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Exodus der Kosovo Serben - 1455 lebten über 95% Serben im Kosovo, heute 7-8%

ob man Bulgare oder Serbe war, hing davon ab, wem der örtliche Priester angehörte und das änderte sich von Generation zu Generation wieder. Das "versteinerte" sich erst innerhalb der neu geschaffenen Nationalstaaten.
Auch die Grenze zwischen Katholisch und Orthodox ist nicht so fest, wie einige Fische behaupten, aber das ist ein eigener Post.

Bulgaren war ursprünglich gar keine Slawen, sondern Tartaren, wurden aber slawisiert und gehören heute offiziell zu Slawen.

Das mit dem katholisch orthodox war auch nicht wie heute, katholisch = zwingend Kroate, das ist erst ab 19. Ende 19. Jahrhundert so. Ein ganz solider Teil der Serben war erst katholisch, sogar einer unserer ersten Könige, erst als Sveti Sava durch Konstantinopel die autokephale serbisch-orthodoxe Kirche durchsetzte 1213, wurde ein Großteil Orthodox. Katholische Serbeb waren vor allen in Montenegro, Dalmatien und Herzegowina vertreten.
 
Bulgaren war ursprünglich gar keine Slawen, sondern Tartaren, wurden aber slawisiert und gehören heute offiziell zu Slawen.

Das mit dem katholisch orthodox war auch nicht wie heute, katholisch = zwingend Kroate, das ist erst ab 19. Ende 19. Jahrhundert so. Ein ganz solider Teil der Serben war erst katholisch, sogar einer unserer ersten Könige, erst als Sveti Sava durch Konstantinopel die autokephale serbisch-orthodoxe Kirche durchsetzte 1213, wurde ein Großteil Orthodox. Katholische Serbeb waren vor allen in Montenegro, Dalmatien und Herzegowina vertreten.
Ich versteh eh nicht warum du dich so auf das Serbentum aufgeilst, ihr seid Slawen wie halb Europa auch, nichts besonderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versteh eh nicht warum du dich so auf das Serbentum aufgeilst, ihr seid Slawen wie halb Europa auch, nichts besonderes.
Warum aufgeilen, jeder hat sein Land und Geschichte und kann stolz drauf sein wenn er will, und kann es gern proklamieren , präsentieren wie auch immer.

Auserdem ist Serbien immerhin einer der wenigen Staaten Europas die ein Kaiser hervorbrachten, von den Slawen hatten neben Serbien nur Russen und Bulgaren ein Zarenreich, wie ich weiß. In ganz Europa weiß ich nicht ob es mehr als 10 waren. Also ist doch nicht so schlecht. Auserdem hat Serbien keinen Unterdrückt in seiner vorosmanischen Geschichte und hatte nie groß Gebiete in seinen Grenzen außerhalb der serbischen Siedlungsgebiete , außer unter Kaiser Dušan und das nur weil er mit Konstantinopel in streit gerieht.
 
Warum aufgeilen, jeder hat sein Land und Geschichte und kann stolz drauf sein wenn er will, und kann es gern proklamieren , präsentieren wie auch immer.

Auserdem ist Serbien immerhin einer der wenigen Staaten Europas die ein Kaiser hervorbrachten, von den Slawen hatten neben Serbien nur Russen und Bulgaren ein Zarenreich, wie ich weiß. In ganz Europa weiß ich nicht ob es mehr als 10 waren. Also ist doch nicht so schlecht. Auserdem hat Serbien keinen Unterdrückt in seiner vorosmanischen Geschichte und hatte nie groß Gebiete in seinen Grenzen außerhalb der serbischen Siedlungsgebiete , außer unter Kaiser Dušan und das nur weil er mit Konstantinopel in streit gerieht.
Welchen Kaiser? Konstantin? Der war definitv kein Slawe. Serben gab es damals nicht.
 
Serben sind auch das einzige Volk in Europa, deren militärischen Kräfte ein halbes Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs einen Völkermord begangen haben.
 
