[h=2]WM-Gastgeber jagt Menschen mit Gummigeschossen aus ihren Häusern ++ BILD.de zeigt, in welchen Ländern Menschen am brutalsten gequält werden.[/h]
Amnesty International hat seinen Menschenrechtsreport 2013 vorgelegt.
Erschreckende Bilanz: In 112 Staaten wurde laut Amnesty im vergangenen Jahr gefoltert, darunter in Ländern wie Russland und China. Weltweit waren vergangenes Jahr 43 Millionen Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten, so viele wie seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr.
Die neue Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, Selmin Caliskan, sprach von einem „Atlas der Menschenrechtsverletzungen”.
• 131 bewaffnete Konflikte zählte die Menschenrechtsorganisation 2012 weltweit, bei denen bis zu 1,1 Millionen Menschen ums Leben kamen.
• Allein in Syrien starben dem Bericht zufolge seit Beginn der Kämpfe vor zwei Jahren etwa 60.000 Menschen.
• Zwölf Millionen Menschen sind den Angaben zufolge derzeit staatenlos, davon sind 80 Prozent Frauen. Für sie fühlt sich kein Staat zuständig. So sind sie Missbrauch und Vergewaltigung in Flüchtlingslagern im Südsudan schutzlos ausgeliefert.
• In über 100 Ländern wie Ägypten und der Türkei, aber auch in dem EU-Land Ungarn, war die Meinungsfreiheit eingeschränkt.
Zwangsräumungen
Ein großes Thema seien rechtswidrige Zwangsräumungen, die Amnesty 2012 in insgesamt 36 Staaten beobachtete und die sich rings um den Globus ziehen.
„Den Bewohnern wird buchstäblich das Dach über dem Kopf abgerissen”, kritisierte Caliskan. So wurden in der nigerianischen Stadt Port Harcourt die Häuser von 10.000 Menschen entlang der Küste abgerissen und in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Pen vertrieben Polizisten 300 Familien aus ihren Wohnungen im Stadtzentrum.
Rechtswidrige Zwangsräumungen gab es aber auch in Brasilien im Vorgriff auf Fußballweltmeisterschaft und Olympische Spiele!
Die Bewohner wurden aus ihren Häusern gejagt, ohne, dass die Gemeinden zuvor über rechtzeitig über die Regierungsprojekte informiert wurden. Betroffene Familien wurden oftmals in weit entfernt liegenden, schlechten Unterkünften untergebracht, wo auch massive Sicherheitsprobleme herrschen.
In einem anderen Fall wurden die Bewohner nicht über die geplante Räumung durch die Behörden informiert und erhielten nicht mal genügend Zeit, um ihr Hab und Gut aus den Häusern zu retten. Teilweise setzte die brasilianische Polizei Hunde, Tränengas und Gummigeschosse ein.
Auch in den EU-Staaten Frankreich, Italien, Bulgarien und Rumänien wurden Zwangsräumungen vorgenommen. Hier waren vor allem Roma betroffen, die laut Amnesty vielerorts in Europa massiven Diskriminierungen ausgesetzt sind.
Quelle und kompletter Bericht: Amnesty-Report 2013: 10 Horrorfakten aus der Statistik des Leidens - Politik Ausland - Bild.de

Amnesty International hat seinen Menschenrechtsreport 2013 vorgelegt.
Erschreckende Bilanz: In 112 Staaten wurde laut Amnesty im vergangenen Jahr gefoltert, darunter in Ländern wie Russland und China. Weltweit waren vergangenes Jahr 43 Millionen Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten, so viele wie seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr.
Die neue Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, Selmin Caliskan, sprach von einem „Atlas der Menschenrechtsverletzungen”.
• 131 bewaffnete Konflikte zählte die Menschenrechtsorganisation 2012 weltweit, bei denen bis zu 1,1 Millionen Menschen ums Leben kamen.
• Allein in Syrien starben dem Bericht zufolge seit Beginn der Kämpfe vor zwei Jahren etwa 60.000 Menschen.
• Zwölf Millionen Menschen sind den Angaben zufolge derzeit staatenlos, davon sind 80 Prozent Frauen. Für sie fühlt sich kein Staat zuständig. So sind sie Missbrauch und Vergewaltigung in Flüchtlingslagern im Südsudan schutzlos ausgeliefert.
• In über 100 Ländern wie Ägypten und der Türkei, aber auch in dem EU-Land Ungarn, war die Meinungsfreiheit eingeschränkt.
Zwangsräumungen
Ein großes Thema seien rechtswidrige Zwangsräumungen, die Amnesty 2012 in insgesamt 36 Staaten beobachtete und die sich rings um den Globus ziehen.
„Den Bewohnern wird buchstäblich das Dach über dem Kopf abgerissen”, kritisierte Caliskan. So wurden in der nigerianischen Stadt Port Harcourt die Häuser von 10.000 Menschen entlang der Küste abgerissen und in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Pen vertrieben Polizisten 300 Familien aus ihren Wohnungen im Stadtzentrum.
Rechtswidrige Zwangsräumungen gab es aber auch in Brasilien im Vorgriff auf Fußballweltmeisterschaft und Olympische Spiele!
Die Bewohner wurden aus ihren Häusern gejagt, ohne, dass die Gemeinden zuvor über rechtzeitig über die Regierungsprojekte informiert wurden. Betroffene Familien wurden oftmals in weit entfernt liegenden, schlechten Unterkünften untergebracht, wo auch massive Sicherheitsprobleme herrschen.
In einem anderen Fall wurden die Bewohner nicht über die geplante Räumung durch die Behörden informiert und erhielten nicht mal genügend Zeit, um ihr Hab und Gut aus den Häusern zu retten. Teilweise setzte die brasilianische Polizei Hunde, Tränengas und Gummigeschosse ein.
Auch in den EU-Staaten Frankreich, Italien, Bulgarien und Rumänien wurden Zwangsräumungen vorgenommen. Hier waren vor allem Roma betroffen, die laut Amnesty vielerorts in Europa massiven Diskriminierungen ausgesetzt sind.
Quelle und kompletter Bericht: Amnesty-Report 2013: 10 Horrorfakten aus der Statistik des Leidens - Politik Ausland - Bild.de
