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BalkanForum
In der Dokumentation “Das Grabtuch von Turin” wird die Geschichte und die moderne Erforschung eines Leinentuches erzählt, das angeblich den Leichnam Jesu Christi umhüllte. Seit dem Jahr 1355 wurde es verehrt und zu Gottesdiensten, Hochzeiten und anderen christlichen Feierlichkeiten verwendet. Von Lirey, in der französischen Champagne, wurde es im Jahre 1578 nach Turin überführt. Mit der Zeit erkannten die Gottesfürchtigen, dass diese Reliquie geschützt werden muss, weil damit der Körper Jesu Christi nach dessen Tod eingewickelt gewesen sein soll. Heute wird das Leichentuch immer noch in Turin aufbewahrt und gut gesichert. Seit Jahrzehnten wird jedoch die Echtheit des Grabtuches angezweifelt. Umfangreiche Forschungen wurden betrieben, die aber zu keinem eindeutigen Ergebnis führten. Stammt der Stoff wirklich aus dem Mittleren Osten? War der Körper Jesu Christi tatsächlich darin eingehüllt? Und wie gelangte der Abdruck, der 1898 entdeckt wurde, auf den Stoff? Zahlreiche Fachleute aus der ganzen Welt wollten Licht in das Dunkel um das Turiner Grabtuch bringen, so dass das hermetisch abgeschlossene Beweisstück zum meist untersuchten Gegenstand jener Zeit wurde. Die Wissenschaftler untersuchten drei Hauptmerkmale: Brandrückstände, Blut, und den sonderbaren Abdruck eines Menschen. Durch präzise Untersuchungen konnten die Konturen eines Gesichts sichtbar gemacht werden: Sogar Augenbrauen und ein Bart sind zu finden. Da auch die seit 1988 bestehende Ansicht, das Tuch sei nicht älter als 600 Jahre alt, widerlegt werden konnte, bleibt das Geheimnis um das Turiner Grabtuch weiterhin ungelüftet.
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