Man ist auch ein guter Mensch, obwohl man eitel ist. Oder mal lügt. Oder betrügt. Der Mechanismus, der dann einsetzt, nennt sich "schlechtes Gewissen", und es sind -wie erwähnt- Fehler, aus denen Mensch für sein weiteres bestehen lernt. Bitte, geht nicht zu sehr ins Detail. Die Definition von "ein guter Mensch sein" kann nicht Sinn dieser Diskussion sein.
Ich behaupte nicht, dass Mo wild mordend und plündernd durch die Gegend gezogen ist. Ich bestreite aber (voll der Skepsis), dass eine Eroberung gewaltlos möglich ist. Die Umstände dieser Gewalteinwirkung -darauf hatte ich hingewiesen- ließ ich bewusst außer Acht, denn es geht um das Grundsätzliche. Und um den Hang, historisch plausible Eventualitäten mit einem Wisch wegzuwischen, allein mIt der Begründung, Mo sei ein echt guter Mensch gewesen.
Reflektion ist wichtig, auch wenn es um den Glauben geht. Wenn wir davon ausgehen, dass Mo eine historische Igur ist (und als solche relevant), dann muss man ihn im Kontext seiner Zet sehen, und nicht im Kontext romantisch verklärter Interpretationen. Nichts anderes versuche ich hier.