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Ethniefizierung der Politik- Koha Ditore berichtet aus Brüssel

TigerS

Kosovo-Thailänder
Ethniefizierung der Politik- Koha Ditore berichtet aus Brüssel

Ein interessanter Artikel zu Nord Kosovo, erschien in der Tageszeitung „ Koha Ditore“. Der Reporter der Tageszeitung berichtet über die Stimmung und die Meinungen welche zu Nord Kosova aus der EU- Spitze zu vernehmen sind. Der Autor von „Koha Ditore“ schreibt: „ Im Moment gibt es viele Pläne oder Ideen, die sich im Umlauf befinden. Im Allgemeinen stimmen alle Befragten dafür, dass Nord Kosova einen
Bild Straßenblockade in Nord Kosova

"Sonderstatus", oder eine spezielle "Autonomie" erhalten sollte. Gleichzeitig sind alle kategorisch gegen die Teilung Kosovas, einschließlich der Länder, die Kosova nicht als unabhängigen Staat anerkannt haben.“ Ergo die EU bevorzugt einen Ahtisaari- Plan plus X. Die Erklärungen von hohen EU- Beamten, dass sie gegen die Teilung Kosovas seien ist nur für politische Narren gedacht. Der Ahtisaari- Plan selbst teilt Kosova auf ethnischer Basis. Rund 25% von Kosova stehen nach dem Ahtisaari- Plan unter serbischer Parallelverwaltung. In diesen Gebieten gibt es nur serbische Richter, serbische Polizisten, serbische Bürgermeister und Schullehrbücher welche aus Belgrad kommen. Die Beamten in diesem Gebiet werden von Serbien und der EULEX bezahlt. Ein Athisaari Plan Plus bedeutet, die ethnische Teilung noch weiter zu vertiefen. Demzufolge wird Kosova in der Realität mit Ahtisaari Plus noch tiefer geteilt. All dies verhindert ein unabhängiges und freies Kosova, indem alle Menschen die gleichen Rechte haben. Die Ethniefizierung der Politik soll die Menschen Kosovas spalten und den Kampf für gemeinsame soziale Interessen unterbinden.


Kosova-Aktuell - Ethniefizierung der Politik- Koha Ditore berichtet aus Brssel

gruß
 
All dies verhindert ein unabhängiges und freies Kosova, indem alle Menschen die gleichen Rechte haben.

Das sind die Schnulzen, die Europa hören möchte. Das weiß man natürlich auch auf albanischer Seite.
Wie es unter dieser schnulzigen Oberfläche aussieht, dürfte spätestens seit März 2004 bekannt sein.

Menschenrechte, Freiheit, Einigkeit....diese Wörter haben in den Entwicklungsländern eine ganz andere Bedeutung. Das sind politische Instrumente mit denen man auf Leckerlies hofft, die der Westen einem zuwirft bevor er mit der Hand das Kopfhaar tätschelt....."Braver Hu...Staat, gut gemacht".
 
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