Hier wird die Schuld lediglich auf die Serbischen Institutionen in Belgrad und deren Handlanger im Kosovo geschoben, nicht auf serbische Zivilisten. Die haben auch die Schnautze voll von diesem kriminellem Dreckspack, das ein ganzes Land in Atem hält. Serbien ist definitiv nicht daran inetessiert diese Region zu stabiliseren, ganz im Gegenteil. Würde man diesen Flecken Erde stabilisiren wollen, hätte man keine Grundlage mehr im Kosovo seinen Einfluss zu erstrecken. Das beweisen auch die nie umgesetzten Abkommen zwischen Belgrad und Prishtina, und wenn diese umgesetzt wurden, dann nur durch Druck seitens der EU.
Hätte Belgrad ein Interesse daran, diese Region zu befriedigen, würde es zunächst einmal seine ganzen Parallelen Strukturen abbauen und hätte damit auch viel früher begonnen. Der Abbau der serbischen Parallelkommunen ist nur ein Scheinabbau, die Arbeit Belgrads geht im Norden Kosovos munter weiter und wird es auch so lange tun, bis die EU dort endlich mit angemessener Härte gegen diese Strukturen vorgeht.
Ein weitere Beweis dafür, dass Serbien nicht an der Stabilisierung Kosovos im allgemeinen nicht interessiert ist, sind die unaufhörlichen illegelgalen Grenzüberschreitungen, Provokationen und Verhaftungen der serbischen Gendarmerie auf kosovarischem Territorium, die bis dahin gingen, dass sie vor ein paar Tagen einem 80 Jährigen alten Mann das Gewähr an die Brust hielten, um ihm zu zeigen, dass Kosovo Serbien ist und er nichts machen könne.
Ich bedauere den Tod eines unschuldigen Polizisten, der hätte vermieden werden können, hätte die EU schon viel früher die Augen geöffnet und erkannt, dass man mit Kriminellen und der Mafia, sowie einer äußerst destruktiven Regierung in Belgrad nicht Verhandeln kann, geschweige denn zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.
Die NATO sollte ebenso die Augen öffnen und diese Region zunächst unter militärischer Besatzung stellen, dazu noch eine Ausgangssperre ab 22 Uhr einführen damit die kriminellen Machenschaften gedämpft werden können.
Der EU war der Tod eines kosovarischen Polizisten durch MUP-Scharfschützen wohl nicht ausreichend genug, um die prekäre Lage in diesem Landesteil zu erkennen. Hoffentlich tut sie es jetzt.