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Ein Anstifter zum Mord als "Vorbild"??

S

Shan De Lin

Guest
Ich kenne zwar nicht den Unterschied zwischen morden und töten, aber ja er hat an der Front mitgekämpft und auch getötet so wie die meisten großen Männer.

sie meint ob er durchs land gezogen ist und unschuldige massakriert hat :rolleyes:
 

Sarajlijero

Magarac
Das Argument "Da er ein Mensch war MUSS er Fehler gehabt haben" finde ich irgendwie absurd. Sicher, nicht jeder kann vollkommen Perfekt (Definitionssache!) sein aber man kann für sich selber Massstäbe setzen.
 
S

Shan De Lin

Guest
Das Argument "Da er ein Mensch war MUSS er Fehler gehabt haben" finde ich irgendwie absurd. Sicher, nicht jeder kann vollkommen Perfekt (Definitionssache!) sein aber man kann für sich selber Massstäbe setzen.

vorallem nur weil ein mensch ein mensch ist mit fehlern heisst das nicht gleich dass er ein kriegstreiber und mörder war. Da kann man dann ja jeden verbrecher nennen weil jeder mensch hat ja fehler.
 

Furyc

Ex-Normalo
Staff member
Man ist auch ein guter Mensch, obwohl man eitel ist. Oder mal lügt. Oder betrügt. Der Mechanismus, der dann einsetzt, nennt sich "schlechtes Gewissen", und es sind -wie erwähnt- Fehler, aus denen Mensch für sein weiteres bestehen lernt. Bitte, geht nicht zu sehr ins Detail. Die Definition von "ein guter Mensch sein" kann nicht Sinn dieser Diskussion sein.

Ich behaupte nicht, dass Mo wild mordend und plündernd durch die Gegend gezogen ist. Ich bestreite aber (voll der Skepsis), dass eine Eroberung gewaltlos möglich ist. Die Umstände dieser Gewalteinwirkung -darauf hatte ich hingewiesen- ließ ich bewusst außer Acht, denn es geht um das Grundsätzliche. Und um den Hang, historisch plausible Eventualitäten mit einem Wisch wegzuwischen, allein mIt der Begründung, Mo sei ein echt guter Mensch gewesen.

Reflektion ist wichtig, auch wenn es um den Glauben geht. Wenn wir davon ausgehen, dass Mo eine historische Igur ist (und als solche relevant), dann muss man ihn im Kontext seiner Zet sehen, und nicht im Kontext romantisch verklärter Interpretationen. Nichts anderes versuche ich hier.
 

FindeFriedenImHerzen

Ahmadi Muslim
Man ist auch ein guter Mensch, obwohl man eitel ist. Oder mal lügt. Oder betrügt. Der Mechanismus, der dann einsetzt, nennt sich "schlechtes Gewissen", und es sind -wie erwähnt- Fehler, aus denen Mensch für sein weiteres bestehen lernt. Bitte, geht nicht zu sehr ins Detail. Die Definition von "ein guter Mensch sein" kann nicht Sinn dieser Diskussion sein.

Ich behaupte nicht, dass Mo wild mordend und plündernd durch die Gegend gezogen ist. Ich bestreite aber (voll der Skepsis), dass eine Eroberung gewaltlos möglich ist. Die Umstände dieser Gewalteinwirkung -darauf hatte ich hingewiesen- ließ ich bewusst außer Acht, denn es geht um das Grundsätzliche. Und um den Hang, historisch plausible Eventualitäten mit einem Wisch wegzuwischen, allein mIt der Begründung, Mo sei ein echt guter Mensch gewesen.

Reflektion ist wichtig, auch wenn es um den Glauben geht. Wenn wir davon ausgehen, dass Mo eine historische Igur ist (und als solche relevant), dann muss man ihn im Kontext seiner Zet sehen, und nicht im Kontext romantisch verklärter Interpretationen. Nichts anderes versuche ich hier.

