Du erwartest aber nicht ernsthaft eine Antwort von mir, oder?
Schau mal:
http://www.balkanforum.info/f44/ele...e-energiewende-246252/index3.html#post5036051
- - - Aktualisiert - - -
DU verstehst worum es geht, einige Andere auch und ich selbst glaube auch zu wissen was wir tun können, damit sich die Umweltbelastung in Grenzen hält.
Zur Arbeit zu pendeln ist nicht nur "Schicksal", es kann auch sehr angenehm sein. Ich pendle seit über 30 Jahren eine Strecke von ca. 140 Kilometern. Im Laufe der Zeit hat sich vieles verbessert. Meinen Arbeitsweg kann ich zu 99% mit der Bahn erledigen. Fahrzeit von Haustür bis Bürotür ca. 1:10 h. Dichte Intervalle von 5:00 Uhr früh bis 22;00 sind für mich mehr als OK. Die eingesetzten Fahrzeuge sind bequem und relativ neu (ÖBB railjet). Die gute Stunde Hin- und Rückweg ist für mich geschenkte Zeit. Da kann ich machen was ich will. Da kann mir niemand eine Arbeit anschaffen, ich kann lesen, Musik hören, Internetsurfen (wenn ich Masochist wäre) und wenn ich noch kurz schlafen will, dann schlafe ich eben noch eine Stunde. Eigentlich will ich gar keinen kürzeren Arbeitsweg haben. Mit dem Auto wäre die Strecke jedoch ein Horror!
Umweltschutz wird auch akzeptiert, wenn er nicht rentabel ist. Nämlich dann, wenn bisher gewohnte Verhaltensweisen plötzlich - aus welchen Gründen auch immer - massiv teurer werden. Wer sagt, dass nicht z.B. Benzin und Diesel in 10 Jahren 6 oder 7 €/lt. kosten, weil die Ölreserven doch zu Ende gehen und das wenige Öl für andere Produkte (z.B. Medikamente) benötigt wird? Wer sagt, dass nicht eines Tages ganz generell in jeder Stadt ab der Ortstafel Citymaut und 20 € Parkgebühr pro Tag kassiert wird?
Konsum in Verbindung mit extrem kurzer Produktlebensdauer kann man bewusst verändern. Es stimmt nämlich überhaupt nicht, dass "die Wirtschaft" von diesen miesen Produkten lebt. Wenn wer von dem heutigen Schrott lebt, dann sind das Konzerne, die zumeist auch noch in Asien sitzen und fast keine Steuern zahlen. Wenn bei mir ein Produkt kaputt geht, dann sehe ich, ob ich es nicht selbst reparieren kann (geht öfter als man denkt!), oder ich frage bei einem Fachbetrieb in der Umgebung. Vielleicht kann es sogar ein Bekannter richten. Alle diese Leute kann ich vergleichsweise gut für ihre Arbeit bezahlen und für mich ist es immer noch günstiger.
Wir können sehr viel tun. Abgesehen von eigenem Handeln kann auch schon ein vernünftiges Gespräch mit Freunden und Bekannten sehr viel zur Bewusstseinsbildung beitragen. Manche von denen können vielleicht sogar überzeugt werden und dienen als Multiplikator für neue Ideen.
- - - Aktualisiert - - -
Ja, das denke ich auch. Dazu kommt, dass bei LKW das Platz- und Gewichtsproblem für Antrieb und H-Tank nicht so gravierend ist.