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Zypern: Entführtes Flugzeug aus Ägypten - Präsident schließt Terrorismus aus - SPIEGEL ONLINE
Asyl scheint wohl auch eine Rolle zu spielen, aber die griechischen Medien sind verrückt geworden durch das primäre (oder doch sekundäre) Ziel des Flugzeugpiraten: Er ist immer noch verzweifelt in seine zyprische Ex-Frau verliebt, mit der er vier Kinder hat.
Ein entführtes ägyptisches Flugzeug ist auf Zypern gelandet. Hintergrund der Tat ist möglicherweise ein persönliches Motiv.
Die Entführung eines ägyptischen Flugzeugs hat nach Angaben des zyprischen Präsidenten keinen terroristischen Hintergrund. Dies sagte Nikos Anastasiades dem staatlichen Rundfunk RIK. Der Sender berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, der Mann habe die Maschine allen Anzeichen nach aus persönlichen Gründen in seine Gewalt gebracht.
Der Entführer soll von der Polizei gefordert haben, einen Brief an seine Ex-Frau zu übergeben, die in Larnaka lebe. Der Entführer habe einen Brief an seine Ex-Frau aus einem Fenster des Flugzeugs geworfen. Der Brief sei auf Arabisch geschrieben. Nach Angaben des ägyptischen Staatsfernsehens soll es sich bei dem Entführer um einen Ägypter handeln. Er soll Professor für Tiermedizin an der Universität Alexandria sein.
Der Airbus der Fluglinie EgyptAir war am Morgen auf einem Inlandsflug entführt und zum Flug nach Larnaka gezwungen worden. Der Entführer soll Berichten zufolge politisches Asyl beantragt haben. An Bord seien noch etwa 15 Menschen, berichtete RIK.
Die Maschine mit der Flugnummer MS181 sei von Alexandria in Ägypten aus nach Kairo gestartet. Die Piloten des Flugzeugs sollen nach Informationen des Staatsfernsehens Kontakt mit den Fluglotsen in Larnaka aufgenommen und eine außerplanmäßige Landung wegen einer Entführung beantragt haben.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Maschine im zyprischen Flugkontrollraum (Flight Information Region - FIR). Die Maschine sei um 8.46 Uhr Ortszeit (7.46 Uhr MESZ) auf dem Flughafen von Larnaka gelandet. Zypern habe einen Krisenstab gebildet und stehe in Kontakt zu den ägyptischen Behörden, berichtete der zyprische Rundfunk.
Die Entführung eines ägyptischen Flugzeugs hat nach Angaben des zyprischen Präsidenten keinen terroristischen Hintergrund. Dies sagte Nikos Anastasiades dem staatlichen Rundfunk RIK. Der Sender berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, der Mann habe die Maschine allen Anzeichen nach aus persönlichen Gründen in seine Gewalt gebracht.
Der Entführer soll von der Polizei gefordert haben, einen Brief an seine Ex-Frau zu übergeben, die in Larnaka lebe. Der Entführer habe einen Brief an seine Ex-Frau aus einem Fenster des Flugzeugs geworfen. Der Brief sei auf Arabisch geschrieben. Nach Angaben des ägyptischen Staatsfernsehens soll es sich bei dem Entführer um einen Ägypter handeln. Er soll Professor für Tiermedizin an der Universität Alexandria sein.
Der Airbus der Fluglinie EgyptAir war am Morgen auf einem Inlandsflug entführt und zum Flug nach Larnaka gezwungen worden. Der Entführer soll Berichten zufolge politisches Asyl beantragt haben. An Bord seien noch etwa 15 Menschen, berichtete RIK. Die Maschine mit der Flugnummer MS181 sei von Alexandria in Ägypten aus nach Kairo gestartet. Die Piloten des Flugzeugs sollen nach Informationen des Staatsfernsehens Kontakt mit den Fluglotsen in Larnaka aufgenommen und eine außerplanmäßige Landung wegen einer Entführung beantragt haben.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Maschine im zyprischen Flugkontrollraum (Flight Information Region - FIR). Die Maschine sei um 8.46 Uhr Ortszeit (7.46 Uhr MESZ) auf dem Flughafen von Larnaka gelandet. Zypern habe einen Krisenstab gebildet und stehe in Kontakt zu den ägyptischen Behörden, berichtete der zyprische Rundfunk.
EgyptAir meldete via Twitter, außer der Crew und vier oder fünf Ausländern hätten alle Passagiere das Flugzeug verlassen können. Das hätten Verhandlungen mit dem Entführer ergeben.
In Liveaufnahmen des zyprischen Staatsfernsehens war zu sehen, wie etwa eine Stunde nach der Landung Dutzende Menschen über eine Treppe aus der vorderen Tür des Flugzeuges aussteigen konnten. Die Passagiere hatten zum Teil Handgepäck dabei und wurden mit einem Bus zum Flughafengebäude gebracht. Reporter berichteten auf dem Flughafen von Larnaka übereinstimmend, mindestens 50 Menschen seien ausgestiegen. Nach Angaben des ägyptischen Luftfahrtministeriums drohte der Entführer damit, einen Sprengstoffgürtel zu zünden. Ein Sprecher des zyprischen Außenministeriums konnte nicht bestätigen, dass der Entführer tatsächlich Sprengstoff bei sich hat. Es gebe Verhandlungen mit einem Mann.
Zur Zahl der Insassen der Maschine gab es unterschiedliche Angaben. Die staatliche Nachrichtenagentur CNA sprach von 55 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern, das ägyptische Ministerium gab die Zahl der Insassen mit 81 an. EgyptAir sprach von 56 Passagieren, sieben Crewmitgliedern und einem Sicherheitsbeamten.
Asyl scheint wohl auch eine Rolle zu spielen, aber die griechischen Medien sind verrückt geworden durch das primäre (oder doch sekundäre) Ziel des Flugzeugpiraten: Er ist immer noch verzweifelt in seine zyprische Ex-Frau verliebt, mit der er vier Kinder hat.