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Belgrad will Autonomie für Serben im Kosovo

El diablo

Gesperrt
Serbien verabschiedet Resolution gegen Kosovo-Anerkennung

Serbien werde niemals die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, heißt es in einer von der serbischen Regierung angenommenen Resolution. Zudem wird eine Autonomie für die Serben im Kosovo vorgeschlagen

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Die serbische Regierung hat am Mittwoch (9. Januar) zwei Dokumente beschlossen, die Grundlage für künftige Gespräche mit dem Kosovo bilden sollen. Das erste Dokument – ein Resolutionsentwurf – enthält die Kernprinzipien für politische Verhandlungen mit den Vertretern des Kosovo. Das zweite Dokument, das nicht veröffentlicht wird, enthält Richtlinien für die serbischen Verhandlungsführer.

Die Regierung hatte den Resolutionsentwurf auf Initiative des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolić angenommen. Im ersten der darin enthaltenen fünf Prinzipien heißt es, dass Serbien niemals die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen werde. Zudem fordert Serbien die Bildung einer autonomen Gemeinschaft der serbischen Gemeinden im Kosovo.


Der serbische Ministerpräsident Ivica Dačić sagte, dass Serbien mit der Resolution einen Vorschlag zur Überwindung der Lähmung der kosovarischen Institutionen mache. Die serbische Minderheit im Nordkosovo hat ihre eigenen Institutionen und die Regierungsgewalt Prištinas reicht nicht bis in dieses Gebiet. "Wir brauchen Institutionen, die sowohl von Belgrad als auch von Priština anerkannt werden und dieses Dokument zeigt, dass wir an eine Lösung des Problems glauben", so Dačić auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.


Dem Resolutionsentwurf zufolge ist Serbien zu weiteren Zugeständnissen bereit, um die Beziehungen zwischen den Serben und Albanern im Kosovo zu verbessern. Belgrad werde jedoch nicht nachgeben, wenn die Probleme staatliche und nationale Interessen gefährden. Die übrigen vier Prinzipien des Resolutionsentwurfes sollen das friedliche Zusammenleben aller Ethnien im Kosovo fördern und sehen weitere Abkommen zwischen Belgrad und Priština vor. Diese sollen auch zu der EU-Integration Serbiens beitragen.
Ziel: Beitrittsgespräche mit der EU


Dačić, der seit Oktober 2012 mit dem kosovarischen Ministerpräsidenten, Hashim Thaçi, unter Aufsicht der EU verhandelt, bestand während der Pressekonferenz auf der "europäischen Dimension" der Gespräche. "Unser Ziel ist das Datum für den Beginn der Verhandlungen [mit der EU] zu erhalten. Wir können nicht kämpfen, wenn wir in die Gespräche nicht einbezogen werden, und die Vernunft sagt uns, dass die EU unsere logische Wahl ist", sagte Dačić. Eine Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo ist eine Bedingung für die Beitrittsverhandlungen der EU mit Serbien.


Beide Dokumente stammen ursprünglich aus einem Non-Paper, das Nikolić und das Regierungskabinett Mitte Dezember verabschiedet hatten. Nikolić hatte sich bei der Überarbeitung von internationalen Akteuren, vor allem der EU, seinen Koalitionspartnern, aber auch von Oppositionspolitkern beraten lassen.


Die Dokumente stellen einen Kompromiss der Positionen von Nikolić and Dačić dar. Der Präsident konnte seine harte Haltung gegenüber dem Kosovo weitgehend durchsetzen, hauptsächlich deswegen weil er im Gegensatz zu Dačić nicht direkt an den Gesprächen beteiligt ist.


Dieser möchte seine Verhandlungsposition gegenüber der EU nicht gefährden, indem er eine zu starre Haltung einnimmt. Die Dokumente stärken Dačićs Position als Belgrads Gesprächspartner mit Brüssel.


Das Parlament muss den Resolutionsentwurf in seiner Sitzung am Samstag (12. Januar) noch bestätigen. Eine Mehrheit für die Annahme ist jedoch so gut wie sicher. Die Regierung könnte außerdem wieder mehr Zustimmung in der Bevölkerung erhalten, wenn sie den Schutz und die Verbesserung der Lage der Serben im Kosovo über das Territorium stellen, wie dies bisher der Fall war.





Quelle: EurActiv.com
 

Jean Gardi

Spitzen-Poster
Kosova nicht anerkennen und dann auch noch Autonomie ?? Sonst noch Extrawünsche ?? :lol:

Am besten Verhandlungen mit Serbien komplett abbrechen, Warenverbot wieder einführen und fertig.
Als ob wir Serbien brauchen würden wir waren ohne sie schon immer besser dran.
 

ooops

Land Of Eagles
Kosova nicht anerkennen und dann auch noch Autonomie ?? Sonst noch Extrawünsche ?? :lol:

Am besten Verhandlungen mit Serbien komplett abbrechen, Warenverbot wieder einführen und fertig.
Als ob wir Serbien brauchen würden wir waren ohne sie schon immer besser dran.

für alle Serben im Norden:
Extrawurst.JPG
 

Albokings24

Atministraktor
Einen solches Thema gibts schon also kann es Closed.


"Serbien werde niemals die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, heißt es in einer von der serbischen Regierung angenommenen Resolution. Zudem wird eine Autonomie für die Serben im Kosovo vorgeschlagen"

Totaler Wiederspruch ... Hört sich so an als wollen die Serben ins wasser aber nich nass werden.

Sie anerkennen Kosova nicht, wollen aber Autonomie für die dortlebenden Serben.
Von was wollen sie Autonomie ? Wenn sie den Kosovo nicht anerkennen existiert für sie kein Kosovo als Eigenständiger Staat für aber aber sie brauchen trotzdem ein Visum um in den Kosovo zu gehen.
 

Jovanović

Gesperrt
wurde nie serbischerseits nicht respektiert, darum Extrawurst sollte reichen.

Aus der Seite der Serben nicht respektiert?
...
In der Resolution ist der Status des Kosovos geklärt, als Autonome Provinz, erzähl' hier keinen Dreck.
 

ooops

Land Of Eagles
Aus der Seite der Serben nicht respektiert?
...
In der Resolution ist der Status des Kosovos geklärt, als Autonome Provinz, erzähl' hier keinen Dreck.

wurde je ein Bürger Kosovos mit einem UNO-Pass in Serbien reingelassen? wurde ein Kosovobürger mit UNO-Autokennenzeichen in Serbien reingelassen?
wieso soll man nun zum gegebenen Zeitpunkt diesen 1244-Dreck respektieren?
 
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