Lahutari
Spitzen-Poster
Serbien dementiert
EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt
Brüssel. Im Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo haben beide Seiten nach Angaben der Europäischen Union eine Einigung erzielt. Vertreter Serbiens und des Kosovo hätten sich auf einen von Brüssel ausgearbeiteten Lösungsvorschlag geeinigt, erklärte EU-Vermittler Robert Cooper am Freitagabend. Danach soll ein System zur gemeinsamen Verwaltung der umstrittenen Posten eingerichtet werden. Auch die kosovarische Vize-Ministerpräsidentin Edita Tahiri bestätigte die Einigung. Aus Serbien kamen hingegen Dementi.
Der Chef des serbischen Verhandlungsteams, Borislav Stefanovic, sagte, es habe keine Einigung gegeben. Er sei aber bereit, die Gespräche am Samstag fortzusetzen, zitierte die Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug den Spitzendiplomaten. "Trotz aller Bemühungen wurde keine Übereinkunft erzielt. Wir haben unsere Standpunkte zwar deutlich angenähert, aber es fehlt noch der Punkt auf dem i", sagte Stefanovic nach dem Ende der Gesprächsrunde am späten Freitagabend. Es gehe insbesondere darum, wie der serbischen Bevölkerung im Nordkosovo die Bewegungsfreiheit "im Einklang mit der UNO-Resolution 1244 und der serbischen Verfassung" garantiert werden solle, sagte der Diplomat mit Blick auf den Rechtsstandpunkt Belgrads, wonach der Kosovo Teil des serbischen Staatsgebiets ist.
Laut der EU-Mitteilung wurde ein Grenzkontrollsystem vereinbart, das von der EU-Polizei-und Justizmission (EULEX) überwacht werden soll. Der Norden des Kosovo an der Grenze zu Serbien ist seit Monaten Schauplatz von Feindseligkeiten zwischen Kosovo-Albanern und -Serben. Hintergrund der Vorfälle ist ein Handelsstreit zwischen Serbien und der einstigen südserbischen Provinz. Zuletzt protestierten Serben nahe der umstrittenen Grenzübergänge Jarinje und Brnjak mit Straßensperren gegen die Präsenz kosovo-albanischer Polizisten und Beamter. Erst am Montag hatten serbische Demonstranten Soldaten der NATO-geführten Kosovotruppe KFOR mit Steinen, Flaschen und Sprengkörpern attackiert, als diese eine Straßensperre räumten. Dabei wurden rund 50 Soldaten verletzt, darunter zahlreiche Österreicher und Deutsche.
Quelle:EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt - Serbien dementiert - Wiener Zeitung Online
Also nix mit Oluja
EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt
Brüssel. Im Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo haben beide Seiten nach Angaben der Europäischen Union eine Einigung erzielt. Vertreter Serbiens und des Kosovo hätten sich auf einen von Brüssel ausgearbeiteten Lösungsvorschlag geeinigt, erklärte EU-Vermittler Robert Cooper am Freitagabend. Danach soll ein System zur gemeinsamen Verwaltung der umstrittenen Posten eingerichtet werden. Auch die kosovarische Vize-Ministerpräsidentin Edita Tahiri bestätigte die Einigung. Aus Serbien kamen hingegen Dementi.
Der Chef des serbischen Verhandlungsteams, Borislav Stefanovic, sagte, es habe keine Einigung gegeben. Er sei aber bereit, die Gespräche am Samstag fortzusetzen, zitierte die Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug den Spitzendiplomaten. "Trotz aller Bemühungen wurde keine Übereinkunft erzielt. Wir haben unsere Standpunkte zwar deutlich angenähert, aber es fehlt noch der Punkt auf dem i", sagte Stefanovic nach dem Ende der Gesprächsrunde am späten Freitagabend. Es gehe insbesondere darum, wie der serbischen Bevölkerung im Nordkosovo die Bewegungsfreiheit "im Einklang mit der UNO-Resolution 1244 und der serbischen Verfassung" garantiert werden solle, sagte der Diplomat mit Blick auf den Rechtsstandpunkt Belgrads, wonach der Kosovo Teil des serbischen Staatsgebiets ist.
Laut der EU-Mitteilung wurde ein Grenzkontrollsystem vereinbart, das von der EU-Polizei-und Justizmission (EULEX) überwacht werden soll. Der Norden des Kosovo an der Grenze zu Serbien ist seit Monaten Schauplatz von Feindseligkeiten zwischen Kosovo-Albanern und -Serben. Hintergrund der Vorfälle ist ein Handelsstreit zwischen Serbien und der einstigen südserbischen Provinz. Zuletzt protestierten Serben nahe der umstrittenen Grenzübergänge Jarinje und Brnjak mit Straßensperren gegen die Präsenz kosovo-albanischer Polizisten und Beamter. Erst am Montag hatten serbische Demonstranten Soldaten der NATO-geführten Kosovotruppe KFOR mit Steinen, Flaschen und Sprengkörpern attackiert, als diese eine Straßensperre räumten. Dabei wurden rund 50 Soldaten verletzt, darunter zahlreiche Österreicher und Deutsche.
Quelle:EU: Einigung im Kosovo-Grenzkonflikt - Serbien dementiert - Wiener Zeitung Online
Also nix mit Oluja