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Die Lage im Iran eskaliert - schon über 20 Tote

ΠΑΟΚ1926

O TOLMON NIKA-MOLON LABE
Demonstranten schicken Hilferufe – via Twitter

Die Lage im Iran eskaliert. 22 Tote bei Demonstrationen, unzählige Verletzte! Offizielle Angaben über die Situation – Fehlanzeige. Ausländische Journalisten dürfen nur noch eingeschränkt berichten. Jetzt schicken die tapferen Demonstranten ihre Hilferufe auf Umwegen an die Welt – via Internetdienst Twitter.


MaryLeslyne aus Teheran schreibt: „BESTÄTIGT! Die Armee rückt in Teheran gegen Demonstranten vor.“
Onibutterfly twittert: „Streitkräfte marschieren in Teheran ein.“
AbbieH5: „Ich verstehe nicht, warum uns Amerika nicht hilft? Wir wollen Freiheit, nichts anderes.“
Bestätigungen für den Wahrheitsgehalt dieser Nachrichten gibt es nicht. Gesicherte Informationen von Seiten der Regierung sind mehr als spärlich.
Die iranische Regierung hat ausländischen Journalisten verboten, von der Straße aus zu berichten. Keine Augenzeugen-Dokumente mehr, keine Interviews, keine Bilder. Das übernimmt nun die Bevölkerung. Immer wieder werden die Schranken der Zensur umgangen, um Informationen an die Welt zu verschicken.
Meinungsfreiheit ist im Iran ein Fremdwort – aber nicht für alle. Sowohl die Jugend, als auch die Opposition machen sich moderne Kommunikationstechniken zunutze, um sich die organisieren, sich zu informieren, sich auszutauschen. Vor allem mit Twitter umgehen sie immer wieder die staatliche Zensur.


Nutzer teilten über Twitter etwa Adressen von Proxy-Servern mit, um Sperren im iranischen Internet umgehen zu können. Ein Nutzer mit dem Pseudonym „Persiankiwi“ organisierte am Montag offenbar sogar Hackerangriffe auf offizielle iranische Internetseiten.
Twitter selbst verschob angesichts der Ereignisse im Iran für den Montagabend geplante Wartungsarbeiten.
Mitbegründer Biz Stone erklärte in einer Twitter-Nachricht, der Firmenpartner NTT America sei der Überzeugung, dass Twitter im Iran derzeit ein „wichtiges Kommunikationsmittel“ sei und deshalb zunächst nicht abgestellt werden solle.
Viele Iraner berichten, Internet- und Telefonnetze seien am Wahltag gekappt worden. Schon während des Wahlkampfes habe die Opposition nur eingeschränkt Zugang zu staatlichen Medien gehabt, mobilisierte ihre Wähler deshalb via SMS, Twitter und Facebook.
 

ΠΑΟΚ1926

O TOLMON NIKA-MOLON LABE
Massive Gewalt gegen Demonstranten

Steinmeier bestellt iranischen Botschafter ein +++ Ahmadinedschad-Rivale fordert Annulierung der Wahl +++ Präsidenten-Anhänger jagen Demonstranten auf Motorrädern

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Die Lage im Iran spitzt sich nach der Wiederwahl des erzkonservativen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu. Trotz Polizeikontrollen versammelten sich auch am Sonntag Demonstranten in verschiedenen Vierteln Teherans, wie Augenzeugen berichteten. Sie skandierten „Tod dem Diktator“ und „Wir wollen unsere Stimmen zurück“. Die Anhänger seines Rivalen Mussawis warfen den Behörden vor, die Wahlen manipuliert und Ahmadinedschad so zum Sieg verholfen zu haben.









Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Botschafter des Landes einbestellt. Er habe Weisung gegeben, dass der iranische Botschafter ins Auswärtige Amt komme, sagte Steinmeier in den „ARD-Tagesthemen“.
Als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete der Außenminister das Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten sowie die Behinderung der Berichterstattung ausländischer Journalisten.
„Wir schauen mit einigen Sorgen in den Iran“, sagte Steinmeier. Er habe die Führung in Teheran bereits aufgefordert, angesichts der Berichte über massive Wahlfälschung „für umgehende Aufklärung zu sorgen“.
Bilder zeigen, wie Polizisten und Sicherheitskräfte auf Demonstranten einknüppeln.
 
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IbishKajtazi

Guest
das volk soll endlich aufstehen und dieses verbrecherische regime stürzen
 

Ataman

Smirnoff
Smirnoff, noch immer der selben Meinung?

Bei solchen Sachen sollten wir uns keine vorschnellen Urteile erlauben. Erst nach einigen Wochen oder Monaten haben wir da den Überblick.
Meistens wird es dann alles klar und man hat ein ganz anderes Bild davon.
 
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