Salam/morgen,

deine Definition des Gutmenschseins ist verwirrend. Du sagst man ist guter Mensch obwohl man lügt und betrügt? Bist du, lieber Freund, ein guter Mensch, wenn du deine Mutter belügst? Wenn du deine Frau betrügst? Sicherlich nicht. Du kannst nicht Gutes mit Schlechtem vermengen.

Was den zweiten Teil deines Beitrages anbelangt, so ist es richtig die Sache objektiv historisch zu betrachten. Du solltest dir im Klaren sein, dass der Prophet 13 Jahre lang verfolgt wurde.

Meine Frage an dich: War es gerecht in deinen Augen, dass der Prophet sich verteidigte, da er keine andere Lösung mehr sah?

Ein Herrscher erobert, der Prophet hat sich verteidigt und danach wurde seine Gemeinde größer. Von Eroberung kann hier keine Rede sein.
 

Furyc

Ex-Normalo
Staff member
Selbstverständlich besteht der Mensch aus guten und schlechten Eigenschaften. Wer das anders sieht sollte sich die Zeit nehmen und sich mit Anthropologie beschäftigen, denn das menschliche Leben hat natürlich Grauzonen und nicht nur schwarz und weiß.Zwischen Verteidigung und Eroberung gibt es rein per Definition einen Unterschied. Hier im Thread wurde durchgehend von Seiten Gläubiger Muslims der Begriff Eroberung verwendet. Von Mo's Vertreibung und seinem Schaffen weiß ich. Aber auch von seiner Rückkehr nach Mekka, was den beispielhaften Inhalt der Threaddiskussion darstellt.
 

FindeFriedenImHerzen

Ahmadi Muslim
Selbstverständlich besteht der Mensch aus guten und schlechten Eigenschaften. Wer das anders sieht sollte sich die Zeit nehmen und sich mit Anthropologie beschäftigen, denn das menschliche Leben hat natürlich Grauzonen und nicht nur schwarz und weiß.Zwischen Verteidigung und Eroberung gibt es rein per Definition einen Unterschied. Hier im Thread wurde durchgehend von Seiten Gläubiger Muslims der Begriff Eroberung verwendet. Von Mo's Vertreibung und seinem Schaffen weiß ich. Aber auch von seiner Rückkehr nach Mekka, was den beispielhaften Inhalt der Threaddiskussion darstellt.
salam,ich weiss nicht ob du das jetzt absichtlich mschst oder nicht, aber du lenkst die fiskussion in eine andere richtung. ich würde dich bitten die frage zu beantworten ob jmd der seine frau betrügt gleichteitig auch guter mensch ist? wie du feststellen wirst kommt es sowohl auf die quantität als auch auf die qualität der fehler bzw sünden an, dis jmd macht.auf der anderen seite jedoch, gab es nie einen propheten der nicht für die vergebung seiner sünden gebetet hat. welche sünden es waren weiss nur Gott. das heisst aber nicht, dass sie unehrlich, eitel oder so waren. der Prophet jedrnfall, so wird berichtet und so ist meine überzeugung, hat weder gelogen noch war er maßlos, denn diese dinge hat er selbst verboten.
 

BlackJack

Jackass of the Week
Deswegen hatte ich gesagt das bringt nichts - wenn die Religion mit dem Propheten steht und fällt ist er unantastbar, kann auch garnicht anders sein

Das ist aber doch ein Schuß ins Knie: wenn Mo ein Mensch ist bzw. war, dann ist er durchaus antastbar, denn er hatte ja Fehler. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Und besonders schlimm: sobald man nicht über den Islam schimpft, oder Schuldzuweisungen am laufenden Band spuckt, sondern einfach nur fragt und hinterfragt und Argumente austauscht, wird es gaaaaaaanz still hier. Keine Islam-Experten. Keine Kreuzritter. Stille.
Das Ding ist doch, diese ganze Glaubenskiste basiert ausschließlich auf parteiischen Quellen, sie nähren sich praktisch aus sich selbst, wenn Koran einerseits als historische Quelle über Mohammed gilt, er andererseits selbst die Inhalte im Koran verkündet hat und der Kreis sich damit schließt - was soll man da groß diskutieren können?
 
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