetzung der Globalisierung ist es so, dass Handel (und somit Globalisierung im herkömmlichen Sinne) immer zu Wohlstand führt.
 
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