Welchen Kaiser? Konstantin? Der war definitv kein Slawe. Serben gab es damals nicht.
Kaiser Stefan Dušan, Uroš IV., Nemanjić, der Gewaltige (silni). Er verstarb 1355, leider überraschend jung mit 48. Jahren, in Adrianopel, dem heutigen Edirne, Türkei. Man munkelt das er von griechischen Mönchen vergiftete wurde, wie auch immer geriet er in Streit mit Konstantinopel weil sie sein Titel nicht anerkannten. Er wurde als einziger der Heiligen Nemanjiden nicht heilig gesprochen.

Seine Hauptstadt war Prizren bis 1345, ab 1345 Skopje. Deswegen nennen wir Prizren auch Zarenstadt, das merkt man bis heute, allein in Prizren gibt es 4 Kirchen und ein Kloster aus seiner Zeit , und noch insgesamt 16 erhaltene Bauten.

So sah sein Hauptsitz in Prizren aus, das heutige Kloster Arhangeli im Bistrica Canyon. Dušanova grad.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Diese Burg, Festung, wie auch immer, wurde unter den Osmanen komplett zerstört, von den Steinen der Kirche wurde die große Sinan Pascha Moschee in der Altstadt Prizren erbaut.

Heute sind nur noch Ruinen der zwei Kirchen, der Bibliothek und der Festungsmauer übrig. Nur der konak (Gasthof) wurde erneuert. Auch oben auf den Berg sieht man noch paar überreste der Festungsmauern. In der großen Arhangeli Kirche wurde Kaiser Dušan begraben, sein Grab wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt, sein Original Sarkophag mit Gebeinen nach Belgrad verschleppt , den man heute in der sv. Marko Kirche bewundern kann.

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Gebeine von Kaiser Dušan, das ist der original Sarg der in Prizren ausgegraben wurde vor 670 Jahren.
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Sein erst 18. jähriger Sohn, Kaiser Stefan Uroš V. , der Schwache (nejaki), konnte sein Reich nicht aufrecht erhalten, war natürlich sehr jung und unerfahren.

Anzumerken, manchmal kann ein Funken dazu führen das die Geschichte ganz anders verläuft. Die Frage, hätten Kaiser Dusan noch 25 Jahre gelebt, ob die Osmanen wirklich Fuß gefasst hätten auf dem Balkan, sein Sohn wäre dann auch 43. , viel erfahrener , hätte wäre die Nachfolge des Vaters ganz anders angegangen. Was wusste schon ein gerade 18. jähriger Bengel, tja, hätte wenn und aber.



Ich wette diese Details wissen 90% der Kosovo Albaner nicht, würde man mehr übereinander wissen und aufarbeiten. würde man sich vielleicht auch mehr respektieren, verstehen warum für den gegenüber das Kosovo so bedeutend ist.

Ob wir irgendwann den Konflikt lösen und historischen Frieden schließen, glaube nicht das wir das noch erleben, aber mal schauen
 

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Kaiser Stefan Dušan, Uroš IV., Nemanjić, der Gewaltige (silni). Er verstarb 1355, leider überraschend jung mit 48. Jahren, in Adrianopel, dem heutigen Edirne, Türkei. Man munkelt das er von griechischen Mönchen vergiftete wurde, wie auch immer geriet er in Streit mit Konstantinopel weil sie sein Titel nicht anerkannten. Er wurde als einziger der Heiligen Nemanjiden nicht heilig gesprochen.

Seine Hauptstadt war Prizren bis 1345, ab 1345 Skopje. Deswegen nennen wir Prizren auch Zarenstadt, das merkt man bis heute, allein in Prizren gibt es 4 Kirchen und ein Kloster aus seiner Zeit , und noch insgesamt 16 erhaltene Bauten.

So sah sein Hauptsitz in Prizren aus, das heutige Kloster Arhangeli im Bistrica Canyon. Dušanova grad.

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Diese Burg, Festung, wie auch immer, wurde unter den Osmanen komplett zerstört, von den Steinen der Kirche wurde die große Sinan Pascha Moschee in der Altstadt Prizren erbaut.

