Kaiser Stefan Dušan, Uroš IV., Nemanjić, der Gewaltige (silni). Er verstarb 1355, leider überraschend jung mit 48. Jahren, in Adrianopel, dem heutigen Edirne, Türkei. Man munkelt das er von griechischen Mönchen vergiftete wurde, wie auch immer geriet er in Streit mit Konstantinopel weil sie sein Titel nicht anerkannten. Er wurde als einziger der Heiligen Nemanjiden nicht heilig gesprochen.
Seine Hauptstadt war Prizren bis 1345, ab 1345 Skopje. Deswegen nennen wir Prizren auch Zarenstadt, das merkt man bis heute, allein in Prizren gibt es 4 Kirchen und ein Kloster aus seiner Zeit , und noch insgesamt 16 erhaltene Bauten.
So sah sein Hauptsitz in Prizren aus, das heutige Kloster Arhangeli im Bistrica Canyon. Dušanova grad.
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Diese Burg, Festung, wie auch immer, wurde unter den Osmanen komplett zerstört, von den Steinen der Kirche wurde die große Sinan Pascha Moschee in der Altstadt Prizren erbaut.
Heute sind nur noch Ruinen der zwei Kirchen, der Bibliothek und der Festungsmauer übrig. Nur der konak (Gasthof) wurde erneuert. Auch oben auf den Berg sieht man noch paar überreste der Festungsmauern. In der großen Arhangeli Kirche wurde Kaiser Dušan begraben, sein Grab wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt, sein Original Sarkophag mit Gebeinen nach Belgrad verschleppt , den man heute in der sv. Marko Kirche bewundern kann.
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Gebeine von Kaiser Dušan, das ist der original Sarg der in Prizren ausgegraben wurde vor 670 Jahren.
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Sein erst 18. jähriger Sohn, Kaiser Stefan Uroš V. , der Schwache (nejaki), konnte sein Reich nicht aufrecht erhalten, war natürlich sehr jung und unerfahren.
Anzumerken, manchmal kann ein Funken dazu führen das die Geschichte ganz anders verläuft. Die Frage, hätten Kaiser Dusan noch 25 Jahre gelebt, ob die Osmanen wirklich Fuß gefasst hätten auf dem Balkan, sein Sohn wäre dann auch 43. , viel erfahrener , hätte wäre die Nachfolge des Vaters ganz anders angegangen. Was wusste schon ein gerade 18. jähriger Bengel, tja, hätte wenn und aber.
Ich wette diese Details wissen 90% der Kosovo Albaner nicht, würde man mehr übereinander wissen und aufarbeiten. würde man sich vielleicht auch mehr respektieren, verstehen warum für den gegenüber das Kosovo so bedeutend ist.
Ob wir irgendwann den Konflikt lösen und historischen Frieden schließen, glaube nicht das wir das noch erleben, aber mal schauen