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Dank Amerika ist die gebildetere Schicht im Afghanistan nun weg, klar bleiben ungebildete Menschen über, die dann vielleicht noch von irgend welchen Pseudoimamen eingeredet bekommen das sie ins Paradies für ihren Suizid gelangen werden. Außerdem kennst du die Schicksale der Menschen dort nicht, in Deutschland bringt man sich um wenn die Medien zu hart ins Leben eingreifen, oder man Job verliert und die Frau einen samt Kinder daraufhin verlässt. Die Menschen dort unten haben vielleicht zusehen müssen wie ihre Familienangehörigen getötet wurden und die letzten Überreste ihrer Freunde ein paar Hautfetzen sind, also betrachte das ganze doch mal ein wenig menschlicher, vergleiche am besten mit Selbsttötungen hier in der Bundesrepublik und dann siehst du vielleicht das viele Menschen in ihrer Hilflosigkeit keine andere Wahl mehr sehen, höchstwahrscheinlich tragen auch Rachegefühle einen großen Teil dazu bei.
Und nein ich rechtfertige keine Selbstmordattentate, aber nur von Spinnern und Idioten zu reden ist zu einfach.
Auch ich war während des Krieges unten und habe dabei allerlei unschöne Sachen gesehen aber deswegen sprenge ich mich auch nicht in die Luft.
Mit Selbsttötungen hier will ich es nicht vergleichen da, in aller Regel, keine anderen Menschen mit in den Tod genommen werden und dies vorallem nicht das Ziel dieser "Selbsttötung" sind.
Wobei mir z.B. auch die überlebenden Zugfahrer bei solche Selbstmorden leid tun.
Es ist einfach falsch anzunehmen, dass es soetwas unter Saddam nicht gegeben hätte.
Die Menschen waren sicher ähnlich hilflos und hätten sich auch, aus welchen Gründen auch immer, gegenseitig in die Luft gesprengt, wenn Saddam nicht so rigide geherrscht hätte.
Was ist das denn für eine Logik? Natürlich sind sie dafür verantwortlich. Wenn sie nicht aktiv an dieser Situation beteiligt waren, dann waren sie zumindest der Funken im Pulverfass. Im Irak gibt es, außer in einigen abgelegenen Gegenden, im übrigen keine Stammeszugehörigkeit.
Die Iraker haben die USA nicht gebeten, in den Irak zu kommen. Die haben sich wie schon so oft selbst eingeladen und das ganze Land in den Abgrund gestürzt. Seit dem zweiten Weltkrieg führen die USA ständig in irgendwelchen Ländern krieg, besetzen sie, richten gigantisches Unheil an und sehen sich nie als die Verantwortlichen für Leid und Tod. Genauso als sie sich einfach das Recht herausgenommen haben, zwei Atombomben über Japan abzuwerfen und mehr als 200.000 Menschen in den Tod zu reißen, obwohl der Krieg im Pazifik sowieso schon gewonnen war.
Kurz: Die USA haben im Irak so geherrscht wie es zu erwarten war mit ihrer unsäglichen Arroganz. Und jetzt wollen sie die Rechnung nicht bezahlen. Was die USA mit denen tun, die nicht bezahlen, hat man in Libyen und an vielen anderen Orten auf der Welt auch gesehen.
Du meinst also, dass manche Völker einen Diktator benötigen, um sich nicht gegenseitig umzubringen? Und da die Amis eben diese beseitigt haben, machen sie sich zum Startschuss der gegenseitigen Tötung?
Die gibt es sehr wohl.
Auch hier streiten sich die Historiken, Militärexperten usw. .
Wieso sprengen sich die Kurden nicht gegenseitig in die Luft? Warum haben es die Japaner nach der "Invasion" der Amerikaner nicht getan. Warum haben es die Deutschen nach dem Einmarsch der Alliierten nicht getan? Die Liste könnte man so weiterführen.
Es ging mir ja darum, dass sie sich vornehmlich gegenseitig lynchen.