Heute sind nur noch Ruinen der zwei Kirchen, der Bibliothek und der Festungsmauer übrig. Nur der konak (Gasthof) wurde erneuert. Auch oben auf den Berg sieht man noch paar überreste der Festungsmauern. In der großen Arhangeli Kirche wurde Kaiser Dušan begraben, sein Grab wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt, sein Original Sarkophag mit Gebeinen nach Belgrad verschleppt , den man heute in der sv. Marko Kirche bewundern kann.

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Gebeine von Kaiser Dušan, das ist der original Sarg der in Prizren ausgegraben wurde vor 670 Jahren.
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Sein erst 18. jähriger Sohn, Kaiser Stefan Uroš V. , der Schwache (nejaki), konnte sein Reich nicht aufrecht erhalten, war natürlich sehr jung und unerfahren.

Anzumerken, manchmal kann ein Funken dazu führen das die Geschichte ganz anders verläuft. Die Frage, hätten Kaiser Dusan noch 25 Jahre gelebt, ob die Osmanen wirklich Fuß gefasst hätten auf dem Balkan, sein Sohn wäre dann auch 43. , viel erfahrener , hätte wäre die Nachfolge des Vaters ganz anders angegangen. Was wusste schon ein gerade 18. jähriger Bengel, tja, hätte wenn und aber.



Ich wette diese Details wissen 90% der Kosovo Albaner nicht, würde man mehr übereinander wissen und aufarbeiten. würde man sich vielleicht auch mehr respektieren, verstehen warum für den gegenüber das Kosovo so bedeutend ist.

Ob wir irgendwann den Konflikt lösen und historischen Frieden schließen, glaube nicht das wir das noch erleben, aber mal schauen
Ganz eindeutig albanischer Abstammung :lol27:
Immer wieder beeindruckend, wie serbische Nationalisten 700 Jahre Geschichte wie ein Netflix‑Prequel behandeln: "Previously on Nemanjić Cinematic Universe…"
Dusan starb 1355, sein Reich zerfiel, die Osmanen kamen und trotzdem tust du so, als wäre das alles gestern passiert und Kosovo nur kurz beim Nachbarn geparkt worden.
Wenn man die Gegenwart nur durch mittelalterliche Kirchen erklärt, ist es kein Wunder, dass man im 21. Jahrhundert politisch nicht ankommt. und einem Möchtegerngenozidler in den Hintern kriecht.
 
Es gab damals keine solchen Volkszählungen. Weil sich die Volksgruppen nicht unterteilt haben nach Ethnie. Es gab sehr wohl weitaus mehr Albaner als dieser Fake von Threadersteller in seiner nicht benannten Quelle beziffert.
Gute Historiker wie Sir Noel Malcolm sind hingegangen und haben sich z.B. die Namen angeschaut, was auffiel ist: oft hatten die Männer einen albanischen Namen (Duda, Gjin, etc.) aber die Söhne hatten auf ein Mal slawische Namen wie Lazar und co.
Was nun Centik-Historiker machen: sie nehmen die Namen und zählen diese dann als Serben. Fakt aber ist: das dies sehr wahrscheinlich orthodoxe Albaner sind, die eben orthodoxe slawische Namen vergeben haben. Das macht aus ihnen aber nicht direkt Serben.
Die Betrachtung der Namensregister und vor allem auch diese Interessante Verteilung lässt auf den Schluss kommen, dass es 60% Albaner waren und 40% Serben. (Kann hier das Buch von Sir Noel Malcolm empfehlen)

