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Die guten Albaner? 24.11.2011 um 20.00 Uhr SF

graue eminenz

globetrotter
Ich schreib mal hier ein Beispiel: Vor 30-40 Jahren gab es hier in Deutschland sehr viele Portugiesen und Spanier. Die waren damals sehr unbeliebt und nicht gerne angesehen. Heutzutage sind es die Türken die die größte Gruppe Ausländer bilden. Beliebt sind sie nicht, weil sie den Deutschen eine Konkurenz sind. In Daimler arbeiten viele Türken, da beschweren sich dann die Deutschen und sagen wieso hat dieser Ausländer/Türke meinen Arbeitsplatz?! In Deutschland ist man aber noch in Sachen Ausländer tolerant.

Diese ganze Situation lässt sich auch mit Albanern in der Schweiz vergleichen. Medien wie Blick, der Sender SF1/2 und auch die Partei SVP provozieren diesen Hass auch brutal hoch.

Also SF ist in meinen Augen absolut neutral in den Berichterstattungen, find nicht wirklich das die Hass verbreiten.

Es ist im Allgemeinen so, dass bei Medien den negativen Schlagzeilen eher Aufmerksamkeit geschenkt wird, Sensationsgier treibt die Quoten hoch
 
S

Sonny Black

Guest
Was ist mit uns bösen Albanern?

troll2.png
 

graue eminenz

globetrotter
Vor 15 Jahren ging fast keine Frau arbeiten, die waren fast alle Hausfrauen. Heute sieht es anderst aus. Also liegt es nicht daran, dass sie keine Zeit für die Erziehung hatten. Sondern sie haben nichts gemacht. Sie konnten das Kind nicht in der Schule fördern, weil ihnen die Sprache fehlte und die eigene Bildung. Wenn das Kind was „falsches“ getan hat, wurde es beschimpft, geschlagen und dem Kind mit irgendetwas gedroht falls es nochmal denselben Fehler macht. Man hat aber dem Kind nicht die Möglichkeit gegeben, aus den Fehlern zu lernen, ihnen zu erklären was sie getan haben, und ihnen nicht erklärt was und warum das falsch war. Den Eltern interessierten die Schulnoten, das ganze Jahr durch nicht! Bekam man ende Jahr ein schlechtes Zeugnis, gab es Prügel! Auch kenne ich kein albansiches Kind, das unter 14 Jahren ist, vor 23.00 Uhr ins Bett geht (muss). Vor 10 Jahren hieß es nach der Schule soll sich das Kind eine Arbeit suchen, damit man Geld verdient. Als ich mit 16 Jahren meinem Vater sagte ich möchte nach der Sekundarschule in die Westschweiz gehen um die Sprache zu lernen, hat er mich nicht mal ausreden lassen und gleich mit NEIN geantwortet. Für ihn war es sogar unvorstellbar, dass ich überhaupt auf so einen Gedanken komme. Und jetzt kommt er mit diversen Vorschläge, was ich noch machen könnte für die Bildung! Ich habe mit 22 Jahren endlich mal eine Ausbildung gemacht, und gehe mit 24 weiterhin zur Schule. Für meine Verwandten habe ich nichts erreicht, da ich nicht mit 16 die „große“ Kohle nachhause gebracht habe, wie deren Kindern. Die meisten „jugo“ Eltern machen doch Garnichts mit den Kindern, das Kind sollte sich immer selber beschäftigen können sonst ist es ja kein braves Kind! Ich sehe nie Albanische Väter mit deren Söhnen auf dem Fußballfeld, oder Familien auf dem Spielplatz, oder auf einer Fahrradtour. Nie sehe ich „jugo“ Familien in Alpamare schwimmen, im Zoo oder im Verkehrshaus…usw. Wen die Eltern mit ihren Kindern was machen, dann war es immer dasselbe, die Tante, den Grossonkel, den Cu-cousin besuchen oder sonstige Menschen die man irgendwie garnicht mochte! Den Söhnen wurde das Bett gemacht, die Wäsche versorgt, egal wann er hunger hatte wurde ihm was Leckeres gekocht…sobald die Töchter junge Frauen wurden, mussten sie den Teil übernehmen. Warum soll ein 14 Jähriges Mädchen den Haushalt führen ? Es dürfen sich doch alle daran Beteiligen solange sie gesund und normal sind!

Natürlich sag ich nicht, das sind/waren alles schlechte Eltern…den auch sie wollten „eigentlich“ nur das Beste für ihr Kind. Doch was ist das Beste? Unsere Eltern wuchsen anders auf, haben eine andere Erziehung erhalten, doch man sollte auch die Erziehung irgendwo der Zeit anpassen!
Ich bin auch meinen Eltern nicht böse bei einigen Sachen, den sie wussten es nicht besser.



Also ist deine Aussage hier für mich definitiv FALSCH! Zeit hin oder her…sie haben die Zeit nicht aus genutzt, um mit ihren Kindern zu arbeiten!


Gut hast du die Sache mit der Freizeitgestaltung angeprangert , es ist wirklich erschreckend wie wenig unternommen wird , und da gehts wirklich nicht ums finanzielle, weil bei den Ferien ist komischerweise schon Geld da um eine 2 Meter hohe Maurer um das Haus hochzuziehen.

Viele Eltern vorallem Väter älterer Generation benehmen sich unbewusst nur als Erzeuger und verlieren jeglichen Bezug auf ihre Kinder.
 

