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Der Ukraine Sammelthread

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Wie lokale Medien berichten, finden derzeit großangelegte Durchsuchungen und Festnahmen von sogenannten "Offisniki" (Callcenter-Mitarbeitern) in Dnipro statt.
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Die Ukraine ist das Zentrum des Telefonbetrugs in Europa, und Dnipro ist dessen Hauptstadt. Die Hauptziele der Telefonbetrüger sind Einwohner der Länder der ehemaligen Sowjetunion sowie Tschechiens, Lettlands, Litauens, Polens, Deutschlands und anderer europäischer Länder. Der monatliche Umsatz der Schattenindustrie betrügerischer Callcenter in der Ukraine wird auf 1 Milliarde US-Dollar geschätzt.
 
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Tschechien verschärft Regeln für den vorübergehenden Schutz von Ukrainern
Männer im wehrpflichtigen Alter können in Tschechien künftig keinen erstmaligen Status des vorübergehenden Schutzes mehr erhalten, ohne ihren militärischen Registrierungsstatus über die App „Rezerv+“ nachzuweisen; dies gab das tschechische Innenministerium bekannt.
Die neue Regelung betrifft keine Ukrainer, die bereits über einen Status des vorübergehenden Schutzes verfügen.


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Angesichts zunehmender anti-ukrainischer Stimmung beginnen Ukrainer, Polen zu verlassen.
Ethnisch aufgeladene Konflikte nehmen zu: Ukrainer berichten von Beleidigungen, Aggressionen aufgrund ihrer Sprache und ihres Akzents sowie von Diskriminierung am Arbeitsplatz, in Schulen, im öffentlichen Nahverkehr und auf dem Wohnungsmarkt. Auch die polnische Polizei verzeichnet einen Anstieg von Straftaten gegen ukrainische Staatsbürger.

Angeheizt wird die Lage durch Politiker, die verstärkt anti-ukrainische Rhetorik verwenden und historische Konflikte instrumentalisieren, um ihre Umfragewerte zu steigern. Infolgedessen fühlen sich einige Ukrainer in Polen nicht mehr sicher und entscheiden sich dafür, weiter nach Westen zu ziehen.

Obwohl Ukrainer nach wie vor die größte Gruppe ausländischer Arbeitskräfte in Polen stellen, droht dem Land durch das sich verschlechternde gesellschaftliche Klima der Verlust genau jener Menschen, die den polnischen Arbeitsmarkt lange Zeit gestützt haben.

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Wir verlassen Polen. Aufgrund politischer Gründe und der Haltung gegenüber Ukrainern in Polen wollen wir nicht mehr hier bleiben und ziehen weiter. Eine 3.000 km lange Reise steht uns bevor – was meint ihr, wohin wir wohl ziehen werden?
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Nach Spanien, ans Meer? Oder nach Russland, nach Sibirien? Beides ist möglich :)
 
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Kyrylo Basin, ein aus der Ukraine stammender Demokrat, der für das US-Repräsentantenhaus kandidiert, wurde auf Hawaii nach einer bewaffneten Auseinandersetzung an einem Strand festgenommen; dies berichtet die *Honolulu Civil Beat*.

„Ein demokratischer Kongresskandidat, der gegen die amtierende US-Abgeordnete Jill Tokuda antritt, wurde am Samstag nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung am Keawakapu Beach in South Kihei festgenommen“, schreibt die Publikation.

Dem Bericht zufolge nahm der Vorfall seinen Anfang, als sich ein Strandbesucher bei dem Kandidaten über laute Musik beschwerte. Daraufhin behauptete Basin, eine Schusswaffe zu besitzen, und drohte damit, die Ehefrau des Mannes zu erschießen; während eines Handgemenges mit einem eingreifenden Passanten zog er ein Messer und bedrohte Umstehende, bevor er versuchte, die Waffe durch Wegwerfen ins Meer zu entsorgen. Das Gericht setzte die Kaution auf eine Million US-Dollar fest; ihm werden zwei Fälle von „terroristischer Drohung“ (terroristic threatening) ersten Grades zur Last gelegt.

Bemerkenswert ist, dass dies nicht das erste Mal ist, dass der Kandidat mit dem Gesetz in Konflikt gerät: Bereits im vergangenen Frühjahr nahm die Polizei von Maui Basin wegen ungebührlichen Verhaltens sowie wegen eines Vorfalls unter Verwendung einer Waffe im Verwaltungsgebäude des Bezirks fest, wo er für Unruhe gesorgt und sich mit Mitarbeitern angelegt hatte.
 
„Er konnte deutlich sehen, dass ich Zivilist war.“
Ein Einwohner von Cherson, der Gemüse verkaufte, schilderte, wie eine russische Nazi-Drohne Jagd auf ihn machte.

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Slowjansk, Region Donezk. Russische Nazis griffen ein ziviles Auto mit einer Drohne an. Eine Frau wurde getötet.
 
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Etwa 400 Drohnen sind im Anflug, um Russland und Ziele auf dessen Staatsgebiet anzugreifen. Die Ergebnisse werden am Morgen vorliegen.
 
