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Donauschwaben in Kroatien

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Username123

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Ansiedlung und Geschichte der Donauschwaben im Gebiet Kroatiens bis 1945


Mehr als 300 Jahre siedelten die Deutschen das Gebiet des heutigen, überwiegend östlichen Kroatiens, bzw. des Kroatischen Donaugebietes an. Die organisierte Ansiedlung der Deutschen in dieses Gebiet erfolgte in drei Zügen und der erste begann, als die Türken nach 200-jährigen Herrschaft, ende 17. Jahrhunderts, diese Gebiete verließen. Der Name Donauschwaben entstand, weil die Deutschen aus Mitteleuropa, überwiegend aus dem Schwaben und Badener Gebiete (heutiges Süd-Westdeutschland und ganz Österreich) das Donaugebiet ansiedelten, indem sie die Donau und ihre Nebenflüsse, meistens in improvisierten Schiffen – “Ulmer Schachteln” genannt – hinunterreisten.
Die erste große Ansiedlungswelle (der Schwabenzug) setzte Karl VI. von Habsburg im Jahre 1722 in Gang. Die zweite Ansiedlungswelle wird zur Regierungszeit der Habsburger Kaiserin Maria Theresia, in der Zeit von 1748 – 1771, verzeichnet und die letzte Ansiedlungswelle erfolgte zur Regierungszeit von Joseph II. von 1784 bis 1787. Die Schwabenfamilien siedelten das Gebiet des heutigen Kroatiens, in Slawonien, Baranya uns Syrmium an und im Jahre 1910 zählten sie 134.000, um 1944 (vor dem großen Exodus) sogar auf 150.000 zu steigen.

Die Ansiedler erwartete im Donaugebiet eine morastige Ebene, die urbar und fruchtbar gemacht werden sollte. In diesen schweren Umständen entstand der berühmte schwäbische Spruch, der in kürzester Form das Schicksal der angesiedelten Donauschwaben beschreibt: “Den Ersten der Tod, den Zweiten die Not, erst den Dritten das Brot.”

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Mitder Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie und der Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen,wurden die Deutschen von Kroatien zur Minderheit. Im Jahre 1920 gründete derkroatiendeutsche Kulturverein den Kulturbund.Der deutsche Kulturbund wurde auf den 11. April 1924 durch denMinister des Innern Svetozar Pribicevic verboten. Die folgende Regierung von Ljuba Davidović und der Demokratischen Parteibetrachtete das Verbot als aufgehoben.

Im Jahre1922 gründeten sie die Deutsche Partei Jugoslawiens als Parteider Deutschen. Die Parteiexistierte, bis sie im Jahre 1929 unter der Diktatur des Königs Alexanderverboten wurde.

Diekroatische deutsche Bevölkerung erreicht einen Höchststand von 85.781 in denZahlen der 1900er Volkszählung, während diese Zahl nach dem deutschenExodus in der Folge des Zweiten Weltkriegs dramatisch absank. Nach dem Kriegflohen 100.000 jugoslawische Deutsche nach Österreich. Diese kroatischdeutsche Volksgruppewurde nicht im Potsdamer Abkommen behandelt, was sie daran hinderte, inDeutschland eingebürgert zu werden. DieAlliierten betrachteten sie als jugoslawische Staatsangehörige und versuchte,sie dorthin zurückzuschicken. Allerdings veröffentlichte am 4. Juni das kommunistische jugoslawische Regime ein Dekret, wodurch den ethnischenDeutschen die jugoslawische Staatsbürgerschaft entzogen wurde. Ihr bewegliches und unbeweglichesEigentum wurde in Gänze konfisziert, und die meisten Kroatiendeutschen ließensich in Deutschland und Österreich nieder. Einige konnten sich wieder inJugoslawien einschleichen, aber nur wenige kehrten in ihre ursprüngliche Heimatzurück.



Heute sind die "Kroatiendeutsche" eine Minderheit von 3000 Menschen sie besitzen einen ständigen Sitz im Parlament. Sie sind vor allem in der Gegend um Osijek (Esseg) konzentriert also in Slawonien. Es gibt ein Kulturzentrum in Osijek und kleine deutsche Schulen.
 

powerpurger

Gesperrt
Heute sind die "Kroatiendeutsche" eine Minderheit von 3000 Menschen sie besitzen einen ständigen Sitz im Parlament. Sie sind vor allem in der Gegend um Osijek (Esseg) konzentriert also in Slawonien. Es gibt ein Kulturzentrum in Osijek und kleine deutsche Schulen.
Es gibt sie nicht. Sie gingen durch ein natuerlichen Prozess, und dass ist die Assimilierung in der kroatischen Ethnos. So muss man eben mit ihren Minderheiten umgehen.