Und selbst WENN es so wäre, dass im 15. Jahrhundert nur Serben gelebt haben. So gab es im 6. Jahrhundert keinen einzigen Serben. Was machen wir nun? Also was soll diese unnötige Diskussion, wie weit wollen wir in die Geschichte zurückgehen? Weil Fakt ist: Serben sind ein slawisches Volk. Die einzige Sprache die im indo-germanischen Sprachbaum, so wie das Griechische, nicht mit einer anderen verwandt ist, ist (surprise surprise) die albanische. Es gibt zwei Theorien bei den Historikern:

a. die Sprache entstand aus dem Thrakischen
b. die Sprache erhielt sich aus dem illyrischen


a. kann widerlegt werden, weil es einen Ort gab im heutigen Bulgarien, wo sich ein thrakischer Dialekt bis ins 16. Jahrhundert erhalten konnte. Die Sprache des thrakischen Stammes Béssoi im deutschen nennt man sie auch Bessi. Die Sprache ist grundlegend absolut anders wie das albanische.

b. die Theorie ist aus vielen Gründen sehr wohl eben die richtige. Zum einen lebten die Illyrer in der Rregion um Kosovo, Montenegro und Nordalbanien umzingelt von Bergen. So konnte sich die Sprache eben halten. Es gab nur in den Tälern Kontakt mit den slawischen Nachbarn (mit denen man damals auch ein gutes Verhältnis hatte, bis einige Ultranationalisten in Serbien anfingen sich als Himmelsvolk zu sehen und alles nicht-serbische als minderwertig). Deswegen gibt es im albanischen auch viele Lehnwörter für Gegenstände und Dinge die es in den niedrigen flachen Ebenen gab. Wohingegen die albanischen Begriffe bzw. der Wortschatz für die Flora und Fauna in den Bergen, mit hoher Wahrscheinlichkeit 1:1 dem entspricht, was die Illyrer eben hunderte von Jahre zuvor verwendet haben.


Aber nochmal, who cares? was zählt ist, dass 1912, als Serbien da einmarschierte, an die 150.000 albanische Zivilisten umgebracht wurden. Zu dem Zeitpunkt gab es den Begriff "Genozid" noch nicht, faktisch gesehen, war das ein Genozid. Danach folgte eine Kolonialisierung bei der immer wieder genozid-ähnliche Events stattfanden. Serbien hat schlichtweg einfach das Recht verloren überhaupt Anspruch zu erheben für den Kosovo. Findet euch damit endlich ab, das spart euch Zeit. Oder seht es eben nicht ein und heult weiter, juckt am Ende auch keinen glaubt mir. Der Shaban in Prishtina trinkt seinen Kaffee und sieht keine kyrillischen Buchstaben. Der Egzon in Gjakova lernt albanisch in der Schule und die Adelina in Peja, hört ihre albanische Musik. Es geht den Menschen gut, ob das die cetniks wahrhaben wollen oder nicht, juckt keinen da unten. Wenn man dort durch die Straßen läuft, hört man albanisch, sieht albanisch, und atmet albanische Luft ein.
Kann nur hierauf verweisen, jegliche Diskussion mit dem Vollspacken ist eine reine Zeitverschwendung. Cetniks drehen sich die Fakten so wie es ihnen passt, das war schon immer so, wird immer so sein. Die europäischen Geschichtsbücher aber lehren uns was anderes, sowohl darüber wie sich die ach so stolzen orthodoxen Serben verhalten haben, als man die Osmanen 500 Jahre unterstütz hatte (zum eigenen Gunsten) als auch woher Serben eigentlich sind.

Jegliche Diskussion mit einem Serben der sagt "aber im Jahr xy lebten x Serben in x" ist absolut brain dead..... es gab vor 2k Jahren keinen einzigen Slawen, ergo keinen einzigen Serben auf dem Balkan. Das Albaner auf dem Balkan indigen sind, ist so sicher wie das Amen in der Kirche bzw. der Muezzin-Ruf in der Moschee.
 
Das Albaner auf dem Balkan indigen sind, ist so sicher wie das Amen in der Kirche bzw. der Muezzin-Ruf in der Moschee.

Allein die Tatsache, dass die albanische Sprache stark alt-lateinische Lehnwörter benutzt, während es bspw die Slawen nicht tun, ist beweis genug, dass die Albaner bzw ihre Vorfahren direkten Kontakt zum antiken römischen Reich hatten, noch bevor die Slawen auf dem Balkan existierten und damit für eine geographische, sprachliche und kulturelle Kontinuität der Albaner bzw ihrer Vorfahren von der Antike bis in die heutige Zeit zeugt.

