John Wayne
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Heinz Buschkowsky, SPD-Bürgermeister von Neukölln, hat ein Buch über sein Viertel geschrieben, das zum Synonym für gescheiterte Integration und Jugendkriminalität geworden ist. Buschkowsky keilt darin durch das Unterschicht-Dickicht - und legt sich dabei reihenweise mit Integrationspolitikern an.
Buschkowsky hat einiges gegen die Misere unternommen, er hat die Rütli-Schule umgekrempelt, Migranten in der Verwaltung eingestellt, muslimische Stadtteilmütter losgeschickt. Doch so, wie er nun in Interviews lospoltert, hat dies alles nicht viel gebracht. "In der Integrationspolitik herrscht Rat- und Zahnlosigkeit", meint er. Buschkowsky fordert deshalb: mehr Härte - gegen migrantische Machos, die ganze Viertel terrorisieren, Familien, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken oder Schwarzarbeiter, die es sich im Sozialsystem eingerichtet hätten.
Buschkowsky ist in Neukölln geboren, wuchs in einfachen Verhältnissen auf und kämpfte sich hoch. Er hat sein gesamtes politisches Leben im Bezirk verbracht. Provokante Thesen zur Integration vertritt er schon seit Jahren - und wurde damit vergangenes Jahr wiedergewählt, auch von vielen Migranten. Diesen Aufstiegswillen verlangt er nun auch von Zuwanderern, Integration sei vor allem eine Bringschuld der Hinzugekommenen, sagt er. Das Buch über Neukölln versteht Buschkowsky als eine Art politisches Vermächtnis, er wollte noch "das eine oder andere Rezept" zurücklassen. Es wird sich bald zeigen, ob es heilsam oder giftig ist.
Buch "Neukölln ist überall" - Buschkowsky rechnet ab - Politik - sueddeutsche.de
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buschi for president! :tu:
Buschkowsky hat einiges gegen die Misere unternommen, er hat die Rütli-Schule umgekrempelt, Migranten in der Verwaltung eingestellt, muslimische Stadtteilmütter losgeschickt. Doch so, wie er nun in Interviews lospoltert, hat dies alles nicht viel gebracht. "In der Integrationspolitik herrscht Rat- und Zahnlosigkeit", meint er. Buschkowsky fordert deshalb: mehr Härte - gegen migrantische Machos, die ganze Viertel terrorisieren, Familien, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken oder Schwarzarbeiter, die es sich im Sozialsystem eingerichtet hätten.
Buschkowsky ist in Neukölln geboren, wuchs in einfachen Verhältnissen auf und kämpfte sich hoch. Er hat sein gesamtes politisches Leben im Bezirk verbracht. Provokante Thesen zur Integration vertritt er schon seit Jahren - und wurde damit vergangenes Jahr wiedergewählt, auch von vielen Migranten. Diesen Aufstiegswillen verlangt er nun auch von Zuwanderern, Integration sei vor allem eine Bringschuld der Hinzugekommenen, sagt er. Das Buch über Neukölln versteht Buschkowsky als eine Art politisches Vermächtnis, er wollte noch "das eine oder andere Rezept" zurücklassen. Es wird sich bald zeigen, ob es heilsam oder giftig ist.
Buch "Neukölln ist überall" - Buschkowsky rechnet ab - Politik - sueddeutsche.de
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