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Ein neuer Berliner-Kongress, um Grenzen im Balkan zu klären
Der britische Diplomat Ivor Roberts erklärte, dass eine internationale Konferenz für die Neudefinierung der Grenzen im Balkan die einzig logische Lösung für die sich anhäufenden Probleme in diesem konfliktreichen Gebiet ist. Er erwähnte, dass der Balkan auch schon in der Geschichte ein internationaler Krisenherd war.
Ein neuer Berliner Kongress wird die Region auf lange Sicht stabilisieren, sagte Ivor Roberts, Präsident des College Trinity in Oxford und ehemaliger britischer Botschafter in Belgrad.
Im Moment haben wir in der Region eine Situation, mit der alle unzufrieden sind, so der britische Diplomat.
“Die Albaner im Kosovo sind unzufrieden, Serbien ist unzufrieden, Bosnien Herzegowina funktioniert nicht als Staat, Mazedonien hat ebenfalls Probleme”. Niemand versteht, warum einem Volk das Recht auf Selbstbestimmung gewährt wird, während dieses Recht einem anderen Volk verwehrt bleibt”, sagte Roberts, wie RTK berichtete.
Er schlug bei einem Interview für die serbischen Medien vor, eine internationale Konferenz einzuberufen, die mithilfe von den USA, der europäischen Union und Russland organisiert werden solle, mit Vertretern von Serbien, Kroatien, Montenegro, Kosovo, Bosnien Herzegowina und Mazedonien.
Roberts gab zu, dass hinter seiner Idee keine britischen Offiziellen aus London steckten.
Ihm zufolge “Der zweite Berliner Kongress muss nach reiflichen diplomatischen Überlegungen und Vorbereitungen gehalten werden, andernfalls mache seine Abhaltung keinen Sinn.” Er fügte hinzu, dass für ein solches Vorhaben die gesamte Region sich mithilfe von Gesprächen im Hintergrund vorbereiten müsse – Gespräche, die weit weg von der Öffentlichkeit geführt werden müssten.
Seiner Meinung nach haben sowohl die weltweiten Medien als auch die Balkan-Region selbst Interesse an einer solchen Konferenz, um langfristig die seit langer Zeit herrschenden Probleme im Balkan zu lösen.
Ein neuer Berliner-Kongress | Kosovo News