In den vergangenen 30 Minuten haben russische Nazis bis zu 30 Raketen auf Kiew und die umliegende Region abgefeuert. Darunter befinden sich KN-23-Raketen aus Nordkorea sowie S-400-, Iskander-M- und Zirkon-Raketen.

Laut der Staatlichen Militärluftfahrtbehörde Kiew brennen Lagerhallen in den Kiewer Stadtbezirken Obolonsky, Desnyansky und Svyatoshinsky. Im Kiewer Vorortbezirk Kiew-Svyatoshinsky ist ein Großbrand ausgebrochen. Der Angriff der „Schahids“ auf die Hauptstadt dauert an.

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Der Abnutzungskrieg ist in die nächste Phase eingetreten. Der Feind greift alles nacheinander an: Einzelhandelslager, Lebensmittellager, Logistikzentren, Betriebe, Baustofflager, - so Selenskyjs Berater „Flash“.
 
Selenskyj wirft Russland Drohnen-„Safari“ vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine gezielte Jagd mit Drohnen auf Zivilisten in der Stadt Cherson vorgeworfen. Anlass ist ein Video aus sozialen Netzwerken, das zeigt, wie eine Kleindrohne einen Straßenhändler angreift. „Heute hat ein weiteres Video der Drohnen-‚Safari‘, die die Russen gegen Zivilisten in Cherson führen, viele schockiert“, schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken gestern. Er warf Russland vor, so etwas täglich zu tun.

Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem auf einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist.

Mann in Video wurde nach Behördenangaben verletzt
Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte auf Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe.

 
Ballistische Raketen auf Kiew
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde eine Frau getötet, mindestens zwölf Menschen wurden nach Angaben der Militärverwaltung verletzt. Zudem gab es erste Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken. Die Luftabwehr war im Einsatz.

Im Bezirk Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten.

Im Bezirk Obolon seien mehrere Brände ausgebrochen. Im Bezirk Desna geriet laut Klitschko ebenfalls ein Lagerhaus in Brand, Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen.

Ukraine fehlen Abfangraketen
Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um Russlands Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren.

 
Warum Drohnen für einen Sieg der Ukraine nicht reichen
Der Drohnenvorsprung schwindet. Nun sind Luftverteidigung, Präzisionswaffen und elektronische Kampfführung entscheidend.
Zu Beginn der russischen Vollinvasion 2022 prägten noch Panzer, Artillerie und Luftverteidigung das Gefechtsfeld. Heute jagen Drohnen andere Drohnen, Störsender legen ihre Navigation lahm und auf nahezu jede neue Entwicklung folgt binnen kurzer Zeit eine Gegenentwicklung. Der Krieg ist zu einem technologischen Wettlauf geworden.

Politisch scheint die Lage schnell beschrieben: Trotz wiederholter diplomatischer Bemühungen zeigt Russlands Präsident Wladimir Putin bislang keine Bereitschaft zu einem Frieden. Militärisch dagegen hat sich das Gefechtsfeld grundlegend verändert.


Mit selbst entwickelten Drohnen und hoher Innovationskraft konnte die Ukraine ihre militärische Unterlegenheit zunächst teilweise ausgleichen. Russland zog jedoch rasch nach und kann diese Technologien mittlerweile aufgrund seiner größeren industriellen Kapazitäten in großem Maßstab produzieren und einsetzen.

Kein Geländegewinn durch Drohnen
Damit stellt sich heute eine andere Frage als noch zu Beginn des Krieges: Welche militärischen Fähigkeiten braucht die Ukraine, um sich zu verteidigen? Antworten darauf geben der Politikwissenschaftler und Experte für Militärtechnologie Frank Sauer von der Universität der Bundeswehr München und der Militärstratege Bernhard Schulyok, Referatsleiter für Fähigkeitenentwicklung im österreichischen Verteidigungsministerium.


 
Putin baut Armee um und ernennt neue Kommandeure
Russland baut in seinem Krieg gegen die Ukraine die Struktur seiner Truppen um. Logistiktruppen und andere Einheiten im Unterstützungsbereich sollen dafür gebündelt werden.

Kreml-Chef Wladimir Putin gab die neue Struktur bei einem Treffen mit der Militärführung bekannt und ernannte Waleri Solodschuk zum Chef dieser Einheiten. Künftig sollten alle diese Dienste im Hinterland „in einer Hand“ liegen, sagte Putin nach Angaben des Kreml. Unter den aktuellen Bedingungen sei das eine „Kampfaufgabe“.

Putin erklärte auch, dass Russland seine Streitkräfte ausgehend von den Kriegserfahrungen und Erfordernissen an der Front neu strukturiere. Zuletzt hatte er auch die Sollstärke der russischen Streitkräfte um 25.000 auf 2,426 Millionen erhöht, darunter 1,535 Millionen Soldaten.

Probleme auf eigenem Boden
Den Moskauer Truppen machen vor allem die ukrainischen Drohnenangriffe auf Ölraffinerien und Logistikzentren im russischen Hinterland zu schaffen, weil das den Nachschub für die Front erheblich erschwert. Besonders auf der von Russland schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat sich die Lage verschärft.

 
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