Jovanović

Gesperrt
Dieses Video ist einfach nur lächerlich. Nicht die albanischen Kosovaren werden hier besser beurteilt als sonst, sondern das Autonome Gebiet Kosovo wird hierbei schlecht dagestellt, als ob der Kosovo eine Stelle ohne Perspektive für z.B. Bildung wäre...
 

Zurich

Der Lustmolch
Dieses Video ist einfach nur lächerlich. Nicht die albanischen Kosovaren werden hier besser beurteilt als sonst, sondern das Autonome Gebiet Kosovo wird hierbei schlecht dagestellt, als ob der Kosovo eine Stelle ohne Perspektive für z.B. Bildung wäre...

Ach... paperlapap
 

triumf

Gesperrt
Vor 15 Jahren ging fast keine Frau arbeiten, die waren fast alle Hausfrauen.

deswegen war das auch eine gute zeit.. jetzt wo frauen angefangen haben, sich überall mitzumischen, geht alles denn bach runter.. sehe wer jetzt bundes minister für arbeit und soziales in in deutschland ist?
 

skenderbegi

Ultra-Poster
Weiss jmd. wie das Lied bei 1:45 min heisst? :D

Wär demjenigen äusserst dankbar!!! ;-)

bin mir nicht sicher aber es könnte von elina duni sein!!!

hab schon erwähnt das ich die doku gut fand.
was mir gefehlt hat sind auch andere aspekte der albanischen kultur zu bringen.
wie die musiker oder bildende-künstler.

hier der link zu elina duni;

lebt in bern kommt aus albanien;

Elina Duni Quartet - Zemer - YouTube

Elina Duni - Hapi syt
 

skenderbegi

Ultra-Poster
Man kann jetzt sagen, die Albaner ragen in solchen Fragen etwas mehr raus oder nicht, ist jedem selbst überlassen (Ansichtssache). Fakt ist, dass es sehr viele Ausländer trifft und meisst allgemein Balkan, Türkei bzw. Südosten.

Es ist ein Teufelskreis und zwar folgender:

In der Heimat herrscht eine starke Stadt/Land-Kluft. In der Stadt lebt es sich besser, man ist zivilisierter,...etc...etc... Land eher weniger. - Kenn ich selber aus meiner Heimat, da macht man sich in der Stadt lustig über die "dummen Bauern" vom Land oder kriminellen aus der Agglo.
=> Die Stadtleute hatten nicht so viel Grund abzuhauen wie Land-Leute.
=> Die meisten Diasporianer hier kommen in ihrer Heimat ursprünglich aus der Agglomeration oder sehr oft aus ländlichen Gebieten.
=> Die Eltern, also die, die ausgewandert sind, sind nicht sehr gebildet.

a) => Automatisch wird das auf irgendeiner Art und weise auf die Kinder übertragen. Ist oft so: Akedemiker-Kinder bei Akademiker-Eltern, Arbeiter-Kinder bei Arbeiter-Eltern,...usw...

=> Schlechter Job = schlechter Verdienst (+ beide Eltern müssen Arbeiten, nicht so wie bei vielen Schweizern, die es sich leisten können, dass das Mami zu Hause ist und der Vater genug für beide, ja sogar für 3 Leute verdient.)

b) => Durch den schlechten Verdienst, und die zu hohen Kosten (Wohnung, Versicherungen, Steuern, div. Rechnungen) müssen viele Ausländer-Familien entweder lange Arbeiten oder einen zweitjob annehmen, was selbst bei uns eine Zeitlang der Fall war. Heute geht es uns gut, Vater hat ne Firma, aber früher gab es zum Teil schwere Perioden finanzieller Not, trotz Arbeit beider Eltern!!! => Working Poor! Meine Mutter und mein Vater mussten in dieser Zeitperiode oft nach der Arbeit oder am Wochenende Nebenjobs nachgehen: Putzen und dergleichen, um über die Runden zu kommen. Und sehr viele Ausländer-Familien haben dieses Schicksal auch.

=> Zu wenig Zeit für die Kinder = Zu wenig Zeit für die Erziehung.

=> Die Strasse übernimmt dann die Erziehung der Kinder.

=> Kinder bauen Scheisse. Oft werden sie dafür von den Eltern aus verzweiflung oder wegen Dorf-Mentalität verprügelt, und die Kinder rutschen noch tiefer in die Scheisse.




Fazit: Die Tatsache, dass Eltern (aus Finanznot) zu wenig Zeit für die Erziehung der Kinder haben, ist ein Gesellschaftliches Problem, dass anerkannt, angepackt und gelöst werden muss!
Integration heisst nicht: Durch Parolen und Vorwürfe einseitig was verlangen, denn auf diese Art löst man keine Probleme.


2. Grund: Die Heutige Immobilien-Politik fördert Schichtentrennung und somit Bildung von Ghettos!

zürich hast seit langem einen guten und ausgewogenen beitrag geschrieben.
dafür bekommst ein grosses danke.
wobei land(leute) nicht immer ungebildete leute sein müssen....
es gibt ja die bauern-klugheit ;-)

mein vater beispielsweise konnte sein studium 1976 nicht fertig machen und ist in die schweiz gekommen .....
hier musste er erst mal schauen das er geld verdient!!!
danach hat er "nur" eine lehre gemacht im bauwesen.
 
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