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Den Haag: Ein (politisches) Gericht, das im Nachhinein anstatt der Versöhnung und Aufarbeitung den Westbalkan mehr spaltete als je zuvor?

Cetniks überfahren eigene Flüchtlinge.
 
Nein, historisch sind sie nicht auf derselben Stufe, auch wenn die Četniks schwere Verbrechen begangen haben.
Die Ustaša haben systematisch Serben, Juden und Roma verfolgt und vernichtet, eine Gleichsetzung ist Genozidverharmlosung und diese ist immer abartig, nicht nur dann, wenn es um Srebrenica geht.
Nur deshalb, weil die Cetniks nicht die Möglichkeit gehabt haben wie die Ustascha, aber haben sich redlich bemüht. Das politische Programm, übrigens Dezember 1941 von Cica Draza bekanntgegeben, enthält Völkermorde. Und dein Held Djujic hat sich redlich bemüht, diesem auch nach zu kommen.

HOMOGENA SRBIJA – plan istrebljenja Bošnjaka i Hrvata


Übrigens warst du es, der diese Seite als Quelle benannt hat. Ich ziehe immer nur Parallelen zwischen diesen Mörderbanden.
Sowohl die Cetniks als auch die Ustascha verfolgten das Ziel, durch radikalen Terror und systematische ethnische Säuberungen einen homogenen Nationalstaat auf Kosten anderer Volksgruppen zu erzwingen. Obwohl sie sich als erbitterte Feinde gegenüberstanden, nutzten beide Seiten Massenmorde an der Zivilbevölkerung als legitimes Mittel ihrer mörderischen politischen Programme. Zudem kollaborierten beide Bewegungen im Laufe des Zweiten Weltkriegs mit den faschistischen Besatzungsmächten und miteinander, um den gemeinsamen Partisanenwiderstand zu bekämpfen. Ihr brutales Erbe hinterließ ein tiefes historisches Trauma, das die Beziehungen der Balkanvölker bis in die 1990er-Jahre hinein massiv belastete.
Da die Cetniks nach ganz kurzer Zeit wegen ihrer ultranationalistischen Ideologie rasch zur Kollaboration übergingen, blieben Titos Partisanen die einzige konsequente und tatsächliche antifaschistische Widerstandsbewegung in Jugoslawien. Die anfängliche anti-deutsche Phase der Cetniks war nur von sehr kurzer Dauer, bevor sie ihren Fokus ganz auf die Bekämpfung der Partisanen legten.
 
Wie er die Ustaša verharmlost, was für ein krankes Nazischwein. FUJ
Ich verharmlose keine Ustascha, zeig mal wo genau. Ich kann nichts dafür, dass deine Cetniks mit den Nazis, den italienischen Faschisten und sogar mit der Ustascha kollaboriert haben.
Die von dir gelieferte Argumentation, also Argumentation kann man es nicht nennen, sondern eher Straftat, entspricht einer unter serbischen Nationalisten verbreiteten geschichtsrevisionistischen Erzählung, die versucht, die Verbrechen der Cetniks zu rechtfertigen, zu verharmlosen oder komplett umzuschreiben.
Wie ich schon oft erwähnt habe, aber serbische Cetnik-Liebhaber immer gerne ignorieren, das Ustascha-Regime war monströs, keine Frage inklusive Völkermorde, aber das entschuldigt keine anderen Massenmorde.
Es steht historisch völlig außer Frage, dass das kroatische Ustascha-Regime ein faschistischer Marionettenstaat Nazi-Deutschlands war, der einen brutalen, systematischen Genozid an Serben, Juden und Roma verübte. Wenn ic Parallelen zwischen den Gräueltaten ziehe, verharmlose ich die Ustascha nicht, ich benenne lediglich, dass Grausamkeit kein Monopol einer einzigen Seite war. Die Reaktion von Diego versucht, ein moralisches "Aufrechnen“ zu betreiben, weil die Ustascha so schrecklich war, wird das Agieren der eigenen Seite sakrosankt gesprochen. Beinahe in jedem Beitrag nach zu lesen.
Die angebliche "Antifaschismus“ der Cetniks, KI:

Die Behauptung, Tschetniks seien reine „Antifaschisten und Monarchisten“ gewesen, die nur „aus Taktik“ manchmal mit Deutschen kollaborierten, widerspricht dem internationalen historischen Konsens: [1, 2]
  • Kollaboration: Die Bewegung unter Draža Mihailović begann zwar als königstreuer Widerstand, ging aber sehr schnell umfassende, strategische Bündnisse mit den italienischen Faschisten und später direkt mit der deutschen Wehrmacht sowie der serbischen Nedić-Marionettenregierung ein. Ihr Hauptfeind waren nicht die Besatzer, sondern die kommunistischen Partisanen Titos. [1, 2, 3, 4]
  • Keine reine Defensiv-Reaktion: Die These, Tschetniks hätten „nie jemanden verfolgt“ und nur auf den Ustaša-Terror reagiert, ist historisch falsch. Das ideologische Ziel der Tschetniks war die Errichtung eines ethnisch homogenen „Großserbiens“ innerhalb Jugoslawiens. In diesem Zuge verübten Tschetnik-Verbände massive, systematische ethnische Säuberungen und Massaker an der kroatischen und insbesondere an der bosnisch-muslimischen Zivilbevölkerung (z. B. in Ostbosnien und dem Sandžak). Viele Historiker stufen diese organisierten Verbrechen an Nicht-Serben heute klar als Genozid ein. [, 2]
Titos Partisanen waren der eigentliche Widerstand
Die Charakterisierung der Partisanen als bloße „Terroristen“ ist die klassische Dämonisierung durch Nationalisten. Obwohl auch die Partisanen nach dem Krieg und in den Endphasen schwere Verbrechen verübten (z. B. die Bleiburg-Massaker), waren sie die einzige ethnisch übergreifende, echte antifaschistische Widerstandsbewegung in Jugoslawien, die das Land letztlich unter enormen Opfern von den Achsenmächten befreite.

Fazit: Sowohl Ustaša als auch Tschetniks waren radikale, extremistische Bewegungen, deren Ideologien auf ethnischem Hass, Vertreibung und Massenmord basierten. Beide kollaborierten mit den Nazis, um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen
 
Den haag wahr zu weich …
Seselj bot man ein Podium an den er ausnutzte ..ABER es wurde aufgearbeitet,Verbrechen wurden benannt und es wurden auf Beweisführung Urteile gefällt ,man mag ja nicht mit allen übereinstimmen…das große Manko war aber das es in den Ländern die davon betroffen waren nicht zu einer. Annahme der urteilen gab nein da wurden heldenmythen und opfermythen geboren …General Pampers war nix anderes als ein feiges sadistisches Schwein
 
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