Viele wissen nicht doch Slawonien war vor 50 Jahren sehr Multikulti, denn es gibte dort neben Deutschen auch anderen Minderheiten wie Tscehen, Slowaken, Ungaren, Juden, Ukrainer und so weiter....
 
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Username123

Guest
Es gibt sie nicht. Sie gingen durch ein natuerlichen Prozess, und dass ist die Assimilierung in der kroatischen Ethnos. So muss man eben mit ihren Minderheiten umgehen.

Viele wissen nicht doch Slawonien war vor 50 Jahren sehr Multikulti, denn es gibte dort neben Deutschen auch anderen Minderheiten wie Tscehen, Slowaken, Ungaren, Juden, Ukrainer und so weiter....

Natürlich gibt es Sie Njema?ka zajednica ? Zemaljska udruga Podunavskih ?vaba u Hrvatskoj ? Osijek

Die meisten wurden durch die Partisanen vertrieben oder umgebracht und das nennst du Assimilierung und Eingliederung?


Deswegen sollte Slawonien auch zu seinen Wurzeln zurück kehren

Slawonien wäre ein idealer Vorzeige Ort für Toleranz gewesen.
 
I

Indianer

Guest
Slawonien wäre ein idealer Vorzeige Ort für Toleranz gewesen.

das wort Toleranz kennt ein dalmatinac net.
wenn, dann müssten sie auf das italienische zurück greifen
und dann würde es toleranzia heissen.

sie bräuchten allerding noch erklärende worte dazu, um die Bedeutung zu verstehen...
 
Country
Italy
Natürlich gibt es Sie Njema?ka zajednica ? Zemaljska udruga Podunavskih ?vaba u Hrvatskoj ? Osijek

Die meisten wurden durch die Partisanen vertrieben oder umgebracht und das nennst du Assimilierung und Eingliederung?




Slawonien wäre ein idealer Vorzeige Ort für Toleranz gewesen.

Schwachfug, richtige Toleranz gab es nie. Wenn überhaupt kann man sowas bei der banater Republik erträumen oder dem banat an sich. In slawonien stritt man schon früher darum, dass Protestanten aus Ungarn etc. nicht Kroatien als katholisches Land unterwandern.
 
U

Username123

Guest
Schwachfug, richtige Toleranz gab es nie. Wenn überhaupt kann man sowas bei der banater Republik erträumen oder dem banat an sich. In slawonien stritt man schon früher darum, dass Protestanten aus Ungarn etc. nicht Kroatien als katholisches Land unterwandern.

Darüber lässt sich streiten, dafür gab es zu unterschiedliche Ansichten innerhalb Kroatiens selber. Aber ja mein Wissen beruht oft auf Erzählungen von Menschen die da gelebt haben, selber hab ich es nie erlebt und gewiss kann ich auch nie sein.
 
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Italy
das wort Toleranz kennt ein dalmatinac net.
wenn, dann müssten sie auf das italienische zurück greifen
und dann würde es toleranzia heissen.

sie bräuchten allerding noch erklärende worte dazu, um die Bedeutung zu verstehen...


*tolleranza

willst du auch noch das italienische Wort für Kartoffelhumor?
 
L

listopad

Guest
Die 7. SS-Division "Prinz Eugen", die aus diesen jugoslawischen Volksdeutschen bestand (vor allem aus dem Banat), war für ihre Grausamkeit bekannt. Das wurde dann den Donauschwaben generell angelastet.

Deutsche Siedler hat es auch in Bosnien gegeben. Sie hatten dort eigene Kolonien. Ein Beispiel ist das Dorf Nova Topola (Gemeinde Bosanska Gradiska). Bei seiner Gründung hieß es Windthorst. Die Deutschsprachigen in den Städten waren wiederum meist Österreicher. Ich kenne sogar ein paar Bosnier, dessen Vorfahren am Anfang des 20. Jahrhunderts aus Wien und Graz nach Bosnien ausgewandert sind.

Die meisten dieser deutschsprachigen Siedler lebten aber in Slawonien und der Vojvodina.
 
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