Ein paar einfache Beispiele aus dem alt-lateinischen die im albanischen übernommen wurden:

Freund - amicus (lateinisch) -> mik (albanisch)
Feind - anmicus (lat.) -> armik (alb.)
Stadt - civitas (lat) -> qytet (alb)
Mauer - murus (lat) -> mur (alb)
Löffel - ligula (lat) -> luga (alb)
Neffe - nepos (lat) -> nip (alb)
Kirsche - cerasium (lat) -> qershi (alb)
Wald - pullus (lat) -> pyll (alb)

Ein klarer Beweis, dass albanisch sprechende Menschen lange unter römischer Herrschaft und Verwaltung lebten und Latein lernten und viele Wörter in ihrer Sprache übernahmen.
Insbesondere in der Spätantike ist der Einfluss aus Verwaltung, Technik, Wirtschaft, etc auf die albanische Sprache bzw ihrem Vorelement sehr stark und dadurch wurde der Wortschatz sehr stark durch das Lateinische geprägt.

Auch hier ein paar einfache Beispiele für Lehnwörter die aus dem Lateinischen ins Albanische übertragen wurden und heute noch im Alltag gebräuchlich sind, obwohl Albanisch ein eigenständiger Sprachzweig ist:

Gesetz - lex bzw legis (lat) -> ligj (alb)
Rat - consilium (lat) > këshill (alb)
Strafe - damnum (lat) -> dënim (alb)
Gericht - iudicata (lat) -> gjykata (alb)
Steuer - taxa (lat) -> taksa (alb)
Stufe/Treppe - scala (lat) -> shkalla (alb)
Ware - malum (lat) -> mall (alb)
Straße - ruga (lat) -> rruga (alb)
Dach - cattus (lat) -> çati (akb)
Gewicht - pensum (lat) -> peshë (alb)

Auch hier ein klarer Beweis, dass die Albaner bzw ihre Vorfahren direkten Kontakt zu den Römern hatten und sich mit römischen Gesetzten, Wirtschaft, Technik, Maße, etc auseinandersetzen und Lehnwörter aus dem Lateinischen übernahmen.

Auch wurden im albanische Gewohnheitsrecht viele Elemente aus dem römischen Recht übernommen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, das albanische Gewohnheitsrecht ist in vielen Teilen eine blanke Kopie des römischen Rechts und als eines der wenigen Kulturen in Europa, wenn nicht die einzige Kultur die dieses Recht jahrhundertelang fortgeführt hat ohne es schriftlich niederzuschreiben, viele dieser Elemente finden sich auch heute noch im Alltag wieder in der albanischen Kultur. Bspw existiert im albanischen Gewohnheitsrecht das Vorkaufsrecht so wie es im römischen Recht galt noch bis heute. Wenn ein Grundstück verkauft wird, muss es dem nächstverwandten Familienmitglied, dann den angrenzenden Nachbarn angeboten werden, ansonsten ist der Verkauf an einen weiter weg liegenden Käufer unwirksam und kann zu Rechtsstreitigkeiten führen. Genauso wird es weiterhin bspw heute noch im Kosovo gehandhabt. Oft ist es so, dass dieses Gewohnheitsrecht in der Praxis vor dem modernen Zivilrecht Anwendung findet.

Es gibt unzählige Beispiele aus der alltäglichen Praxis, die eine Kontinuität der albanischen Kultur, Sprache, Recht, usw von der Antike bis in die heutige Zeit beweisen, aber ich denke, das sollte reichen :)
 
Kosovo-Serben sind ein Mythos. Die Slawen im KS waren Bulgaren. Maradona-Ardhacaki hat insgeheim verstanden, dass der KS der Ursprung aller Albaner ist (auch jener in Albanien, NMK und dem restlichen Balkan), aber der Gedanke macht ihm Angst.
 
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