Mal abwarten, da kann und wird sich bestimmt noch was aendern. Zu aller erst wird mal das Schottische Parlament blockieren usw..
Aber die EU brauch aufjedenfall eine neu ausrichtung. Evtl. ist ein Schritt zur alten EWG der richtige Weg.
Wir leben in bewegten Zeiten. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, die Flüchtlingssituation hätte den Brexit verursacht. Das ist natürlich Unsinn. Die aktuelle Völkerwanderung (andere sagen Flüchtlingswelle) hat "nur" deutlich aufgezeigt, dass die fette und verkrustete Politikerkaste in Mitteleuropa offensichtlich in einer Art Paralleluniversum lebt - und das seit Jahren. Wenn sich das Umfeld ändert, müssen sich auch die Antworten darauf ändern.
Was hat man in den letzten Tagen nicht alles gehört über "die EU", die Bürokraten in Brüssel, nicht gewähltes/demokratisch nicht legitimiertes Diktat aus Brüssel,... Das ist der gleiche Unsinn! "Die EU" sind wir alle. In Brüssel sitzen die von uns gewählten Vertreter. "Die Verhinderer" und Blokadepolitiker sind die von den Mitgliedsländern entsandten Politiker. Zumeist die selben Personen, die in Brüssel alles mit entscheiden, zu Hause aber alles blockieren.
Offensichtlich überfordert der "europäische Gedanke" und der Unionsvertrag ALLE Beteiligten. Wenn man dies nun erkennt, wäre es möglicherweise tatsächlich ein Weg zu sagen: OK, auf mehr als eine Wirtschaftsunion können wir uns nicht verständigen. Lassen wir es dabei. Teil einer "neuen EWG" wäre die gemeinsame Währung. Dabei könnte man die Stabilitätskriterien auch gleich noch einmal neu definieren... Das eine oder andere Land hätte danach wohl eine andere Währung. Freiwillig oder unfreiwillig.
Ob man jetzt bei Reisen an der Grenze den Paß herzeigen muss oder nicht, spielt dabei wirklich keine Rolle. Bei sich haben muss man ihn auch heute schon, auch im Schengenraum.