Grizzly
Problembär
Die Deutsche Bahn wird vorerst nicht an die Börse gehen. Angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Börsen entschied der Lenkungszirkel aus Bahn, Bund und Banken, die Privatisierung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Ursprünglich hätte am Montag die Phase beginnen sollen, in der Investoren erste Gebote abgeben.
Die Bahn soll nun erst an die Börse gehen, "sobald das Marktumfeld einen erfolgreichen Börsengang möglich macht", sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Donnerstag in Frankfurt. "Wir werden das Vermögen der Bahn nicht zur Unzeit an den Kapitalmarkt bringen." Bis zuletzt hatte die Bahn noch betont, das Interesse internationaler Investoren sei groß. Auf Reisen nach London und Moskau hatten Bahnchef Hartmut Mehdorn und Finanzchef Diethelm Sack noch in dieser Woche für das eigene Unternehmen geworben.
( ... )
Kritiker des Börsengangs zeigten sich zufrieden mit der Verschiebung. "Das ist bei allem Schlimmen, was diese Finanzkrise mit sich bringt, für die Bürger eine gute Nachricht", sagte Winfried Wolf von der Initiative Bahn für Alle.
Börsengang gestoppt - Bahn zieht die Notbremse - Wirtschaft - sueddeutsche.de
Die Bahn soll nun erst an die Börse gehen, "sobald das Marktumfeld einen erfolgreichen Börsengang möglich macht", sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Donnerstag in Frankfurt. "Wir werden das Vermögen der Bahn nicht zur Unzeit an den Kapitalmarkt bringen." Bis zuletzt hatte die Bahn noch betont, das Interesse internationaler Investoren sei groß. Auf Reisen nach London und Moskau hatten Bahnchef Hartmut Mehdorn und Finanzchef Diethelm Sack noch in dieser Woche für das eigene Unternehmen geworben.
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Kritiker des Börsengangs zeigten sich zufrieden mit der Verschiebung. "Das ist bei allem Schlimmen, was diese Finanzkrise mit sich bringt, für die Bürger eine gute Nachricht", sagte Winfried Wolf von der Initiative Bahn für Alle.
Börsengang gestoppt - Bahn zieht die Notbremse - Wirtschaft - sueddeutsche.de
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