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Erste Plansprache der Welt "Esperanto"
Esperanto ist die am weitesten verbreitete und gleichzeitig die einzige voll ausgebildete Plansprache. Unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto (,Doktor Hoffender‘) veröffentlichte Ludwik Lejzer Zamenhof 1887 die heute noch gültigen Grundlagen der Sprache.[SUP][4][/SUP] Seine Absicht war, eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Verständigung zu entwickeln.
Die meisten Esperanto-Wörter entstammen dem Latein oder romanischen Sprachen wie dem Französischen. Ein ziemlich großer Anteil kommt aber auch aus germanischen Sprachen, vor allem dem Deutschen und Englischen (je nach Textkorpus wird dieser Anteil auf fünf bis zwanzig Prozent geschätzt). Dazu gibt es eine Reihe von Wörtern aus slawischen Sprachen, besonders dem Polnischen und dem Russischen. Außerdem wurden Wörter aus dem Griechischen entlehnt.
In der Regel sind die Wörter aber in mehreren Sprachen bekannt, zum Beispiel Esperanto religio (Religion): englisch religion, französisch religion, polnisch religia; Esperanto lampo (Lampe): englisch lamp, französischlampe, polnisch lampa usw. Teilweise existieren im Esperanto bewusste Mischformen, zum Beispiel ĝardeno: Die Schreibung ähnelt englisch garden, die Aussprache ähnelt französisch jardin.
Die Wörter bestehen überwiegend aus unveränderlichen Wortelementen, die aneinandergefügt werden. So wird beispielsweise die Mehrzahl eines Substantivsoder Adjektivs und vieler Pronomen durch das Anhängen eines -j gebildet: domo ,Haus‘, domoj ,Häuser‘, der Objektfall durch das Anhängen eines weiteren -n:domojn ‚Häusern‘. Der Wortstamm wird nicht verändert, wie es oft im Deutschen vorkommt.[SUP][5][/SUP] Das hier sichtbare agglutinierende Prinzip ist beispielsweise auch aus dem Finnischen, Ungarischen und Türkischen bekannt.
Lebende Sprache
Zwar kann keine verlässliche quantitative, jedoch eine Aussage qualitativer Art getroffen werden, basierend auf der Untersuchung der Sprachpraxis. Die Sprechergemeinschaft des Esperantos war und ist ausreichend groß, um die Sprache in einer bereits viele Jahrzehnte währenden Kontinuität anzuwenden und weiterzuentwickeln. Esperanto gehört offensichtlich nicht zu den vom Aussterben bedrohten Sprachen
Esperanto ist die am weitesten verbreitete und gleichzeitig die einzige voll ausgebildete Plansprache. Unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto (,Doktor Hoffender‘) veröffentlichte Ludwik Lejzer Zamenhof 1887 die heute noch gültigen Grundlagen der Sprache.[SUP][4][/SUP] Seine Absicht war, eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Verständigung zu entwickeln.
Die meisten Esperanto-Wörter entstammen dem Latein oder romanischen Sprachen wie dem Französischen. Ein ziemlich großer Anteil kommt aber auch aus germanischen Sprachen, vor allem dem Deutschen und Englischen (je nach Textkorpus wird dieser Anteil auf fünf bis zwanzig Prozent geschätzt). Dazu gibt es eine Reihe von Wörtern aus slawischen Sprachen, besonders dem Polnischen und dem Russischen. Außerdem wurden Wörter aus dem Griechischen entlehnt.
In der Regel sind die Wörter aber in mehreren Sprachen bekannt, zum Beispiel Esperanto religio (Religion): englisch religion, französisch religion, polnisch religia; Esperanto lampo (Lampe): englisch lamp, französischlampe, polnisch lampa usw. Teilweise existieren im Esperanto bewusste Mischformen, zum Beispiel ĝardeno: Die Schreibung ähnelt englisch garden, die Aussprache ähnelt französisch jardin.
Die Wörter bestehen überwiegend aus unveränderlichen Wortelementen, die aneinandergefügt werden. So wird beispielsweise die Mehrzahl eines Substantivsoder Adjektivs und vieler Pronomen durch das Anhängen eines -j gebildet: domo ,Haus‘, domoj ,Häuser‘, der Objektfall durch das Anhängen eines weiteren -n:domojn ‚Häusern‘. Der Wortstamm wird nicht verändert, wie es oft im Deutschen vorkommt.[SUP][5][/SUP] Das hier sichtbare agglutinierende Prinzip ist beispielsweise auch aus dem Finnischen, Ungarischen und Türkischen bekannt.
Lebende Sprache
Zwar kann keine verlässliche quantitative, jedoch eine Aussage qualitativer Art getroffen werden, basierend auf der Untersuchung der Sprachpraxis. Die Sprechergemeinschaft des Esperantos war und ist ausreichend groß, um die Sprache in einer bereits viele Jahrzehnte währenden Kontinuität anzuwenden und weiterzuentwickeln. Esperanto gehört offensichtlich nicht zu den vom Aussterben bedrohten Sprachen
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