AlbaMuslims
Gesperrt
PRISTINA/PRISHTINA/BELGRAD. Der ehemalige Koordinator des Südosteuropa-Stabilitätspaktes Erhard Busek ist der Ansicht, dass Prishtina (serbisch: Pristina) und Belgrad Gespräche über eine Teilung des Kosovo aufnehmen sollten.
Dies wäre die "derzeit beste Lösung", welche die Anerkennung des Kosovo durch Serbien, aber auch durch die fünf EU-Staaten, die dies soweit nicht getan haben, ermöglichen würde, wurde Busek am Sonntag von Belgrader Medien zitiert.
Busek schlägt Gebietstausch vor
Busek hat gegenüber dem kosovarischen TV-Sender KTV auf den möglichen Gebietsaustausch zwischen den zwei Staaten hingewiesen, wobei das von Albanern bewohnte südserbische Presevo-Tal dem Kosovo und der mehrheitlich von Serben bewohnte Nordkosovo Serbien zufallen würde. Dadurch wäre nach Meinung von Busek eine haltbare Lösung erreicht. Er sei überzeugt, dass die Teilung letztendlich die beste Lösung sei, falls nichts anderes möglich sei, sagte der österreichische Politiker. Eine günstige Zeit für die Fortsetzung der Gespräche zwischen Prishtina und Belgrad sieht Busek nach den im Frühjahr bevorstehenden serbischen Parlamentswahlen. Die Wahlen müssen spätestens Anfang Mai stattfinden.
Serbien lehnt es nach wie vor ab, die Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen. Prishtina hatte sie am 17. Februar 2008 verkündet.
Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,812877
Dies wäre die "derzeit beste Lösung", welche die Anerkennung des Kosovo durch Serbien, aber auch durch die fünf EU-Staaten, die dies soweit nicht getan haben, ermöglichen würde, wurde Busek am Sonntag von Belgrader Medien zitiert.
Busek schlägt Gebietstausch vor
Busek hat gegenüber dem kosovarischen TV-Sender KTV auf den möglichen Gebietsaustausch zwischen den zwei Staaten hingewiesen, wobei das von Albanern bewohnte südserbische Presevo-Tal dem Kosovo und der mehrheitlich von Serben bewohnte Nordkosovo Serbien zufallen würde. Dadurch wäre nach Meinung von Busek eine haltbare Lösung erreicht. Er sei überzeugt, dass die Teilung letztendlich die beste Lösung sei, falls nichts anderes möglich sei, sagte der österreichische Politiker. Eine günstige Zeit für die Fortsetzung der Gespräche zwischen Prishtina und Belgrad sieht Busek nach den im Frühjahr bevorstehenden serbischen Parlamentswahlen. Die Wahlen müssen spätestens Anfang Mai stattfinden.
Serbien lehnt es nach wie vor ab, die Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen. Prishtina hatte sie am 17. Februar 2008 verkündet.
Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,812877